Bonusfolge: Behind the Scenes Staffel 2
Shownotes
Meeresschildkröten an den Stränden Costa Ricas, Sternegucken in der Wüste bei Las Vegas, eine lehrreiche Wanderung im Hinterland der Algarve und spannende Begegnungen in Georgien: In dieser besonderen Folge werfen die Hosts Erik Lorenz und Janna Olson einen ehrlichen Blick zurück auf die Produktion von Staffel 2 der Travel Tales. Die beiden erzählen von ihren persönlichen Höhepunkten, von Herausforderungen bei der Produktion und von Geschichten, die es nicht in den fertigen Podcast geschafft haben. Und wie geht man eigentlich mit Situationen um, die völlig anders verlaufen als geplant?
Freut Euch auf authentische Einblicke hinter die Kulissen, lebendige Reiseerinnerungen und die ungeschminkte Wahrheit aus dem Podcast-Alltag.
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Staffel 3 startet in wenigen Wochen, am 06. Februar 2026, eine Woche vorher gibt’s schon den Trailer mit Soundbites aus den neuen Folgen!
Mehr Infos über unsere Hosts Erik Lorenz und Janna Olson:
Erik Lorenz ist Autor und Herausgeber zahlreicher Reisebücher, u. a. für die Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlags und für den Malik/Piper Verlag sowie National Geographic. Er studierte in den Niederlanden, in Hongkong und Großbritannien, lebte anderthalb Jahre in Australien und bereiste unter anderem Südostasien, China und Jordanien. 2017 gründete er den Podcast WELTWACH, in dem er – wie auch im englischsprachigen Ableger UNFOLDING MAPS – Gespräche mit prominenten Abenteurern und Abenteurerinnen moderiert. Momentan lebt er in New York.
Vor einigen Jahren krempelte Janna Olson, gelernte Sprachtherapeutin, ihren Alltag in Deutschland komplett um und machte sich auf um für mehrere Jahre in Neuseeland, Australien und Indonesien zu leben. Seit nunmehr als 5 Jahren arbeitet sie fest als Redakteurin und Podcastproducerin und immer wieder auch vor dem Mikro für den WELTWACH Podcast. Derzeit lebt sie In Portugal. Mehr dazu hier: https://weltwach.de/
Mehr Infos über Edelweiss:
Edelweiss ist die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft und fliegt Euch ab Zürich weltweit zu über 100 Traumzielen in über 30 Ländern. Egal, ob Strandferien, pulsierende
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es läuft.
00:00:13: Welcome zu einer besonderen Ausgabe von Edelweiss Travel Tales.
00:00:17: Heute reisen wir nicht an einen neuen Ort, sondern wir schauen gemeinsam auf unsere zweite Staffel zurück.
00:00:23: Die ist nämlich unlängst zu Ende gegangen und wir erinnern uns gemeinsam mit euch an unsere Reportagen, an die Gespräche, an die Orte, an die Menschen, die wir so getroffen und kennengelernt haben in dieser Staffel und auch an einzelne Momente, die uns überrascht haben, die wir noch in uns tragen.
00:00:39: Und wenn ich sage, wir, dann meine ich meine Kollegin Jana Olson und mich Erik Lorenz.
00:00:44: Ich bin der Host der Travel Tales und meine Kollegin Jana erstellt nicht nur jeweils auch ihre eigenen Reportagefolgen, wird sie heute auch noch mal von erzählen, sondern sie ist auch ganz viel im Hintergrund tätig.
00:00:54: Und genau dorthin möchten wir euch heute also wieder mitnehmen, wie auch schon in unserer Behind the Scenes Folge, die nach der ersten Staffel erschien ist, heute also Behind the Scenes Staffel zwei.
00:01:05: Hi Jana!
00:01:05: Hallo.
00:01:07: Schön schön.
00:01:08: Ich muss dir schon mal direkt ins Wort fallen und dich ganz kurz korrigieren.
00:01:12: Und nachnamen spricht man Olson.
00:01:15: Liebe Leute, dieses Thema haben wir schon seit, ich glaube, fünf Jahren arbeiten wir zusammen.
00:01:19: Ich kriege es einfach nicht gebacken.
00:01:21: Jana Olson.
00:01:22: Ich bin ja schon froh, dass ich nicht Jana sage, sondern Jana Olson.
00:01:26: Na ja, gut.
00:01:27: Da bin ich auch sehr froh drum.
00:01:29: und das zweite Klang noch jetzt wunderbar.
00:01:31: Ich
00:01:31: habe es ja mit Absicht gemacht, Jana, weil es soll ja hier auch ein paar kleine Pleiten und Pannen gehen, die auch hinter den Kulissen passieren und unsere Höhren und Höhren dann oft vorbehalten werden, heute hier die volle Wahrheit.
00:01:42: Genau,
00:01:44: die ungeschnittene Backstage-Folge zu unseren Edelweiß-Traveltales.
00:01:49: Und genau darüber wollen wir heute sprechen und euch ein bisschen mitnehmen.
00:01:52: hinter die Kulissen, also wie wir recherchiert haben, welche Momente uns überrascht haben, wie du gerade schon gesagt hast.
00:02:00: Was es vielleicht auch nicht in unsere Folgen geschafft hat, denn eins haben wir ja auch beim letzten Mal schon angedeutet.
00:02:06: Wir haben immer sehr, sehr viel Material und uns blutet immer das Herz, weil wir relativ viel dann leider am Ende doch rausnehmen müssen.
00:02:15: Und das, was wir rausgenommen haben, wollen wir hier und da heute auf jeden Fall mal ein bisschen... Andeuten.
00:02:21: Zum Beispiel, wenn ich irgendwelche Namen verrunze, das wird immer rausgenommen.
00:02:24: Hier bleibt es dann jetzt heute halt drin.
00:02:26: Genau.
00:02:27: Und deswegen würde ich sagen, wir legen einfach direkt los mit dem Blick hinter die Kulissen von Staffel zwei.
00:02:37: Erik, was war denn für dich?
00:02:38: Also ich frage mich am Ende so einer Staffel natürlich auch immer so, was greifen wir noch mal auf?
00:02:43: Was war denn für dich jetzt so der rote Faden durch die Staffel?
00:02:47: Kannst du das sagen?
00:02:48: Gibt es so was wie ein roten Faden für dich?
00:02:50: Also roter Faden, ich finde den gab es gerade wieder nicht, aber gerade das finde ich an diesem Format auch so toll.
00:02:57: Also eben die Vielfalt an Orten, an Themen, an Menschen, das hoffentlich die Hörerinnen, aber ja auch wir als Team.
00:03:04: Vorher, wenn wir an so eine Folge ran gehen, gar nicht so ganz genau wissen, was da auf uns zukommt.
00:03:09: Und am Ende bleiben dann aber natürlich doch wieder ganz viele Momente hängen.
00:03:14: Erkenntnisse, Einsichten, auch Bilder, die vor unseren inneren Augen entstanden sind.
00:03:18: Und ich glaube, also wenn es einen roten Faden gibt, dann das.
00:03:20: Also wie so eine Perlen-Schnur-Kette an kleinen, unerwarteten Momenten oder auch Einsichten, die aber völlig random und zusammenhangslos sind.
00:03:28: Aber wir können gerne mal ein paar nennen, also wenn ich jetzt überlege.
00:03:30: Was
00:03:31: ist denn, was ist denn mal so dein, dein erstes Bild auf dieser Perlen-Schnur?
00:03:35: Ja, Perlen-Schnur.
00:03:36: Also, zum Beispiel die Costa Rica-Folge.
00:03:38: Ich war nun selbst auch in Costa Rica.
00:03:41: Das war für die Folge, glaube ich, auch ganz gut, weil wir dadurch noch so ein paar Naturgeräusche hatten, die wir auch mit reinstreuen konnten.
00:03:47: Aber vor allem hat die Folge natürlich gelebt von unserem Gast, Christine Figgener und ihren Geschichten, ihren Erkenntnissen, ihren Erfahrungen.
00:03:54: Mir ist hängen geblieben, sie setzt sich ja sehr für die dortigen Lederschildkröten ein, dass sie erzählt hat, wie lange diese Schildkröten schon existieren.
00:04:02: Also... Millionen, Millionen Jahre und zwar viele Millionen Jahre sogar noch deutlich länger als die Dinosaurier.
00:04:09: Das hat mich wirklich verblüfft.
00:04:11: Also da bekommt diese ganze Folge direkt so eine zeitliche Tiefe, die ich vorher gar nicht im Blick hatte.
00:04:17: Und ich bin schon vielen Schildkröten begegnet auch unter Wasser beim Tauchen.
00:04:22: Ich glaube, ich werde die zukünftig nochmal mit ganz anderen Augen sehen, wissend, dass es diese wunderschönen, wunderbaren, eleganten Tiere noch, noch viel länger gibt als die Dinosaurier.
00:04:31: und dass sie jetzt eben leider auch so gefährdet sind.
00:04:34: Ja, also durch solche Details oder faszinierenden Facts eröffnet sich dann immer so eine ganze Welt, finde ich.
00:04:42: Also meine erste Perlenschnur Erinnerung ist auf jeden Fall die Schilderung von Samuel Hede, der uns aus Georgien berichtet hat, aus Tbilisi, wo er hinausgewandert ist.
00:04:56: Und er beschreibt einfach nur... Was er aus seinem Fenster sieht, und ich finde, dass es wirklich so, dass er öffnet diesen Blick, dieses Leben in dieser anderen Welt, in dieser Kultur, die wir vielleicht jetzt so noch gar nicht kennen und er beschreibt da einfach, wie er da die zu pressen sieht, die höher wachsen als sein.
00:05:18: Haus und da entsteht einfach direkt so eine, so eine ganze Atmosphäre.
00:05:23: Wirklich dieser Blick aus diesem Fenster und dieser Blick in dieser andere Welt.
00:05:27: Das ist so cool.
00:05:28: Stimmt, das hat ich schon wieder ganz vergessen.
00:05:30: Das hat er toll gemacht.
00:05:31: Also sich wirklich hinzusetzen im Gespräch und zu sagen, ich erzähle jetzt erstmal einfach irgendwie zwei, drei, vier, fünf Minuten lang, was ich hier sehe.
00:05:38: Und dadurch entsteht ein Bild, auch wenn wir ein Audioformat sind.
00:05:43: Wenn ich mir das vergegenwärtige, dann entstehen bei mir auch schon wieder andere Bilder.
00:05:47: Da denke ich zum Beispiel an die Seychellenfolge mit Philipp der.
00:05:51: Und die Seychellen, klar, da kommen einem traumhafte Strände in den Sinn und damit eben auch so diese typischen Strand-Postkarten-Motive, die hübsch sind, klar, aber ja auch so ein bisschen banal, wenn wir ehrlich sind.
00:06:03: Und das hat Philipp aber für mich nachher beroben oder mit Inhalt, mit Leben gefüllt, also mit Inselleben.
00:06:09: ganz konkret, weil er so toll beschrieben hat.
00:06:11: Wie sich an diesen Traumstränden eben nicht nur ein, zwei Touristen regeln und es sich gut gehen lassen und dann auch wohlverdienterweise entspannen, sondern wie sich das Leben der Menschen vor Ort dort auch ganz viel ein abspielt.
00:06:22: Also der Alltag und zwar so sehr, dass für viele Locals der Strand eben nicht nur was ist, wo man entspannt, sondern wo man wirklich lebt.
00:06:30: Also so eine Art Dorfplatz und regelrecht ein Mittelpunkt des sozialen Lebens.
00:06:36: Ja, das fand ich auch total spannend.
00:06:38: Ich hatte ja ein Vorgespräch mit ihm und das war wirklich so einer der Punkte, wo ich mir dieses Leben vor Ort auch noch mal so richtig vorstellen konnte.
00:06:47: Also, dass die Menschen eben einfach das Leben am Strand leben und dort zusammenkommen und spielen und sich austauschen und ja, super, super spannend.
00:06:57: Also eine ganz andere Kultur als das, was wir so im Kopf haben.
00:07:00: Wir gehen an den Strand, um uns da zu regeln, wie du sagst.
00:07:04: Ich fand die sehr spannend.
00:07:06: Und was ich auch total spannend fand, war die Schilderung von Wiki Wotschi.
00:07:12: Das ist diese Mehrjungsfrauenshow.
00:07:15: Erinnerst du dich?
00:07:16: Das war in der Tempa Bay Area in Florida, genau.
00:07:21: Und Till, unser Gast dieser Folge, hat uns davon erzählt, wie er dort eine Show besucht hat.
00:07:28: In diesen kristallklaren Flüssen vor Ort wird die kleine Mehrjungsfrau.
00:07:34: nachgespielt und das ist wirklich so ein... Spektakel, was ja erstmal sehr skurril anmutet, irgendwie aber auch so liebevoll gemacht ist, also dieses typische amerikanische Feeling, was man dann kriegt.
00:07:49: Ja, das stimmt, ja.
00:07:50: Und dann hat er ja zum Glück, neben diesen ganzen Skurrilitäten, die auch schon sehr, sehr denkwürdig sind, hat er auch noch gar vieles andere erzählt.
00:07:57: Also ich denke vor allem dann auch an diese Quellen, die du angesprochen hast, zurück, aber nicht nur an die Merkungsfrauen, sondern zum Beispiel auch daran, wie viele Fossilien sich dort in den Gesteinsschichten um die diese Quellregion herum befinden.
00:08:10: Und zwar so viele, dass man an manchen Stränden sogar Highfisch-Zähne finden kann.
00:08:14: Uralte Highfisch-Zähne, da war ich auch überrascht.
00:08:16: Ja, total.
00:08:17: Also, das hätte ich jetzt auch in dieser Region eigentlich eher nicht so erwartet.
00:08:22: Was ich auch nicht erwartet hatte, war die Schilderung, um noch mal ganz kurz zu Georgien zu jumpen und
00:08:29: zu Samuel.
00:08:29: Sehr gut, ich stieg vor.
00:08:30: drohter Faden, Perlen, Schmuck, hätte wir rasen hier wild durch die Folgen.
00:08:34: Liebe Leute, gleich wird es ein bisschen ruhiger, aber erst mal... Kurzes Brainstorming, danach steigen wir auch noch mal ein bisschen tiefer in das eine oder andere Thema ein.
00:08:41: Wie
00:08:41: ruhig es dann wird, das wird sich gleich zeigen.
00:08:45: Ich verspreche es einfach mal an der Stelle.
00:08:47: Aber die Perlenschneur um die Perlenschneur weiterzuführen, das war eine Erinnerung, die ich auf jeden Fall noch sehr präsent habe, wie Samuel geschildert hat, dass dort in diesen Fenstern so, ich sag mal... Dinge hängen, die man erst gar nicht so richtig identifizieren kann, vielleicht.
00:09:05: Man denkt, es seien irgendwelche Kerzen oder so, die dort aufgehangen werden.
00:09:10: Aber oder er sagt, glaube ich, es sieht aus wie so Würste, die so in den Fenstern hängen.
00:09:16: Aber echt sind es so.
00:09:18: Süßigkeiten, also georgische Süßigkeiten, Walnüsse, die auf einer Schnur aufgefädelt werden und dann in Traubensaft getunkt werden.
00:09:27: Und die hängen dann in den.
00:09:29: Also solche Eigenheiten von so alltäglichem Leben vor Ort finde ich auch immer total spannend.
00:09:36: Ja,
00:09:36: oder auch die Brote, die dann aus irgendwelchen Kellerfenstern verkauft werden, die man schon aus zehn, fünfzehn Metern Entfernung, riecht den Duft dieses frisch gebackenen Brotes.
00:09:45: Also der ganze Bazaar, wie er Ihnen beschrieben hat, das war ein schönes Treiben.
00:09:50: Ich glaube, da haben wir sogar auch ein kleines Snippet.
00:09:53: Jetzt habe
00:09:53: ich jetzt eine
00:09:55: Brot Duft in der Nase.
00:09:55: Sehr gut.
00:09:56: Ich würde sagen, wir hören vielleicht nochmal ganz kurz.
00:09:58: rein in die Folge, ein kleines Snippet aus der Folge zu Georgien mit Samuel.
00:10:13: Samuel, wo genau befinden wir uns hier gerade?
00:10:16: Was hören wir?
00:10:18: Das ist der Désert-Basseur, der Markt in Tbilisi, der Hauptstadt Georgiens, in der Nähe vom Station Square, dem Hauptbahnhof hier in Tbilisi.
00:10:28: Ja.
00:10:28: Und dort herrscht buntes Treiben, Konstruktive, Würze kaufen, alles mögliche an Gemüse bekommen, zum günstigen Preis.
00:10:37: Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich in der Stadt orientiert habe, weil ich jetzt mittlerweile auf seit einhalb Jahren wohne.
00:10:42: Aber das ist mittlerweile so mein Go-to-Place, wenn ich mein Kühlschrank auffüllen muss.
00:10:49: Ja, so viel zu so ein paar spontanen Erinnerungen und Momentaufnahmen im Rückblick.
00:10:55: Aber ich würde sagen, jetzt beruhigen wir uns ein bisschen, Janna, sortieren uns und unterhalten uns ein bisschen darüber, wie diese und auch andere Folgen eigentlich entstehen.
00:11:06: Und das geht ja, wenn wir jetzt erstmal über die Interviewfolgen sprechen, im Normalfall los damit, dass wir uns natürlich ein Thema suchen, passenden Gast und dann aber, dass du dich reinarbeitest, du machst ja ganz viel von der Vorarbeit und zum Beispiel auch Vorgespräch mit unseren Gästen führst.
00:11:24: Wie gehst du davor?
00:11:24: Wie findest du die Themen?
00:11:26: Wie findest du die Gäste?
00:11:27: Was ist dir dabei wichtig?
00:11:28: Genau, also viele unserer Gäste haben ja bereits irgendwas veröffentlicht.
00:11:33: Reiseführer oder Reiseerzählungen, Reiseberichte, die lese ich mich dann natürlich ein und schau schon mal, was wir für unsere Regionen, die wir im Podcast dann darstellen möchten, gut verwenden können.
00:11:47: Und dann erstelle ich vor dem Vorgespräch schon einen kleinen Fragebogen, dass ich möglichst gut vorbereitet bin, um dann auch tiefer nachzuhaken.
00:11:58: in den Themen, die wir wirklich herausarbeiten möchten in den Folgen und dann... Nicht immer, aber dann führe ich meistens die Vorgespräche und versuche irgendwie die emotionale Verbindung zu diesen Orten mit den Menschen herauszuarbeiten, um sie dann in der Folge wiedergeben zu können.
00:12:19: Also die Orte sollen irgendwie erlebbar gemacht werden und dazu braucht es einfach immer irgendwie eine emotionale Verbindung.
00:12:28: Und dann fällt manchmal im Gespräch einsatz und dann weiß ich sofort, ah ja cool, damit können wir einsteigen.
00:12:35: Das ist eine gute Szenenbeschreibung oder so.
00:12:37: Ja genau und diese Szenenbeschreibung, das ist für mich dann natürlich auch jeweils sehr hilfreich, konkret für den Einstieg ins Gespräch, weil dann habe ich direkt so eine Art dramaturgischen Wegweiser von dir, wie ich loslegen kann.
00:12:49: Und klar, idealerweise lösen uns dann auch von deiner Vorbereitung hilfreich, sie auch ist zur Orientierung, aber ein richtig gutes Gespräch.
00:12:57: Besticht ja nun mal auch daraus, dass es sich spontan authentisch, organisch entspint.
00:13:03: Und das sind für mich dann immer die schönsten Momente, wenn es irgendeine Wendung gibt, irgendeine Geschichte, eine Anekdote und eine Perspektive, mit der ich so gar nicht gerechnet habe.
00:13:12: Gibt es denn in dieser Staffel auch irgendwo eine Wendung, die dich vielleicht komplett auch überrascht hat?
00:13:18: Also was mir jetzt in den Sinn kommt ist die Folge zur dominikanischen Republik nicht komplett überrascht hat, aber ich fand es einfach sehr erfrischend wie ehrlich Philipp darin mit seinen eigenen Klischees umgegangen ist, die er von der dominikanischen Republik selbst auch hatte vor einigen Jahren.
00:13:35: Er ist da ursprünglich auch mal hin aufgebrochen mit diesem Bild im Kopf, so der Ballermann in der Karibik.
00:13:42: und hat dann ja sehr schön beschrieben, wie ihn dieses Land komplett überrascht hat.
00:13:46: Also die Berge, die bis auf über dreitausend Meter im Po ragen, die verschiedenen Ökosysteme, die Gegensätze zwischen Küsten und Hochland.
00:13:56: Und er hat das, wie ich finde, wunderbar und auch ehrlich beschrieben, dass er diese Vorurteile selbst auch in sich trug und wie sehr ihn diese Landschaften dann überrascht haben.
00:14:04: Und das fand ich sehr schön, weil man sich ja oft ... Also wir fragen uns gelinglicher auch in der Vorbereitung, wie gehen wir mit diesen Klischees um.
00:14:12: Oft ist ja auch ein Stück Wahrheit dahinter.
00:14:13: Man möchte jetzt nun weiß Gott auch die schönen Strände oder was dieses Land dann auch in der Vorstellung vieler ausmacht, ja nicht schlechtreden oder negieren.
00:14:21: Denn die gibt es ja und das ist ja wirklich auch prachtvoll schön.
00:14:25: Aber oft gehört ihm noch ganz, ganz viel mehr dazu.
00:14:27: Und Philipp war so einer dieser Gäste, die das finde ich sehr nachvollziehbar gemacht haben, eben weil sie diese Entwicklung in der eigenen Wahrnehmung auch selbst durchgemacht haben.
00:14:35: Ja, und ich hatte zum Beispiel auch Null auf dem Schirm wie... unglaublich vielfältig schon allein von der Landschaft her, die dominikanische Republik ist.
00:14:43: Also wahnsinnig faszinierend.
00:14:45: Was mich auch total verwundert hat oder überrascht hat, ja verwundert eigentlich nicht, aber überrascht, was mich total überrascht hat, zwar deine Reportagefolge, lieber Eric, denn du bist ja auch in dieser Staffel wieder aufgebrochen für uns.
00:15:04: Und zwar ging es für dich Nach Las Vegas, was hast du denn da im Vorfeld erwartet und was hast du dann schlussendlich vorgefunden?
00:15:14: Also ich war selbst als allererstes überrascht, mich in Las Vegas wiederzufinden, denn ich war vorher auch schon zweimal dort.
00:15:22: Und hatte gar nicht, wenn ich jetzt mal hier unter uns ganz ehrlich sein darf, gar nicht unbedingt vor, sobald noch mal hinzureisen.
00:15:28: Deswegen war's für mich vor allem auch schon unerwartet.
00:15:33: Denn, also ich muss sagen, Las Vegas natürlich...
00:15:35: Das überrascht mich jetzt auch, aber verwundert mich.
00:15:38: Na gut, da muss ich noch ein bisschen länger drüber nachdenken, um das wirklich zu verstehen.
00:15:42: Nein, aber Las Vegas ist natürlich ein total faszinierender Ort und ich hab diese Stadt bei meinen ersten beiden Besuchungen auch... Wir haben uns absolut genossen, wir haben uns grandiose Shows angeschaut, sind natürlich auch durchs ein oder andere Casino getingelt, ist jetzt einfach persönlich nicht total mein Fall, aber natürlich einzigartig in der Welt und um da richtig Spaß zu haben, auch wunderbar geeignet.
00:16:03: Ich hatte nur eben das Gefühl, Ich hab's jetzt gesehen, ich hab's gemacht und ich hab's auch verstanden und damit ist es jetzt dann vielleicht auch gut.
00:16:10: Aber ich bin...
00:16:12: Jetzt kommt das große Aber.
00:16:13: Ja, und das sag ich jetzt nicht, weil ich es ja irgendwie sagen muss, weil wir ja nun auch diese Folge gemacht haben, sondern ich bin wirklich mit einem völlig neuen Verständnis von Las Vegas zurückgekehrt, das ich so überhaupt nicht erwartet habe.
00:16:23: Denn ich bin ja ganz bewusst jetzt dahingereist mit dem Ziel oder der Fragestellung der selbstgestellten Herausforderung.
00:16:30: finde ich noch irgendwas anderes an Las Vegas.
00:16:32: Also klar, es gibt den Strip, es gibt die Casinos, das wissen wir auch alle, und Reisung auch viele fürhin ist ja auch wunderbar, aber gibt es nicht noch mehr.
00:16:41: Und ich habe viel mehr von diesem anderen Las Vegas gefunden, als ich selbst erwartet hatte und bin jetzt doch regelrechter Fan, muss ich sagen.
00:16:49: Also so viele Facetten, die sich da aufgetan haben, schon allein die Kunstzähne, hatte ich so nicht auf dem Plan.
00:16:54: Ist ja eigentlich jetzt im Nachhinein betrachtet ordentlich überraschend, denn klar für diese... riesigen, kommerziellen, weltweit ja führenden Shows, was die Exzellenz anbetrifft in der Akrobatik, im Gesang, in der Bühnausstattung und so.
00:17:07: Da braucht man ja ganz, ganz viele Menschen, die künstlerisch sehr, sehr begabt sind.
00:17:11: Ja, es sind große Konzerne, die hinter diesen Shows stehen, aber die Menschen, die sie umsetzen, müssen richtig was drauf haben.
00:17:17: Und die lassen diese Skills und diese Leidenschaften ja nicht mit dem Feierabend irgendwie zurück am Strip, sondern natürlich sind die auch in ihrer Freizeit in ihrem ganzen Sein.
00:17:27: Künstlerinnen und Künstler.
00:17:29: Und das hat dazu geführt, unter anderem, ich verkürze es jetzt hier mal ein bisschen, dass sich jenseits vom Strip, nämlich im Arztestrict, schon vor Jahrzehnten, eine ganz eigene Kunstszene etabliert hat, deswegen eben auch der Arztestrict, und zwar eben nicht in riesigen Casinos und Hallen und Auditorien, sondern in alten Fabriken, in alten Werkstätten, in kleinen Ziegelgemäuern, wo man auch wunderbar stundenlang zwischen umher laufen kann, also eben wirklich auch sehr walkable ist.
00:17:58: Man kommt vorbei an Breweries, also an kleinen privat geführten Brauereien, kann sich ganz viele Galerien anschauen und jetzt auch nicht irgendwie abgehoben und abgespaced, sondern wirklich Inhaber geführt.
00:18:08: Die Künstler sind oft auch selbst dort und die Künstlerinnen und Erklären dann auch, was ich dabei gedacht habe.
00:18:13: Super, super spannend.
00:18:14: und viele dieser Künstlerinnen und Künstler und einige hatten wir auch in der Folge zu Gast, haben früher einen riesigen Chance zum Beispiel mitgewirkt, wie am Cirque du Soleil oder so hatten wir einen Herrn dabei, der da akrobat war, also wirklich weltweit führend akrobat, der dann jetzt ein bisschen zu alt geworden ist dafür und jetzt als ganz ganz toller Fotograf aktiv ist.
00:18:34: Und da hat sich für mich so eine richtige parallele Kunstwelt aufgetan, das fand ich toll.
00:18:38: Aber in allererster Linie bin ich natürlich begeistert von der natürlichen Schönheit von Las Vegas und vor allem dieser Landschaft drum herum, also Red Rock Canyon, dann vor allem auch das Valley of Fire, auch bekannte Destination, die habe ich jetzt nicht als Erster entdeckt und keine Geheimtipps, aber für mich waren sie eben neu.
00:18:55: Und ich hatte das Glück, dort mit ganz, ganz spannenden Menschen unterwegs zu sein, die mir und hoffentlich den Hörnern auch nochmal richtige Insights liefern konnten.
00:19:03: Dazu, wie sich die Locals, die Einheimischen eben auch einsetzen, dafür diese Naturschönheiten zu bewahren.
00:19:09: Besucherinnen und Besuchern zugänglich zu machen und dergleichen mehr.
00:19:12: Und klar, das Highlight und dann höre ich auch erst mal wieder auf mit meiner, mit meinem kleinen Monolog, es reißt mich schon wieder mit hier.
00:19:18: Das Highlight war natürlich der Trip in die Nacht mit Mick, dem Sternenbeobachter, der mir das Universum nochmal auf einer ganz, ganz eindringlichen atmosphärischen Ebene näher gebracht hat und da mit einer wunderbaren Leidenschaft drüber gesprochen hat.
00:19:35: Vielleicht hören wir da einfach mal kurz rein, Mick und seine Passion für die Sterne und fürs Universum.
00:20:24: Während immer das erzählt hat, dann ... zwei Uhr nachts dort in der Mojave-Wüste, absolute Stille, über uns ein wunderwunderschöner Sternenhimmel und stundenlanges Gespräch mit Mick, ganz ruhig geführt, der unendlich schilderüber weiß, auch schon sich seit Teenager-Tagen dafür begeistert und sich Wohlgemerkt nebenberuflich dafür auch engagiert.
00:20:48: Der ist da Präsident.
00:20:49: Ich habe jetzt den Namen vergessen.
00:20:50: Irgendwie Astronomical Society of Las Vegas oder so.
00:20:53: Gibt es alles in der Folge korrekt formuliert.
00:20:55: Gerne nochmal rein.
00:20:57: Und er macht ihm dann auch diese Sternentouren bietet er an.
00:21:00: Verdient damit glaube ich jetzt nicht großartig Geld oder so.
00:21:02: Der macht das wirklich aus Leidenschaft.
00:21:04: Der hat mich damit seinem Privatwagen rausgeführt.
00:21:06: Hat sein eigenes fettes Teleskop ausgepackt.
00:21:09: Mir der atemberaubende... Einblicke und Anblicke ermöglicht und diese Leidenschaft eben auch mit mir geteilt.
00:21:16: Da habe ich mich so weit weggefühlt vom Strip und von diesem ganzen Lichter bling-bling.
00:21:20: Kleine Nebennotiz Las Vegas, nicht überraschend, ist eine der hellsten, man könnte auch sagen, lichtverschmutzesten Städte der Welt.
00:21:27: Und zwei Stunden oder auch nur eine Stunde Autofahrt entfernt.
00:21:30: mich in dieser Nacht wiederzufinden und dann jetzt aber dieses andere Lichter mehr über mir zu sehen.
00:21:34: Also, es war toll.
00:21:35: Ja, ich könnte schon wieder stundenlang erzählen.
00:21:37: Ich lass das mal.
00:21:37: Dafür gibt es ja die Folge.
00:21:40: Aber es war wirklich großartig.
00:21:41: Ging dann auch wieder mit der üblichen Herausforderung einher, für unsere Reportagefolgen zu kürzen.
00:21:46: Denn schon allein mit Mick, wie gesagt, ich hatte Stunden und Stundenmaterial, musste ich natürlich dann ein bisschen was rauswerfen.
00:21:52: Aber ich glaube, wir haben trotzdem einige ganz, ganz tolle atmosphärische Szenen ihm zu verdanken in der Folge.
00:21:59: Okay, also das war eine flammende Rede für Las Vegas und ein Ritt durch schon allerlei Themen, die du jetzt gerade hier aufgezählt hast, die in der Folge gelandet sind.
00:22:10: Aber uns interessiert ja heute vor allem auch, was hat es denn nicht in die Folge geschafft?
00:22:16: Ja, da gab es auch so das ein oder andere.
00:22:18: Also zum einen muss ich schon sagen, leider dann auch... ein paar Interviews, die ich geführt habe, mit Kunstschaffenden.
00:22:24: Da hatten wir dann einfach auch hinreichend viele für mit Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern und natürlich eben auch ganz viele weitere Ausführungen von Persönlichkeiten wie Mick.
00:22:34: Was es vor allem aber nicht in die Folge geschafft hat, das wollte ich den Hörenden dann doch ersparen, weil ich jetzt auch nicht ewig in Selbstmitleid baden wollte.
00:22:42: Sind ja Herausforderungen und auch die Pannen, die es vor Ort so gab.
00:22:45: Aber hier sind wir
00:22:47: jetzt unter uns.
00:22:50: Ja Erik, erzähl
00:22:51: doch mal.
00:22:53: Ja
00:22:53: bitte.
00:22:55: Ich möchte sagen, es war nicht alles immer ganz so einfach in Las Vegas.
00:22:59: So schön es auch war.
00:23:01: Es hat leider logistisch doch nicht alles geklappt.
00:23:03: Es ging schon damit los, ich reiste aus New York an.
00:23:06: Mein Abflug war um drei, vier Stunden verzögert, sodass ich weit nach Mitternacht in Las Vegas ankam.
00:23:15: dann bestimmt so ein, zwei Stunden in der Schlange stand, um meinen Mietwagen in Empfang zu nehmen, den ich natürlich reserviert hatte, um dann informiert zu werden, als ich endlich ganz, ganz vorne stand, drei Uhr morgens völlig übermütet in dieser Schlange, dass sie leider keine Mietwagen mehr hatten, alles überbucht war und irgendwie das Reservierungschaos ausgebrochen war, sodass sie mich dann mittlerweile wassern und waren vier Uhr nachts noch um einen Ersatzwagen kümmern musste, dann irgendwann fünf Uhr morgens am Hotel war und aber wusste, Sechs Uhr geht's schon so langsam wieder los.
00:23:47: Ich hatte also die Chance jetzt noch eine Stunde Powernap.
00:23:49: Kommen jetzt aber schnell.
00:23:50: Leider war dann auch was, habe ich irgendwas verbockt, muss ich jetzt nicht ausführen.
00:23:54: Mit der Raumreservierung im Hotel schief gegangen.
00:23:57: Eine Kreditkarte war ausgelaufen, eine Reservierung war gecancelt worden.
00:24:00: Details, Details.
00:24:01: Es gab jedenfalls kein Zimmer für mich, sodass es dann einer halbstündigen Diskussion bedurfte mit einer sehr hilfsbereiten Dame da an der Rezeption, die dann noch ihre Vorgesetzte mit hinzuziehen musste, bis ich dann irgendwann dann doch noch mich im Zimmer wieder fand.
00:24:18: Gerade genug Zeit, um noch das Mikro auszupacken, alles zu verkabeln, die Batterien reinzutun und dann aufzubrechen.
00:24:24: Die wichtigsten Dinge.
00:24:26: Denn dann stand auch schon das erste Gespräch an im Red Rock Canyon frühmorgens zum Sonnenaufgang.
00:24:32: Das heißt, ich musste wirklich direkt wieder los.
00:24:34: Und dann begann ein wunderschöner, aber eben auch ein sehr, sehr langer Tag im Red Rock Canyon, im Arzt District, an vielen anderen Orten, viele Gespräche, die sehr beflügelnd sind.
00:24:45: Aber ja, dann muss man auch ein bisschen konzentrieren.
00:24:47: Also es ist dann doch auch anstrengend.
00:24:49: Und den man sprechen habe ich schon irgendwann dann so gegen Nachmittag gemerkt.
00:24:51: Also langsam.
00:24:53: Die Keule geht nieder.
00:24:54: Ich werde müde.
00:24:55: Es wird langsam anstrengend.
00:24:57: Aber es stand ja für den Abend noch das große Highlight an.
00:25:00: Nämlich eben die nächtliche Wüstentour hinein in die
00:25:04: Sterne
00:25:05: mit Nick.
00:25:06: Leider.
00:25:07: zog dann aber ein Unwetter herauf.
00:25:09: Er hat das natürlich alles im Blick gehabt mit tausend Apps, die er da verwendet, zu irgendwelchen Wettergeschehnissen, die ich mit meinem, ich Google mal kurz, Las Vegas Wetter, wie sich das entwickelt, da kann ich nicht mithalten.
00:25:19: Er hat wirklich die detaillierten, nuancierten Informationen, hat mich dann auf den Laufenden gehalten und meinte irgendwann, ja, Erik, also leider, so richtig gut sieht es nicht aus, wir behalten es mal im Auge.
00:25:28: Ich bin dann irgendwann ins Hotel zurückgekehrt.
00:25:30: Ich hatte ein Zimmer im vierundfünfzigsten Stock mit einem wirklich epochalen Blick.
00:25:35: Über die Stadt und dieser Blick reichte bis in die Berge, also bis in diese Berglandschaften, die Las Vegas umgeben.
00:25:41: Wie gesagt, Stichwort Red Rock Canyon, aber auch andere Gegenden.
00:25:44: Wunderschön, konnte aber deshalb auch aus erster Reihe sozusagen beobachten, wie dieses Unwetter über die Berge zog und dann ins Tal hinein kamen.
00:25:53: Die
00:25:54: dicken
00:25:55: Wolkenberge während die Sonne langsam sank.
00:25:57: Also es war beeindruckend, aber auch bedauerlich, weil ich wusste, es sieht schlecht aus mit den Sternen.
00:26:03: Wird wohl wahrscheinlich nicht klappen.
00:26:05: Aber wir wollten ursprünglich, glaube ich, so neun Uhr abends aufbrechen.
00:26:09: Mick hat das weiter verfolgt.
00:26:11: Ich bin an dem Entsprechend so übermüdet.
00:26:13: Ich auch war noch wach geblieben, just in case.
00:26:16: Vielleicht haben wir doch noch Glück.
00:26:17: Und irgendwann um Mitternacht hat Mick sich dann wieder gemeldet, als ich wirklich so ganz, ganz müde und schon im Bett lag und einen Augenstuhl so halb zugefallen war.
00:26:26: Meinte, Mick, ah, da eine Einstelle, wo ich immer gerne hinfahre, irgendwo in der Wüste.
00:26:30: Da sieht's sehr für die nächsten Stunden ganz gut aus.
00:26:33: Also, Erik, wenn du noch dabei bist.
00:26:35: Lass es uns versuchen.
00:26:36: Und natürlich haben wir es dann versucht, sind dann daraus gefahren, waren dann zwei Uhr nachts in der Wüste, haben uns dann drei Stunden dort diesen Sternenhimmel gegeben.
00:26:44: Wunderschön.
00:26:45: Bedeutete aber leider, dass ich irgendwann zurück im Hotel war, hält schon wieder die nächsten Termine herauf, der wir hatten.
00:26:51: Nicht nur der Tagesanfang, sondern auch das nächste Programm.
00:26:54: Lange Rede, kurzer Sinn.
00:26:56: Also es gab für mich zwei übersprungene Nächte und... ganz viele Wanderungen, Interviews.
00:27:02: Und das hat dann schon dazu geführt, dass so schön das alles auch war.
00:27:06: Irgendwann ich das, naja, die Befürchtung hatte, ich bin hier eigentlich nur noch mit Resthirn unterwegs und weiß nicht, wie erfolgreich ich mich hier gerade noch artikuliere.
00:27:14: Na ja, da gibt's ja dann zum Glück die Postproduktion.
00:27:17: Kann man noch das ein oder andere raus?
00:27:19: Nein.
00:27:19: Ja, aber... Die
00:27:20: kann das Resthirn dann wieder ausmerzen.
00:27:23: Nicht so wie hier, wenn ich dein Nachnam zum Wundersten war vor uns.
00:27:26: Es tut mir leid, ja.
00:27:27: Na ja.
00:27:29: So, das war Las Vegas.
00:27:30: Es war anstrengend, es war wunderschön und es hat wirklich, und das sind ja eigentlich die schönsten Reisen auch für dieses Format hier, es hat wirklich mein Bild von dieser Stadt, die ich glaubte zu kennen, verändert.
00:27:40: Denn mein eigenes Empfinden für Las Vegas, ja, basierte auf eigenen Erfahrungen, aber basierte, und das habe ich dann gemerkt, immer noch ganz ganz viel auf Klischees, die ich mir bei meinen ersten beiden Trips einfach ganz platt gesagt selbst bestätigt hatte, weil ich ihm genau diese Sachen dann auch gemacht habe.
00:27:56: Und deswegen war es für mich wunderbar und hoffentlich also für die Leute, die denken und meinen, sie wissen überall, als Wegas beschreit und vielleicht ist es nicht unbedingt das Richtige für sie.
00:28:05: Ich würde sie dazu ermutigen.
00:28:06: Hört gerne die Folgereien.
00:28:07: Also ich glaube, da waren einige für mich jedenfalls ganz ganz neue und spannende Facetten mit dabei.
00:28:12: Auf jeden Fall, also die Folge hat auch wirklich meinen Blick nochmal verändert.
00:28:16: Ich war noch nie in Las Vegas vorher, aber jetzt greizt es mich natürlich nach deiner flammenden Rede sowieso.
00:28:23: Plan ein bisschen Zeit zum Flafen ein, das würde ich dir empfehlen.
00:28:26: Das hilft.
00:28:27: Ja, okay.
00:28:28: Ich gebe meinem Bestes.
00:28:30: Aber ja, das ist ja auch ein kleines Markenzeichen unserer Reportagefolgen, oder?
00:28:35: Dass wir meist wenig Schlaf bekommen und sehr, sehr viel reden.
00:28:40: Man sollte mal die Reiseprofis, ein Anführungszeichen natürlich mit Augenzwinkern formuliert, haben das besser im Griff die Logistik, aber manchmal wird es dann doch schwierig.
00:28:49: Aber jetzt, Jana, ich habe mich jetzt so in Rage geredet, deswegen ... Ich atme jetzt mal tief durch und übergebe das Zepte an dich.
00:28:56: Jetzt begeben wir uns mal in richtig schöne Naturlandschaften und holts uns bestimmt ganz toll runter, indem du mal erzählst, wie es bei dir so lief, bei deiner Reportagefolge zu dieser Staffel Nummer zwei, nämlich Algarve.
00:29:08: Ha!
00:29:09: Der klang schon, da lege ich mich ja direkt irgendwie rein.
00:29:12: Erzähl mal, Algarve.
00:29:13: Das war bestimmt ganz, ganz, ganz entspannt und wunderschön und besinnlich für dich.
00:29:17: Das
00:29:17: klingt genau so, als würde man sich da wunderschön reinlegen können.
00:29:22: Hätte
00:29:22: ich auch sehr gerne gemacht und ich habe mir alle Mühe gegeben.
00:29:25: Also ich habe es gemacht beim Hören der Feuerwehr, deswegen ja, durchaus.
00:29:27: Ich
00:29:27: wollte gerade sagen, ich habe mir Mühe gegeben, diese Atmosphäre in der Folge auch zu transportieren.
00:29:33: Aber es ist natürlich also ein einziger Ritz, ein einziger Trip, diese Reise-Reportagen zu produzieren und vor Ort unterwegs zu sein mit dem Mikro.
00:29:43: Das ist super, super aufregend.
00:29:46: Und die Besonderheit dieses Mal, die mich auch so ein bisschen mit Herzklopfen zurückgelassen hat, während der ganzen Reise war, ich war nicht nur mit dem Mikro unterwegs, sondern dieses Mal wurde ich begleitet.
00:30:00: von Sebastian, der eine Kamera dabei hatte und die permanent aufmisch gerichtet hatte.
00:30:09: Und du bist ja nicht zufällig im Podcast Business gelandet, du bist jetzt nicht die Scheinwerfer suchender Rampensau, deswegen, ich kann mir vorstellen, Ja, hat so den einen oder anderen Druckmoment verursacht.
00:30:21: Auf jeden Fall.
00:30:21: Also das war mal ein ganz anderes Erlebnis.
00:30:25: Und ja, also Sebastian hatte den Auftrag, ein kleines YouTube-Video zu produzieren über die Behind-the-scenes einer Podcast-Produktion, einer Reisereportage.
00:30:38: Und das haben wir dann an der Algarve zusammen vollbracht.
00:30:41: Ich habe den Podcast aufgenommen, so gut wie es eben ging unter die und Sebastian hat mich beim Straucheln und Hadern gefilmt.
00:30:54: Du kannst ja gleich mal über Straucheln und Hadern sprechen.
00:30:56: Wir wollen ja auch ein bisschen Spaß verbreiten und das ist ja auch immer schön zu hören, wenn man was nicht so klappt hat.
00:31:01: Aber ich will nur sagen, also das Ergebnis ist wirklich toll geworden.
00:31:04: Ich finde das Video ganz, ganz schön.
00:31:05: Das gibt es auf dem Edelweiß YouTube-Kanal Fly Edelweiß.
00:31:09: und also um dir ja auch gerecht zu werden, ja man sieht dich ja nicht nur Straucheln und Hadern, sondern vor allem auch kompetent und und entspannt und wunderbar diese Gespräche führen und diese Landschaften erkunden.
00:31:20: Also ich möchte es nur mal als kleine Nebenbemerkung vollbringen.
00:31:23: Wir fokussieren uns hier gerade darauf, was auch manchmal anstrengend ist und so.
00:31:26: Aber vor allem waren das natürlich ganz, ganz tolle Reisen.
00:31:29: Ich habe sie auch versucht zu betonen, diese Sternenacht und so.
00:31:32: Das sind wirklich Erinnerungen, also die werden bleiben.
00:31:35: Und genau das sieht man ja auch im Video, wie schön es vor allem und in allererster Linie war.
00:31:40: Aber Schönheit und Dinge, die klappen.
00:31:43: Sie sind ja nur so semi-unterhaltsam.
00:31:45: Deswegen, Jana, erzähl doch mal jetzt ums Graufeln und Hadern.
00:31:48: Ich wollte gerade sagen, also da bin ich wieder sehr dankbar für die berühmte Postproduktion auch im Video-Format.
00:31:55: Also diese Szenen wurden dann dankenswörterweise rausgenommen.
00:32:00: Aber genau, also wir hatten da einige Herausforderungen zu meistern.
00:32:05: Also erstmal war es ja einfach logistisch schon ganz anders.
00:32:09: Ich musste ganz anders denken.
00:32:10: Also es ist ja auch so.
00:32:12: dass wir die ganzen Reisen irgendwie komplett alleine planen und organisieren, tatsächlich teilweise auch bis zur Hotelbuchung und Termine machen.
00:32:23: Ansprechpartner finden, Interviewpartner in finden und dorthin reisen von A nach B, alles Time und so weiter.
00:32:31: Und ich hatte eine Kajak-Tour geplant zum Beispiel und hatte gedacht, ach ja, ich bin da mit meinem Mikro unterwegs und das ist ja schon herausfordernd genug, auf dem Wasser in einem Kajak mit Wind und Wellen ein Interview zu führen und dann auch noch früh morgens und wohlgemerkt, ich bin keine Morgensperson.
00:32:52: Also, das war die persönliche Herausforderung auch noch.
00:32:56: Aber dieses Mal ging es einfach darum, dass wir auch noch eine Kamera dabei hatten.
00:33:02: Und deswegen brauchten wir ja schon allein zwei Kajaks und dann auch noch zwei Guides, die für uns gepaddelt haben.
00:33:09: Denn Sebastian und ich hatten ja beide die Hände voll mit Mikro und Kamera und auch noch gleichzeitig das Interview führen.
00:33:18: Also, das war auf jeden Fall eine Herausforderung.
00:33:21: super, super viel Spaß gemacht und ich bin Sebastian auch sehr dankbar, der hat das so toll gemacht, dass ich wirklich die Kamera auch einfach zwischendurch komplett vergessen konnte und einfach da mein Ding gemacht habe, was er dann festgehalten hat.
00:33:36: Ja
00:33:36: und das sieht man ja dann natürlich auch in... dem Video und das hört man auch in der Folge.
00:33:41: Du da im Kajak die Gespräche führend über diese wunderschönen Naturlandschaften eben auch.
00:33:46: Also wirklich ganz, ganz toll.
00:33:47: Ja, aber macht es nicht immer einfach.
00:33:49: Ist aber natürlich auch eine ganz nette Entschuldigung.
00:33:51: Ich kann leider jetzt hier nicht mitpatteln.
00:33:52: Ihr müsst mich hier durch die Gegend schippern.
00:33:54: Ich hab ja die Hände voll, sorry.
00:33:55: Ja
00:33:55: schade, kannst du leider ein bisschen patteln für mich.
00:34:00: Schön.
00:34:00: Ja, das klingt auch gut, ja.
00:34:02: Das war wirklich sehr, sehr eindrucksvoll.
00:34:04: Also die Algarve ist eine super schöne Landschaft.
00:34:09: Also man hat natürlich auch da wieder die Strände im Kopf, würde ich mal sagen, so als erstes Bild, was erscheint.
00:34:17: Aber abseits der Strände gibt es ja auch noch das Hinterland.
00:34:21: Und ich wusste gar nicht, dass das eine der Biodiversitäten reichsten Gegenden ist in Portugal.
00:34:29: Das hat mich total fasziniert.
00:34:30: Und da war ich zum Beispiel mit dem Joao unterwegs im Hinterland.
00:34:35: Ich
00:34:35: erinnere mich, da war der erste Roughcut deiner Folge.
00:34:38: Ich glaube schon allein diese Sequenz war eine Stunde lang oder so.
00:34:41: Ja, ja, Hashtag kann eine eigene Folge werden.
00:34:46: Das geflügelt das Wort bei uns, wenn es dann irgendwie mal gut gelaufen ist.
00:34:49: Was hatte ich da so begeistert?
00:34:50: Ja, also ich bin wirklich leicht zu begeistern, was zum Beispiel Wildkräuter angeht und Joao hat mir... von allen möglichen Wildkräutern da erzählt.
00:35:00: Es hat wahnsinnig geduftet und ich hatte am allerliebsten in die Folge aufgenommen, jede einzelne Wildkräuterart, die er mir da gezeigt hat und über die er mir erzählt hat.
00:35:11: Und er hat ja nicht nur von den Kräutern gesprochen, sondern auch von den Bäumen.
00:35:15: Und da lief so ein kleiner Bach entlang und dann hat er mir die Tiere und Vögel gezeigt.
00:35:20: Also es war wirklich, wirklich, wirklich beeindruckend und es war sehr, sehr schwer für mich, das da alles rauszuschneiden.
00:35:28: Ja, das ist sein das ewige Ringen.
00:35:31: Apropos Ring, du hast ja vorhin gemeint, allerdings, dass Sebastian zum Glück nett genug war, einiges von deinem Haar dann und Straucheln dann auch rauszuschneiden.
00:35:39: Also jetzt haben wir, ich hätte Dinge gehört, die er dann am Ende doch mit drin waren im Video.
00:35:43: Was hat er denn rausgeschnitten?
00:35:45: Ja, also wir haben ganz am Ende, am letzten Tag in den letzten Stunden eine Bootstour unternommen und waren dort vor Faro unterwegs mit einem Guide, der sehr begeisterungsfähig war.
00:36:00: auch gesprochen hat und uns alles Mögliche zeigen wollte und es mit dem Boot mit uns überall hingefahren und hat da nochmal angehalten und da nochmal die Info erzählt und so weiter.
00:36:11: und ich hatte vorher abgesprochen.
00:36:13: Wir haben diesen Zeitrahmen und dann muss ich aber auch los, weil ich musste einen Zug erwischen, der letzte Zug des Tages und hatte vorher extra geschaut, okay das Office da ist nicht weit von dieser Zugstation entfernt und so weiter.
00:36:29: und hatte das genau alles getimet und abgesprochen.
00:36:32: Es stellte sich heraus auf dem Boot dann, dass der Guide gar nichts von irgendeinem Zeitfenster wusste und einfach da total ausgeholt hat und uns liebevoll alles noch zeigen wollte.
00:36:45: Und ich habe dann irgendwann mal so auf die Uhr geguckt und einen totalen Schock bekommen, weil wir hatten irgendwie nur noch zehn Minuten Zeit oder sowas.
00:36:54: Oder nee, da waren es noch zwanzig Minuten.
00:36:56: Und dann hab ich ihn gefragt, was ist denn jetzt der Plan?
00:37:00: Wann endet denn diese Tour jetzt?
00:37:02: Wir müssen gleich mal hier wieder zurück zum Hafen.
00:37:05: Und er meinte, so, ja, wann müssen wir denn zurück?
00:37:09: Und ich so, ja, dann kommt mein Zug und er machte schon große Augen.
00:37:13: Und dann hat er wirklich einfach nur noch Vollgas gegeben.
00:37:17: Und dann sind wir
00:37:18: mit Vollspeed
00:37:20: in diesen kleinen Hafen eingeraskt quasi.
00:37:24: Auch witzig wär so ein entspannter ... Typ, dann plötzlich selber so einen inneren Schalter umlegt und völlig so, okay, ich habe eine Mission.
00:37:30: Das war
00:37:31: so, wir sind da mit wehenden Haaren in den Hafen eingeflogen quasi.
00:37:37: Und ich habe ihm dann schon gesagt, es tut mir wahnsinnig leid.
00:37:40: Ich kann jetzt hier keine große Verabschiedung machen.
00:37:43: Ich werde einfach nur aus diesem Boot raus springen und rennen.
00:37:47: Und ich hatte tatsächlich noch meinen ganzen mein Backpack und so weiter.
00:37:53: Das war noch alles bei Sebastian im Hotelzimmer.
00:37:55: Das heißt, ich konnte nicht direkt zur Zugstation rennen, sondern musste auch noch ins Hotel.
00:38:00: Und hab dann wirklich währenddessen mit Sebastian noch, wir sind aus dem Boot rausgesprungen und haben angefangen, loszurennen.
00:38:09: Und ich hab dann Sebastian noch gefragt, meinst du, das
00:38:11: lohnt sich überhaupt?
00:38:12: Soll ich es noch
00:38:12: versuchen oder ist es sowieso schon vorbei?
00:38:15: Und er war so, ich weiß es nicht.
00:38:18: Und dann sind wir so gerannt.
00:38:20: Ich hatte mein Mikro natürlich schon ausgemacht, aber Sebastian hatte die Kamera die ganze Zeit an und hat mich gefilmt,
00:38:28: wie
00:38:29: ich verzweifelt, Versuche herauszufinden, ob ich den Zug jetzt eventuell doch noch bekommen kann oder nicht.
00:38:37: Und ich habe mich dann entschieden, es zu versuchen und wir sind ins Hotelzimmer gesprintet, da noch schnell in den Aufzug und die Karte und da, da, da und wir hatten wirklich zehn Minuten Zeit für dieses ganze Szenario.
00:38:50: Dann hab ich meine Sachen geholt und... Bin so mit halb-offenem Rucksack auch noch.
00:38:54: Ich hatte nicht mehr Zeit, den Rucksack zu schließen.
00:38:58: Raus
00:38:58: geraden wieder, Sebastian, die ganze Zeit gefilmt und hat einfach
00:39:04: genadenlos
00:39:05: drauf gehalten.
00:39:06: Und ich bin geraden wie bekloppt.
00:39:08: Ich wusste noch nicht mal genau, wo jetzt diese Zugstation eigentlich ist.
00:39:11: Musste noch auf Google Maps mit dem Handy und so weiter.
00:39:14: Na ja, im Rennen wirklich.
00:39:16: Es war heiß auch, ne?
00:39:18: Mir lief der Schweiß hochroter Kopf und... dann stand da wirklich noch ein Zug.
00:39:23: Und ich war mir nicht sicher, ist es jetzt meiner, aber ich bin einfach mal rein irgendwie.
00:39:28: Und Sebastian ist vorgelaufen, hat mich aber lieber gefilmt, als den Zug aufzuhalten.
00:39:35: Wie ich da
00:39:36: an Renne ankomme irgendwie im Rennen.
00:39:40: Da bin ich noch so in den Zug gesprungen.
00:39:42: Und bevor die Türen geschlossen haben, meint er so,
00:39:46: Jana, und jetzt
00:39:47: ab Moderation.
00:39:51: Die mussten wir nämlich auch noch aufnehmen und dann habe ich wirklich mit hochrotem Kopfschweiß überströmt.
00:40:00: Bevor die Zugtüren sich geschlossen haben, habe ich noch die Abmoderation gemacht mit der letzten Luft, die ich noch hatte.
00:40:08: Und dann fuhr der Zug tatsächlich los und es war auch der Richtige.
00:40:12: Du bist wahrscheinlich völlig fertig in irgendeinem Sitz gesunken und hast dich erst einmal gerührt.
00:40:18: Ja, und ich konnte gar nicht fassen, was da gerade passiert ist.
00:40:21: Und alle Leute haben mich total seltsam angeguckt.
00:40:24: und ja, ich bin dann wirklich, bin dann nach Hause gefahren mit diesem Zug und saß da und bin versunken in den Sitzen.
00:40:32: Das klingt aber nach einer dramatischen und ja regelrecht auch bildgewaltigen Abschlusssequenz.
00:40:37: Also die Tür geht zu, du fährst ab aus dem letzten Loch pfeifend.
00:40:41: Mensch, dass es das nicht ins Video geschafft hat, schade.
00:40:43: Aber nett von ihm wahrscheinlich, ne?
00:40:45: Wollt ihr dann doch mal irgendwie lieb sein zu dir?
00:40:47: Wir
00:40:47: sollten diese Szenen vielleicht doch noch mal anfordern.
00:40:49: Ich hab sie auch selber noch gar nicht
00:40:51: gesehen,
00:40:51: tatsächlich.
00:40:52: Vielleicht existieren die auch schon gar nicht mehr.
00:40:55: Ja, wir werden sehen.
00:40:56: Ja, schön, ach Mensch.
00:40:58: Da war ja wieder was los.
00:40:59: Also das war
00:41:00: ein kleiner Schwank aus unseren Reisereportagen.
00:41:04: Ja, und ich würde vorschlagen vielleicht zum Ausklang, Janna.
00:41:07: Vielleicht kleines Brainstorming, kleine Kreativübung.
00:41:10: Kann ja versuchen jeder von uns noch mal an eine... Momentaufnahme aus den Interviewfolgen zurückzudenken.
00:41:16: Einmal überlegen, was kommt jetzt erstes in den Sinn?
00:41:19: Irgendwas Schönes, was irgendjemand erzählt hat, ein Bild, eine Geschichte?
00:41:24: Da muss ich, glaube ich, an die Tanzania-Folge denken.
00:41:29: Sehr schöne Folge, ja.
00:41:30: Monika.
00:41:31: Ja, unser Gast Monika erzählt hat, wie sie die Nacht in dieser Es war so eine Baumhauslodge verbracht hat und wie dann über ihr diese Flying Foxes in den Ästen saßen.
00:41:45: Und ich würde sagen, da hören wir auch nochmal ganz kurz rein.
00:41:49: Die Augenblicksklückseligkeit.
00:41:51: Also die erfasst mich dort immer schon, wenn ich einfach da bin, die Wege entlanglaufen und dann geht man lange Leitern hinauf und hat, man hat nichts anderes als eine Plattform, auf dieser Plattform ein Bett und ein Mosketonetz drüber und eine Hängematte.
00:42:06: Und da kann man eigentlich einen ganzen Tag verbringen.
00:42:09: Und man lauscht den Vögeln.
00:42:10: Und man lauscht später am Abend den fliegenden Hunden, die sich in den Zweigen niederlassen.
00:42:15: Und man lauscht den Wellen.
00:42:18: Und bei Flut werden sie umspült vom Meer, diese Baumhäuser zum Teil.
00:42:23: Und bei Ebbe, sozusagen, sieht man dann die Krabben herumlaufen.
00:42:29: Und in der Nacht kommen die Lego an, wenn man sozusagen hinunterläuft und sozusagen in seine Dusche geht.
00:42:36: Und es ist einfach, man lebt mitten in der Natur, mitten in dieser Augenblicksklückseligkeit.
00:42:43: Ja, das erzählt sie wunderbar.
00:42:46: Und überhaupt Tanzania war ich auch vor einigen Jahren, deswegen gibt es in der Folge auch noch mal ein paar Naturgeräusche.
00:42:51: Also wer sich das vielleicht noch mal zu Gemüte führen möchte, es gibt Zebras, es gibt Gnus.
00:42:56: Man kann wirklich Tanzania auch hören in dieser Folge und nicht nur in Anführungszeichen Geschichten über Tanzania.
00:43:03: Und wenn du da gerade die Flying Foxes erwähnst, diese Flughunde, hilft mir das direkt auch, meinen Moment zu finden.
00:43:10: Danke dafür, denn Philip, als er von den Seychellen erzählt hat in seiner Folge, hat davon berichtet, wie er dort den Flughafen verlassen hat das erste Mal.
00:43:22: Und was er direkt, also man kommt aus dem Flugzeug raus, verlässt den Flughafen.
00:43:26: Und was man direkt sieht, ist ein bewachsener Hang vor sich und Flughunde, die darüber kreisen.
00:43:33: Und ich erinnere mich noch, dass er sehr, sehr schön erzählt hat, dass das so ein richtiger emotionaler Moment ist.
00:43:38: sofortigen Ankommens auch ist.
00:43:40: Und das konnte ich gut nachvollziehen, was für eine Ankunft.
00:43:44: Ich finde es sowieso, also diese Momente, wenn man aus dem Flieger steigt und irgendwo in einer neuen Umgebung sich befindet, also diese ersten Momente sind doch wirklich auch immer die, die so am intensivsten sind, oder?
00:43:58: Ja,
00:43:58: ja.
00:43:59: Weil es eben auch der Anfang von etwas Neuem ist, von dem man noch nicht weiß, wie sich es entwickeln wird.
00:44:05: Und wir kommen jetzt auch so langsam ... an den Anfang, und zwar an den Anfang vom Ende dieser kleinen Rückschau.
00:44:11: Ihr merkt, liebe Leute, meister der Überleitung auch ganz wichtig für ein Podcast.
00:44:15: Oder an den Anfang eines kleinen Ausblicks, denn den können wir ja vielleicht auch noch
00:44:21: kurz
00:44:22: einbauen, oder?
00:44:23: Was meinst du?
00:44:23: Unbedingt, denn damit verraten wir jetzt hoffentlich nichts Überraschendes.
00:44:28: Es geht natürlich weiter.
00:44:30: Staffel drei steht in den Startlöchern.
00:44:32: Wir arbeiten ganz emsig daran bereits und haben auch schon Ganz viele spannende Themen, vielseitige Regionen, tolle Persönlichkeiten auf dem Programm.
00:44:42: Jana, wollen wir uns ein bisschen was verraten?
00:44:45: Ja, ich glaube, wir verraten noch nicht ganz so viel, aber wir können schon mal sagen, dass es auch dieses Mal sehr vielseitig werden wird.
00:44:53: Also ein Stichwort wäre zum Beispiel Polarlichter oder auch... Karibik-Flair.
00:44:59: Also die breite Palette ist wieder am Start für euch.
00:45:03: So ist es.
00:45:04: Ich freue mich drauf.
00:45:05: Neue Stimmen, neue Geschichten und bestimmt auch wieder Momente, die wir so niemals hätten planen können, auch wenn wir es jetzt gerade noch versuchen.
00:45:14: Sie sind schon zum Zeitpunkt verurteilt.
00:45:16: Denn du und ich, wir werden ja auch dann wieder aufbrechen und da gibt es dann bestimmt auch das eine oder andere wieder zu erzählen in den Folgen selbst und vielleicht dann ja auch wieder von hinter den Kulissen.
00:45:26: Ja.
00:45:26: Wir freuen uns, wenn ihr wieder mitreißt, liebe Leute.
00:45:29: Und wir freuen uns übrigens auch immer von euch zu hören.
00:45:31: Also ihr könnt zum Beispiel in der Spotify App kommentieren zu jeder Folge ganz konkret.
00:45:38: Ihr könnt auch Feedback hinterlassen in der Apple Podcast App oder auch.
00:45:42: Bei Edelweiß auf dem Instagram-Kanal, das für uns immer wahnsinnig spannend zu hören, welche Folgen euch vielleicht besonders gut gefallen haben, wo es vielleicht auch konstruktive Kritik gibt, das auch immer sehr gerne.
00:45:52: oder auch, wenn ihr vielleicht selbst irgendwo mal vor Ort wart, an Orten über die wir hier gesprochen haben.
00:45:57: Ja, unbedingt.
00:45:58: Also da freuen wir uns natürlich auch immer über Fotos und dergleichen.
00:46:03: Also wenn du uns da was zukommst, lasst das Freut uns sehr und wir bekommen auch hin und wieder wirklich Rückmeldung, die ganz persönliche Natur sind und wo wir uns dann auch sehr freuen, was für Kreise dieser Podcast hier zieht.
00:46:19: Also sehr, sehr schön, wenn es zum Beispiel darum geht.
00:46:23: Letztens haben wir eine Anfrage bekommen von einer Dame.
00:46:26: Die hatte sich gewünscht, dass wir uns verknüpfen.
00:46:30: Und zwar wollte sie auch in die Destination auswandern, die wir dort in der Folge besprochen haben.
00:46:37: Und ja.
00:46:38: Wollte gerne den Kontakt haben zu unseren Expertinnen, die wir da auch in der Folge hatten.
00:46:42: Genau, ja.
00:46:42: Genau.
00:46:43: Und da freuen wir uns natürlich immer von euch zu hören.
00:46:46: Und wo man uns jetzt natürlich auch hören kann, ist im Edelweiß Inflight-Programm.
00:46:53: Oh ja, genau.
00:46:53: Da kann man unseren ... Podcast jetzt auch hören.
00:46:55: und in diesem Genuss bin ich letztens auch schon gekommen, denn ich habe schon die Fernreise angetreten für die Destination für Staffel drei, wo ich die Reportage machen werde und das war auf jeden Fall super spannend.
00:47:10: Aber viel mehr will ich jetzt noch gar nicht verraten.
00:47:12: Ja, war das schön.
00:47:13: Du bist auf dem Weg zur Reportageproduktion, also ein Arbeitstrip.
00:47:17: Möchtest du dich oben hoch in der Luft nochmal entspannen und dann doch schon wieder Edelweiss Travel Tales?
00:47:24: Ja, ja, überall, überall.
00:47:26: Man kann der Arbeit nicht entkommen.
00:47:29: Ja, also liebe Leute, wenn ihr unsere Arbeit auch nicht entkommen möchtet, dann hört weiter brav zu.
00:47:35: Gern auch in der Luft, wenn ihr unterwegs seid im Boardprogramm, ansonsten ganz regulär in der Podcast App eurer Wahl, gern dann auch wieder in Staffel drei.
00:47:44: Und mit der geht es am sechsten Februar, zwanzig sechs und zwanzig los.
00:47:48: Wir freuen uns, wenn ihr wieder mit dabei seid.
00:47:50: Genau.
00:47:51: Und dann bleibt uns nur noch zu sagen, danke fürs Zuhören und danke fürs Mitreisen.
00:47:56: Macht's gut.
00:47:56: Tschüss.
00:47:57: Ciao.
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