Island

Shownotes

Zum Auftakt der 3. Staffel von Edelweiss Travel Tales geht es an einen Ort, der für viele ein Sehnsuchtsziel ist: Island, die grösste Vulkaninsel der Welt. Host Erik Lorenz spricht mit Stefan Forster, einem Schweizer Naturfotograf, Reiseleiter, Vortragsredner und Abenteurer über sein zweites Zuhause, wie er es nennt. Über 70 Reisen hat Stefan bereits nach Island unternommen, und erzählt, dass es jedes Mal anders ist: das Licht, die Farben, die Natur. In dieser Folge nimmt er Euch mit auf eine189 Kilometer lange Wanderung durchs südliche Hochland, und berichtet von tanzenden Polarlichtern und faszinierenden Gletschern, die er auf unzähligen Bildern festgehalten hat. Im Gespräch erfahrt Ihr, wo es die schönsten Wandermöglichkeiten, Gletscher und Wasserfälle gibt, und warum er findet, dass man sich eine gute Aussicht oder ein Bild verdienen muss!

Neue Folgen der Edelweiss Travel Tales erscheinen alle 14 Tage freitags. Am besten abonniert Ihr den Podcast, damit Ihr keine Folge mehr verpasst! Mehr Infos über Stefan Forster, seine Projekte, Vorträge, Kurse und Reisen: https://www.stefanforster.com/

Mehr Infos über unsere Hosts Erik Lorenz und Janna Olson: Erik Lorenz ist Autor und Herausgeber zahlreicher Reisebücher, u. a. für die Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlags und für den Malik/Piper Verlag sowie National Geographic. Er studierte in den Niederlanden, in Hongkong und Großbritannien, lebte anderthalb Jahre in Australien und bereiste unter anderem Südostasien, China und Jordanien. 2017 gründete er den Podcast WELTWACH, in dem er – wie auch im englischsprachigen Ableger UNFOLDING MAPS – Gespräche mit prominenten Abenteurern und Abenteurerinnen moderiert. Momentan lebt er in New York. Vor einigen Jahren krempelte Janna Olson, gelernte Sprachtherapeutin, ihren Alltag in Deutschland komplett um und machte sich auf um für mehrere Jahre in Neuseeland, Australien und Indonesien zu leben. Seit nunmehr als 5 Jahren arbeitet sie fest als Redakteurin und Podcastproducerin und immer wieder auch vor dem Mikro für den WELTWACH Podcast. Derzeit lebt sie in Portugal.
Mehr dazu hier: https://weltwach.de/

Mehr Infos über Edelweiss: Edelweiss ist die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft und fliegt Euch ab Zürich weltweit zu über 100 Traumzielen in über 30 Ländern. Egal, ob Strandferien, pulsierende Metropolen oder spannende Kulturen: Edelweiss bietet für jeden Ferientraum das richtige Ziel. Das Beste: Gepäck, Sportgepäck und die Verpflegung an Bord sind im Flugpreis immer inbegriffen. https://www.flyedelweiss.com/ch/de/home.html

Transkript anzeigen

00:00:00: Das grüne leuchtende Mose, mein Zelt herum, frisch durch Nest vom Regen und die Aussicht im Hintergrund der Gletschan.

00:00:10: Ich kriege heute noch Gänsehaut.

00:00:11: Das war einfach der Moment, der mich infiziert hat.

00:00:15: Ich fühle mich da einfach sofort zu Hause.

00:00:17: Und trotzdem wird es nie, nie, nie langweilig.

00:00:21: Das Land bietet so viel und es wird auch immer mehr erschlossen und ich finde auch immer mehr, dass ich wahrscheinlich nach hundert Jahre dahin reisen könnte.

00:00:42: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Edelweiss Travel Tales, dem Podcast von Edelweiss, der führenden Schweizer Ferienfluggesellschaft.

00:00:51: Alle zwei Wochen nehmen wir euch mit zu besonderen Reisezielen dieser Welt, und zwar gemeinsam mit spannenden Menschen, die eine tiefe Verbindung zu einem Ort haben.

00:01:00: Mein Name ist Erik Lorenz und vielleicht kennt ihr mich bereits vom Weltwach-Podcast.

00:01:05: Und natürlich hoffentlich auch mittlerweile von den Edelweiß Travel Tales, die mit dieser Folge in die dritte Staffel starten.

00:01:13: Es geht los mit einem Ort, der für viele ein Sehnsuchtsziel ist, nämlich Island, die größte Vulkaninsel der Welt.

00:01:23: Unser erster Gast dieser neuen Staffel ist Stefan Forster, ein Schweizer Naturfotograf, Reiseleiter, Vortragsredner und nicht zuletzt auch ein reisebegeisterter Abenteurer.

00:01:34: Über siebzig Reisen hat er bereits nach Island unternommen, er hat unzählige Nächte in seinem Zelt verbracht, er hat Vulkane, Nordlichter und Gletscher auf unzähligen Bildern festgehalten und auf wirklich einzigartigen Bildern Und Island ist dementsprechend für ihn weit mehr als nur eine Kulisse.

00:01:51: Er sagt, es sei längst wie ein zweites Zuhause für ihn.

00:01:55: Wir sprechen über seine erste große Wanderung mit achtzehn Jahren.

00:02:14: Und natürlich gibt's auch Tipps und Tricks für eure eigene Islandreise.

00:02:21: Und damit herzlich willkommen, lieber Stefan.

00:02:24: Schön, dass du da bist und uns hier bei den Edelweiß Travel Tales besuchst.

00:02:28: Lieben Dank für die Zeit.

00:02:29: Herzlichen

00:02:29: Dank, Erik, für die Einladung für Edelweiss als bekennender Edelweiss-Flieger immer gerne.

00:02:35: Ist das so?

00:02:36: Bist du das öfteren an Bord?

00:02:38: Schon, ja, weil ich reise ganz, ganz oft an die Destination, die halt mit Edelweiss mit einem Direktflug erreichbar sind und zwar exklusiv ab Zürich und ansonsten bräuchte ich zwei Flüge mit Umsteigen.

00:02:52: Also ich finde das Angebot schon sehr passend auch für meine Gruppenreisen,

00:02:58: ja.

00:02:58: Schön, wusste ich gar nicht.

00:02:59: War jetzt nicht geplant, dass du gleich so nette Sachen sagst.

00:03:02: Aber vielleicht dann ja auch ganz nett, dass du zukünftig auch noch als Stimme mit an Bord sein wirst.

00:03:06: Denn unsere Folgen, die werden ja nicht nur auf diversen Podcast-Apps veröffentlicht, sondern natürlich auch im In-Flight von Edelweiss.

00:03:13: Also kannst du dir selbst dann demnächst mal zuhören an Bord.

00:03:17: Sehr angenehm.

00:03:17: Ich freu mich, ob dir das gefällt.

00:03:19: Es geht.

00:03:20: Ich gehöre zu den Menschen, die sich selbst überhaupt nicht gerne hören.

00:03:24: Aber,

00:03:25: ja.

00:03:26: Mal sehen, ob du es aushältst.

00:03:27: Kannst du davon erzählen.

00:03:29: Wir starten jedenfalls mit dir hier gemeinsam in diesem Gespräch und mit diesem Gespräch in die dritte Staffel von Edelweiss Travel Tales hinein.

00:03:37: Und wir machen das auf eine für ein Audio-Medium vielleicht etwas gewagte Weise.

00:03:41: Und zwar mit einer kleinen Bildbetrachtung.

00:03:45: Ich hab hier ... kleine Anzahl von Fotos vor mir, die du gemacht hast.

00:03:51: Natürlich, das sind einige deiner Island Fotos, die hast du uns bereitgestellt.

00:03:55: Werden wir bestimmt auch auf Social Media Posten im Zuge der Veröffentlichung der Folge, dann können die Leute sich das anschauen.

00:04:00: Aber beschreib doch gerne mal, was wir darauf sehen.

00:04:03: Also.

00:04:04: Ich bin ein riesengroßer Fan von Eis und von grünen Farbtönen, Mosgras, Bäume, wie auch immer, wo es das in Island nicht so viel gibt.

00:04:14: Aber Eis fasziniert mich extrem vor allem Eisberge, weil so wie jeder Mensch auf dieser Welt total individuell ist, ist auch der Eisberg, der entsteht, in dem man vom Gletscher abbricht.

00:04:28: absolut einzigartig.

00:04:29: Und ich habe in den letzten Jahren so viele Eisberge gesehen mit den Augen und auch mit der Drohne oder mit der Kamera und jeder Eisberg ist total einzigartig.

00:04:40: Aber ich habe diesen Sommer effektiv einen Eisberg mit dem Fernglas entdeckt.

00:04:46: Der hat alles, was ich bislang in der Antarktis Grönland, Spitzbergen, überall sonst und auch in Island gesehen habe, in den Schatten gestellt, weil Island ist ja eine Vulkaninsel.

00:04:58: Und da kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen.

00:05:01: Und dann sind die Gletscher teilweise wirklich dunkel.

00:05:05: Die sind bedeckt mit Asche.

00:05:06: Und dann schneit es die kommenden Jahre wieder drüber.

00:05:09: Dann sind sie wieder schön weiß und vielleicht dreißig, vierzeig Jahre später kommt der nächste Ascheregen.

00:05:15: Und ich habe einen Eisberg entdeckt, der die Geschichte mit diesen Volkanausbrüchen und Gletscherwachstum, also perfekter kann der das gar nicht darstellen.

00:05:24: Das sieht aus wie aus einem Alienfilm, eine Form und eine Farbe und immer wieder diese schwarzen Schichten dazwischen.

00:05:35: Ich habe effektiv zwei Tage.

00:05:38: dort verbracht und habe zig Akkus, ich glaube das waren vierzehn oder fünfzehn Akkus runtergeflogen, immer wieder zu demselben Eisberg hin, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Mittagslicht.

00:05:50: und was sehr viele gar nicht wissen, das absolut schönste und beste Licht für einen Eisbergen, den zu fotografieren, ist ja bewölkter Himmel, weil dann das Blau durch die einzigartige Wellenlänge viel besser zur Geltung kommt, wenn das Sonnenlicht nicht da reinmischt.

00:06:07: Ja, für mich absolut.

00:06:09: Einzigartiger Eisberg.

00:06:11: Und das ist ja auch spannend, weil ich gehe so oft nach Island, also teilweise sind das zehn bis elf Mal im Jahr.

00:06:18: Du hast schon über siebzig Mal, glaube ich, dort insgesamt.

00:06:20: Ja, genau.

00:06:22: Dass mich die Leute fragen, du Stefan, wieso immer wieder Island?

00:06:25: Das ist doch immer dasselbe.

00:06:26: Und die Antwort, nee, es ist eben nicht dasselbe.

00:06:29: Jedes Mal sieht es einzigartig aus, jedes Mal ist es total anders.

00:06:35: Und als Berufsortograph und Filmer reicht es ja teilweise auch, wenn man nur eine kleine Handvoll einzigartiger Aufnahme macht.

00:06:45: Und das ist das, was ich eigentlich suche in Islander.

00:06:49: Ich glaub, das eigentlich vergleichbar mit einem Kunstliebhaber, Kunstliebhaberin, die in irgendeine Galerie gehen und hin und wieder gibt's dann auch mal neue Kunstwerke zu betrachten, wird ja auch nicht langweilig.

00:06:59: Und genauso, wenn ich mir diese Bilder hier von dir anschaue, das sind ja ganz einzigartige, sich stetig verändernde und so nie wieder auftauchende Skulpturen.

00:07:07: Ganz komplexe Formen, wunderschön, elegant, glattgeschmürgelt.

00:07:11: Dann war es ja wunderbar, auch gerade beschrieben dieser Wechsel aus weiß und schwarz, aus Eis und Asche.

00:07:17: Und das ... lang geschmürgelt in weiten, langen Linien, eigentlich wie so eine Baumringe, wenn man Baum ausschneidet.

00:07:25: In diesem Fall nicht kreisfürmig, sondern eben linear in die Ferne ragend, also ganz, ganz toll.

00:07:30: Kann ich mir vorstellen, dass das immer wieder eine Entdeckungsreise und eigentlich eine Jagd ist nach diesen Aufnahmen.

00:07:35: Wenn man eine kleine Anzahl von ergattert.

00:07:38: dann ist das eigentlich schon riesige Erfolg.

00:07:40: Ja, und dazu kommt noch etwas ganz Wichtiges heutzutage.

00:07:44: Man kann es nicht kopieren, weil heutzutage, wo man nicht mehr selbst findet, sondern nur noch bereits bestehendes kopiert, ein Eisberg sieht an dem Tag so aus, wie man ihn nie wieder nachher sehen wird.

00:07:58: Also die Eisberge, die schmilzen ja relativ rasch, vor allem auch durch den Einfluss von Salzwasser.

00:08:05: Das ist wirklich so eine once-in-a-lifetime-Story, die man mit so einem Eisbergen wirklich aufnehmen kann.

00:08:12: Eine Lifetime-Story ist mittlerweile, kann man fast schon sagen, auch deine Beziehung zu Island insgesamt.

00:08:18: Wie hat ihr eigentlich angefangen?

00:08:19: Siebzigmal oder über siebzigmal Island?

00:08:22: Wie ist es damals zum ersten großen Island Trip gekommen?

00:08:25: Ja, sich muss ... Damit ein bisschen meine Jugend oder späteste Teenageralter gehen, und zwar war ich nie der, der in den Ausgang gegangen ist.

00:08:34: Ich bin ab und zu ins Kino, habe dort eher gearbeitet, um Geld zu verdienen, während meine Kollegen da hingegangen sind und Spaß zu haben.

00:08:42: Und ich habe im Leben immer etwas gesucht in meinem Jugendleben, war dann auch der, der allein im Wald war, habe da gezeltet, habe da auf Rehe gewartet.

00:08:52: und dann habe ich irgendwann beim Google, im Internet, habe ich Bilder gesehen.

00:08:57: Es war nicht mehr besonders gut.

00:08:59: Bilder von einer grünen Landschaft mit Gletschern im Hintergrund sehen dazwischen.

00:09:04: Die Spiegel habe ich dann informiert, weiter recherchiert, wo das war.

00:09:10: Und das war so ein Berg in mitten von Island vom Hochland mit dem Namen Swains Tinter.

00:09:17: Und ja, da wollte ich hin.

00:09:19: Unbedingt, das war mein absolut grösses Ziel.

00:09:22: Und dann habe ich das alles organisiert.

00:09:25: Bin da ins Outdoor-Geschäft, habe mir Zelt gekauft, Mathe gekauft, Kochzeugs und und und.

00:09:33: Großer hundertzwanzig Liter Rucksack.

00:09:35: Boah!

00:09:36: Und ich muss sagen, ich war damals

00:09:37: nicht gut trainiert.

00:09:38: Ja, das hat mich direkt an meine frühen größeren Wanderung hatte ich auch den größten aller Rucksäcke, die es überhaupt gab, die dreißig Kilo und dann über die Berge.

00:09:48: Elegant war es nicht, wie ich mich dann davor dargestellt habe.

00:09:50: Nee, nee, gar nicht.

00:09:51: Und von hinten sieht man so aus wie der schiefe Turm vom Pisa mit Beinen, oder?

00:09:56: Genau, also so bin ich dann nach Island gereist zum allerersten Mal und damals, ich konnte das meinen Freunden gar nicht erzählen, die hatten sich ans Gesicht gefasst und gedacht, hey, was spinnt der?

00:10:09: Gut, bin dann mit dem einzigen Hochlandbus, den es gab, damals pro Tag bin ich dann ins Hochland gefahren, habe mich unterwegs aussetzen lassen und das Problem war, es hat damals schon geregnet, Nebel auch und dann der Busfahrer dachte, ja und jetzt will er da raus und ich ja, ich will da raus und wie kommst du zurück?

00:10:29: Ja, ich laufe dann halt zurück und dann bin ich losgelaufen und habe mich prompt am ersten Tag schon verlaufen.

00:10:37: Der Nebel war so dicht und ich bin da zu oberstoben auf seinem Hügel, nachdem ich meine Spur wieder entdeckt habe, habe ich dann das Zelt aufgebaut und habe schon mal meine erste Lebenskrise geschoben, weil ich wusste, ich bin alleine und ich werde ganz, ganz lange alleine sein.

00:10:55: Zum ersten Mal im Leben richtig alleine.

00:10:58: Damals gab es kein mobile Empfang.

00:11:00: Ich hatte einen Notcenter dabei über so eine Frequenz, aber ich konnte nicht kommunizieren.

00:11:06: Ja, und dann, zwei, drei Stunden später, ging der Nebel weg und die Sonne kam, die Sonne ging unter, ab dem Moment hat mich Island voller wischt.

00:11:18: Also das grüne leuchtende Mose, mein Zelt herum, frisch durch Nest vom Regen und... Die Aussicht im Hintergrund der Gletscher.

00:11:28: Ich kriege heute noch Gänsehaut.

00:11:29: Das war einfach der Moment, der mich infiziert hat.

00:11:32: Und ich denke, deshalb bin ich dann auch Fotograf geworden.

00:11:37: Und Island ist da ganz, ganz stark daran beteiligt.

00:11:41: Und du hast gerade in einem Nebensatz angesprochen, dass du wusstest, du würdest lange alleine sein.

00:11:46: Kannst du noch mal kurz zusammenfassen, was hattest du dort eigentlich vor?

00:11:49: Also ich hab verstanden, du warst relativ jung um die Achzen.

00:11:51: Hat das einen sehr, sehr schweren oder zumindest sehr großen Rucksack dabei.

00:11:54: Was war dein Plan?

00:11:55: Also zum Rucksack.

00:11:59: Das müssen wir jetzt noch mal einordnen.

00:12:00: Das muss ich ja einordnen.

00:12:02: Ich hatte viel zu viel dabei.

00:12:03: Also wirklich ein Zweierzelt, zwei Kochpfannen, zweieinhalb Kilo Gas, weil ich wusste, ich war ganz allein unterwegs.

00:12:12: Also das war wirklich Wildnis.

00:12:13: Das war jetzt nicht einfach irgendwo an der Brut und die Straße entlangwandern, sondern du würdest oft dich allein gestellt sein.

00:12:19: Ja, es war auch nicht dieser isländische Läugerevigerin Fernwanderweg, der schon damals aber nicht so stark gelaufen war wie heute.

00:12:28: Ich war alleine.

00:12:29: Und der Rucksack war gemäß am Flughafen noch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen, es ist auch gemessen dass ich zu diesem Berg hinlaufen kann, den ich damals auf dem Foto gesehen habe im Internet und das mich so motiviert hat, diese Reise zu unternehmen.

00:13:10: Und das Spannende war, ich bin dann wirklich zu diesem Berg hingelaufen.

00:13:15: Das waren vom Aussetzpoint waren das drei Tagesmärsche an ungefähr sechzehn bis zwanzig Kilometer.

00:13:23: Und das Gewicht des Rucksacks hat mich so zerstört,

00:13:27: das glaube ich.

00:13:28: Ich war nicht trainiert, ich war jung und dumm, also darf ich jetzt sagen, ich habe dann so ein Nothütte gefunden, so ein Shelter und da habe ich einfach mal, ja... Ich glaube, das waren sechs oder sieben Kilo, habe ich da deponiert, an Essen, an Küchenutensilien, an Campingas für die Nachwelt, weil es ging nicht, das alles weiterzutragen.

00:13:51: Und war dann auch tatsächlich so erschöpft, als ich am Fuße dieses Berges angekommen bin.

00:13:57: Ich bin gar nicht hochgelaufen.

00:13:59: Dieses eine Bild, das mich so motiviert hat, das konnte ich bei der ersten Reise gar nicht schießen.

00:14:06: Und habe dann den langen Weg zurück über diese andere Hütte, wo mein Proviant gewartet hat.

00:14:11: Das waren insgesamt waren es achtzehn Tage, die ich da alleine unterwegs war.

00:14:17: Wovon ich sagen muss, die letzten drei Tage waren dann Bereich, also waren dann Teil von diesem Leuker-Vögerin unterwegs und da war ich nicht mehr alleine.

00:14:24: Aber das ist eine lange Zeit.

00:14:27: Und achtzehn Tage, dann weitgehend auf sich allein gestellt, das Essen mitschleppen, das man verzehren möchte oder muss, die ganze Ausrüstung, nichts als die Natur.

00:14:37: Erinnert mich ein bisschen an meine Wanderung durch den Saareg-Nationalpark in Schweden vor ein paar Jahren.

00:14:42: Auch mit Freunden.

00:14:44: Auch

00:14:44: viel zu viel dabei gehabt.

00:14:46: Obwohl ich eigentlich schon dachte, wir haben es gut alles, naja, vorgeplant, alles in Ziplockbacks und genau abgewogen, Kalorien gezählt, berechnet, was brauchen wir pro Tag, dass man eigentlich optimiert am Start ist.

00:14:56: Und trotzdem hatte ich dann noch so Dinge wie mein... Tagebuch dabei, dass man schön aufzeichnen kann.

00:15:01: Das hab ich gleich am ersten Abend verfeuert.

00:15:03: Weil es war einfach viel zu schwer, es war nicht zu schaffen, über dreißig Kilo, genau wie bei dir.

00:15:07: Deswegen ging's dann auch in den ersten Tagen vor allem darum, irgendwie gewichtlos zu werden, kann ich sehr gut nachvollziehen.

00:15:12: Ja.

00:15:13: Ja, bei diesen Naturräume, das hast du gerade so schön beschrieben.

00:15:16: Angefangen damit, dass du auch schon ausgeführt hast.

00:15:19: Schon daheim in der Schweiz als Schüler, hat es dich immer wieder rausgezogen.

00:15:22: Du bist nachts in den Wald gegangen, in Gesellschaft der Rehe, dann irgendwann, also Island.

00:15:28: wo ja der Empfang so ein bisschen harsch war, du hast dich direkt verirrt, du hast dich verängstig gefühlt, überfordert gefühlt, der Nebel hat dich eingehöhlt, du hast gar nichts gesehen, dann irgendwann brach der Nebel auf, die Mose leuchteten dich grün an.

00:15:43: Kannst du aus heutiger Sicht einordnen oder beschreiben, was ist vielleicht ganz grundsätzlich an der Natur, aber speziell dann auch an der isländischen Natur ist, dass so tief zu dir zu sprechen scheint und damals dann nachdem dieser Nebel sich gelichtet hat, auch direkt schon offenbar zu dir sprach.

00:16:01: Man fühlt sich ganz, ganz klein bei der isländischen Natur, weil es ist alles einfach noch einmal, wie ich finde, stärker spürbar.

00:16:13: Der Wind ist massiv.

00:16:15: Wenn es regnet, dann regnet es nicht nur, sondern es regnet immer in Kombination mit Sturm.

00:16:21: Also ich habe, ich glaube, in meinem ganzen Island reisen nie Regenerlebte einfach gerade runterfällt.

00:16:26: Da kommt immer Waagrecht.

00:16:28: Denn man erlebt teilweise wirklich vier Jahreszeiten in einem Tag, vor allem im Hochland von Island.

00:16:34: Und auf der anderen Seite ist Island trotzdem so fragil, weil dieses Moos, das Beispiel, es gibt über vierhundert Moos Arten in Island und die sind unglaublich langsam im Wachstum, wenn ich mit den schweren Wanderschuhen in dieses Mosin einlaufe, das wusste ich anfänglich natürlich nicht, habe das aber am ersten Tag schon bemerkt, dann geht dieser Fußabdruck teilweise wirklich über Jahre nicht weg und es ist so... stark und unglaublich episch groß und trotzdem sehr, sehr, sehr empfindlich auch gegenüber, ich sage jetzt mal, dem Menschen und dem Massentourismus und das haben die Islander selbst auch erst bemerkt.

00:17:17: In den letzten Jahren, früher haben sie im Herbst, dass sie die Schafe geholt haben im Hochland, sind sie damit mit Offroad und Quad-Bikes, sind sie da reingefahren und diese Spuren, die teilweise achtzig, neunzig Jahre alt sind mit den ersten Fahrzeugen.

00:17:33: die sieht man jetzt noch.

00:17:35: Das ist wirklich, dass es verrückt, jahrzehntealte Spuren im Moos, die jetzt noch sichtbar sind.

00:17:41: Also es ist schon sehr speziell und ich verhalte mich in Island auch so, dass ich wirklich, wenn möglich, absolut keine Spuren hinterlasse, weil es dauert alles so lange bei dem Klima, bis es sich wieder erholt hat.

00:17:58: Ja, interessant, dass es zum einen diese raue Schönheit gibt und zum anderen diese Empfindlichkeit.

00:18:04: Ja, geht auch mit einer großen Verantwortung einher.

00:18:07: Ja, schon.

00:18:08: Vor allem mittlerweile, also seit ungefähr fünfzehn Jahren gehe ich auch als Reiseleiter in dieses Land.

00:18:15: Und dann hat man noch einmal eine ganz andere Verantwortung gegenüber dem Land, weil dann ist es nicht nur Einfußabdruck oder eine Spur, die man macht, sondern da sind es acht, neun oder zehn.

00:18:27: Und das sind schon Regeln, die ich da ganz klar aufstelle.

00:18:32: Und das Spannende ist ja, ich nutze seit vielen Jahren, mittlerweile vierzehn Jahren nutze ich Drohnen.

00:18:38: Und ja, man mag davon halten, was man will.

00:18:40: Andererseits, all die Leute, die die Drohnen nicht mögen, schauen dann abends trotzdem BBC, Planet Erde, drei Polarbeeren von Disney, wo mittlerweile siebzig Prozent alles Drohne aufeinander sind.

00:18:52: Das wäre gar nicht machbar.

00:18:54: Und der große Vorteil in dieser fragilen Natur ist, dass die Drohnen absolut keine Spuren... hinterlassen.

00:19:02: Man muss kein Pflänzchen umgraben, indem man mit den schweren Wanderschuhen auf einem Berg hochläuft, sondern man kann die Aufnahme machen, ohne etwas zu zerstören.

00:19:14: Ich finde das vor allem in Island, finde ich das doch ein sehr guter Nebeneffekt von dieser modernen Technik.

00:19:23: Ja, moderne Technik, die du nutzt, weil wir im vor allem ja im visuellen unterwegs bist, fotografisch.

00:19:29: Aber uns als Podcast interessiert natürlich immer auch das auditiver.

00:19:34: Deswegen gibt es besondere Sounds, die du mit Island verbindest?

00:19:39: Also der erste Ton, den ich mit Island verbinde, ist ganz klar, das ist lustig.

00:19:44: Ich war da alleine, hab mich verlaufen, weil ich konnte das GPS nicht benutzen.

00:19:49: Ich hab das zwei Tage vorher erst gekauft.

00:19:52: Ich hab mich da verlaufen im Nebel.

00:19:54: Und das erste Geräusch, das ich gehört habe, war ein süßer, leiser Pfiff von einem Vogel.

00:20:02: Hat sich dann herausgestellt, das war ein Goldregenpfeifer, der nur im Sommer in Island ist, der dort seine Jungen aufzieht.

00:20:11: Und der hat mich immer wieder besucht, ist zu mir hingegangen, ist von mir weg gerannt, teilweise geflogen, aber immer wieder ganz nahe zu mir hin bis auf zwei, drei Meter.

00:20:21: Gut ein paar Jahre später habe ich dann verhaltenstechnisch recherchiert, dass dieser Vogel ich war zu nahe an seinem Gelege und er hat mich probiert davon weg zu bleiben.

00:20:31: Mit meinem Zelt habe ich nicht gesehen, aber der Goldregenpfeifer.

00:20:34: Ich bin ein extremer Sinnesmensch.

00:20:36: Ich habe eine massive Überempfindlichkeit aller Sinne.

00:20:40: Ich höre unglaublich gut See, gut Rieche, gut Schmecke, gut.

00:20:45: Das ist nicht so ganz toll in der heutigen Welt, wo es überall sehr laut ist, wo die Leute alle Parfüm tragen.

00:20:53: Ich kann, wie ein Suchhund, als ich noch angestellt war, konnte ich dem Verkaufsleiter durch das Gebäude hindurch folgen, obwohl er drei Stunden vor mir durchgelaufen ist.

00:21:05: Und in Island, wenn ich da oben bin, fühlen sich all meine sonst so überforderten Sinne fühlen sich einfach wohl, sie fühlen sich zu Hause.

00:21:16: Obwohl die Geräusche sind laut, der Wasserfall, alles ist voller Wasserfälle und die Küsten, diese Megawellen und der Wind, der über die über die Berge peitscht, aber es ist eine auditive Erfahrung, die zu Island dazu gehört.

00:21:32: Also ich verstehe deshalb diese ganzen jungen Leute nicht, die immer und überall mit Kopfhörern in Natur unterwegs sind.

00:21:41: Man hört ja das Ganze nicht mehr.

00:21:44: Es ist ja wie weg.

00:21:47: Ja.

00:21:47: Und gerade in Island, wo eben so viel los ist, also der Wind, die Vögel, das sie angesprochen haben, der Regen vielleicht auch mal oder die Wasserverloch, das hast du gerade erwähnt.

00:21:56: Da gibt es ja auch ganz, ganz viele von überall in Island.

00:21:59: Gibt es einen Wasserfall, den du ganz besonders magst?

00:22:02: Oder sagen wir es, also das wäre so ein Tipp.

00:22:04: Da können hörende, gerne guten Gewürzens mal vorbeischauen.

00:22:07: Es gibt welche, die ich ganz besonders mag, die aber mittlerweile so viele Touristen besuchen, weil sie halt auch so schön sind.

00:22:16: Also zum Beispiel einer der allerschönsten Wasserfälle ist, obwohl ich die anderen kenne Skogafoss im Süden von Island.

00:22:23: Das ist einfach.

00:22:24: Der Wasserfall, der ist einfach, wenn ich Wasserfall mir überlege, sehe ich diese Wassermassen.

00:22:31: Dann gibt es den HI-Foss, heißt er, im Hochland von Island.

00:22:36: Das ist traumhaft, absolut.

00:22:39: Die Niantifoss auf den Westfjorden, der ist extrem schön.

00:22:44: Und dann gibt es halt, und die finde ich mittlerweile noch schöner, diese ganzen kleinen Wasserfälle ohne Namen.

00:22:51: wo auch nie jemand hingeht.

00:22:54: Zum Beispiel gibt es da ein Tal, wo man nur mit großen, schweren Geländefahrzeugen mit Schnorcheln hingeht.

00:22:59: Nennt sich Thorsmerk.

00:23:01: Mit

00:23:01: Schnorcheln?

00:23:03: Ja, mit Schnorcheln, genau.

00:23:05: Der Motor eines Fahrzeugs braucht dir auch Luft.

00:23:08: Ach so, okay.

00:23:09: Ich dachte, ich muss im Auto sitzen, mit einem Schnorchel auf dem Gesicht.

00:23:12: Der Motor

00:23:12: eines Fahrzeugs braucht Luft, damit die Verbrennung funktioniert, genau.

00:23:17: Und das ganz tiefe Flüsse nach dahinten und dieses Tal Thorsmörg, da gibt es Wasserfälle und Schluchten, da war noch nie jemand.

00:23:25: Und diese neuen Wasserfälle zu finden, das ist schon auch, ja, etwas, das ich unglaublich gerne

00:23:32: mache.

00:23:33: Da sprichst du auch was an.

00:23:34: Das ist ja bekannt.

00:23:35: Island ist mittlerweile doch ein sehr beliebtes Ziel für Reisende.

00:23:39: Deswegen, ja, du hast als allererstes den Wasserfall Skogafoss genannt.

00:23:44: Ich hab ihn mir hier gerade auch nochmal aufgerufen in der Google-Bildersuche.

00:23:47: Ja, das ist der Island-Wasserfall schlechthin.

00:23:51: Möchte man sich bestimmt anschauen, gibt da eben auch ein paar andere Leute, die die gleiche Idee haben, das ist so.

00:23:56: Aber du deutest ja grad auch schon an, es gibt schon auch immer die Möglichkeit, auszuweichen und, naja, eigene Ziele festzumachen bis hin zu Wasserfällen, die noch nicht einmal Namen haben.

00:24:07: dann wieder verbunden natürlich hoffentlich mit dem Verantwortungsbewusstsein, dann auch wenig bis keine Spuren zu hinterlassen.

00:24:14: Wie ist dahingehend grundsätzlich dein Rat für Menschen, die vielleicht sich eben nicht nur auf den ganz ausgetretenen Pfaden bewegen möchten, ein gewisses Verantwortungsbewusstsein mitbringen, aber auch nicht unbedingt immer direkt gleich, ich weiß nicht, riesige Geländewagen mieten wollen für eine Expedition oder wie du auf deiner Wanderung damals als zu achtzehn warst, Hundertneinzig Kilometer durch die Wildnis wandern wollen.

00:24:36: Wie

00:24:37: würdest du vorschlagen, am Westen darüber nachzudenken, doch das ein oder andere Ziel, sich selbst auch zu erschließen?

00:24:43: Oder auch mal, wie gesagt, ein Wasserfall, der vielleicht nicht so opulettlich, so berühmt ist, aber den man dann für sich allein hat, aufzutun?

00:24:49: Ja, das ist schwierig.

00:24:50: Also eins muss gesagt werden, Island bietet natürlich für jede Art Tourismus, bietet es Platz.

00:24:56: Also es gibt Reit-Touristen, die gehen nach Island um Pferde zu reiten, dann gibt es die Taucher, die in diesem Gewässer von Thingvetler zum Beispiel gilt, der als das sauberste Gewässer der Welt, da tauchen gehen, dann kann man wandern gehen.

00:25:13: Dann gibt es den, ich sage jetzt mal böse gesagt, den Selfie-Tourist, der einfach die Ringstraße abfährt und von Großparkplatz zu Großparkplatz fährt, aber auch die werden in Island superglücklich werden.

00:25:26: Schlussendlich gibt es ja eine Vielzahl von Möglichkeiten selbst zu recherchieren, wo es am schönsten ist.

00:25:34: Und ich glaube auch, dass genau diese Möglichkeiten, ich sage jetzt mal Facebook, Instagram, Hauptverantwortlich sind, nebst uns Fotografen, die diese Kanäle füllen, Hauptverantwortlich dafür sind, dass die ganz, ganz tollen und gut gelegenen Orte überfüllt sind.

00:25:53: Und wenn man einfach sich sagt, ich gehe zum ersten Mal, wenn ich nach Islandreise, gehe ich diese Punkte anschauen.

00:25:59: Dann beim zweiten Mal gehe ich von den Straßen weg.

00:26:03: Und was vor, ich sage jetzt mal vor zehn Jahren super funktioniert hat in Island, ist, dass man einfach nur von der Ringstraße ein Kilometer wegläuft und dann ist man total alleine.

00:26:15: Total alleine, oder?

00:26:17: Heute müssen die Islander, also die Regierung hat das natürlich erkannt.

00:26:22: Das wirklich, mittlerweile sprechen wir von zwei Komma drei Millionen Touristen pro Jahr.

00:26:28: Die haben das erkannt, dass die den Tourismus ein bisschen besser verstreuen müssen.

00:26:32: Und deshalb gibt es nicht mehr nur diese A-Spots wie den Skogafors, Sellerlandsfors, Jökulsalen und all das, was man kennt, sondern es gibt jetzt auch ganz, ganz viele B- und C-Spots, die die isländische Regierung mit Parkplätzen erschlossen hat, einfach nur um den Tourismus zu verteilen.

00:26:51: Und diese sind auch super schön.

00:26:54: Also, weil schlussendlich ... Was genau fasziniert uns Menschen an einem Ort?

00:27:01: Es ist das Erlebnis.

00:27:02: Es ist nicht mal unbedingt der Ort selbst, zum Beispiel, dass genau, wenn wir da ankommen, die Sonne kommt und der Regen da ist und dann gibt es einen Regenbogen.

00:27:12: Und dann kann es auch ein, ich sage jetzt mal ein... Ort sein, an dem man nie anhalten würde, weil einfach da das Licht perfekt ist.

00:27:22: Und die Stimmung ist perfekt.

00:27:24: Und dann sage ich auch immer meinen Teilnehmern der Reisen, habt ihr denn wirklich Freude daran, wenn ich euch mit dem Bus wohin fahre?

00:27:34: Ihr steigt aus, läuft zehn Meter, macht das Foto vom Wasserfall.

00:27:38: Das macht doch keine Freude.

00:27:40: Ich finde, ein Bild muss man sich verdienen.

00:27:42: Und wenn man nicht fotografiert, eine Aussicht soll man sich verdienen, indem man halt zwei, drei, vier Kilometer dahin läuft.

00:27:50: Und diese Regel funktioniert schon immer noch gut.

00:27:53: Je weiter und erschwerlicher der Weg dahin, umso weniger Leute werden diesen Weg gehen.

00:28:01: Und das funktioniert in Island hervorragend.

00:28:04: Aber.

00:28:04: Und jetzt kommt das große Aber.

00:28:07: Die Outdoor-Kleiderindustrie und auch Instagram und Facebook, die diese Sonnenauf- und Untergänge so zelebrieren, haben das schon massiv verändert.

00:28:17: Also, wo man früher morgens und abends total alleine war, hat man heute schon viele andere, die das genau wissen, dass es dann am schönsten ist.

00:28:27: Aber ja, wir leben damit.

00:28:30: Wir sind ja selbst auch da.

00:28:32: So ist es, so ist es ja.

00:28:33: Und dann ist es ja alles auch in Abstufungen.

00:28:36: Also je weiter, wie du es ja sagst, je weiter man läuft, dass so Lehrer wird, je weiter man vielleicht auch sich dann doch mal ab der A-Spots begibt, hin zu den B- oder sogar C-Spots, desto ruhiger wird es vielleicht auch.

00:28:48: Also man hat ja ein Stück weit das auch immer noch selbst in der Hand.

00:28:52: Und ja, so findet dann jeder Reisen, jeder Reisen vielleicht auch das was.

00:28:56: umsetzbar, was machbar und was auch gewünscht ist.

00:28:59: Du sprichst gerade auch diese Sonnenauf- und Untergänge an.

00:29:02: Das habe ich auch schon des Öfteren gehört, dass das Licht auf und in Island so besonders sei.

00:29:08: Ja, ist es.

00:29:09: Also zum einen ist Island extrem exponiert.

00:29:12: Das heißt, die Schlechtwetterfronten, die da herkommen von Grönland her, Von der Denmark Strait zum Beispiel, die sind knallhart.

00:29:21: Und dann, wenn Südwind ist, also der klassisches Inselklima, immer wenn der Wind vom Meer her kommt, dann geht die Post ab und viel Regen und Wind.

00:29:31: Und was so faszinierend ist, es gibt Orte, da war ich hunderthemale bereits in Island, weil man oft dann halt pro Reise drei, vier Mal an einen Ort geht.

00:29:41: Und ich glaube, ich habe das noch nie erlebt, dass der selbe Ort gleich aussieht.

00:29:45: Weil es sieht jedes Mal anders aus, jedes Mal.

00:29:48: Und vor allem auch im Winter, das war früher undenkbar, dass da überhaupt mal Tourismus entsteht, aber der Winter, wenn die Sonne nur vier, fünf Stunden am Tag überhaupt über den Horizont kommt, aber auch immer tief über dem Horizont stehen bleibt, Das Licht, das ist gewaltig, das ist bombastisch.

00:30:09: Also das Licht, also rein fotografischer Sicht, ist natürlich deutlich schöner in den Nebensaisonzeiten als im Hochsommer, wenn die Sonne eigentlich immer hochsteht.

00:30:20: Und dann kommt ja noch das Thema Polarlicht dazu.

00:30:23: Ja, ja.

00:30:24: Genau.

00:30:25: Obwohl Polarlichter, da haben ganz viele Leute da so ein bisschen falsche Vorstellungen.

00:30:30: Man sieht die Bilder unter anderem auch jene, die ich publiziere und denkt sich, cool, man geht raus in der Nacht, steht auf dem Parkplatz oder fährt mit dem Auto wohin.

00:30:40: Und da macht es Puff, Lichtschalter an und die Lichter sind da.

00:30:44: Aber spätestens wenn man dann wirklich mal mit solchen Leuten spricht, die mal in Island gewesen sind, so einfach ist das ja schon nicht.

00:30:52: Oder es braucht ja die passende Sonnenaktivität, die ist im Moment extrem hoch.

00:30:56: Also wir sind ja im absoluten Peak von dieser Elfjahres, von diesem Elfjahr-Aushöhepunkt.

00:31:03: Und dementsprechend ist die, ich sage jetzt mal, sicher jede dritte vierte Nacht gibt es Polarlichter, aber da muss der Himmel muss klar sein, wenn möglich wenig Wind, Temperatur ist noch dahingestellt, wie resilient das man da ist.

00:31:20: Und deshalb, also ich sage jetzt mal realistisch, wenn man eine Woche nach Island geht, im Winter, in der Polarlichtzeit, ein bis zweimal Polarlichter, sollten möglich sein.

00:31:30: wenn man den Schnauf hat zu warten.

00:31:34: Den Schnauf hat zu warten sehr gut.

00:31:36: Ja, aber so ist es ja auch richtig.

00:31:37: Das ist eben ein nach wie vor besonderes Naturphänomen, dass nur nicht auf dem Silbertablett serviert daherkommt, sondern ein bisschen Glück hat auch dazu und das ist ja auch wunderbar so.

00:31:47: Du hast ja schon sehr viele Tipps auch mit rausgegeben.

00:31:51: Ratschläge, wo man so hin kann, Stichwort Wasserfälle und so weiter.

00:31:55: Kommen wir gleich auch noch mal drauf zu sprechen.

00:31:57: Mich würde auch interessieren in diesen über siebzig Malen, die du bereits dort vor Ort gewesen bist.

00:32:02: Und ich weiß, das ist eine sehr, sehr schwierige Frage, weil du hast ja unendlich viel Zeit dort verbracht.

00:32:06: Ganz viele Dinge gemacht, Menschen getroffen, Momente erledigt.

00:32:09: Gibt es

00:32:11: Situationen oder Momente?

00:32:13: mit einheimischen vor Ort, die für dich ganz besonders eindrücklich waren, wo du das Gefühl hattest, also hier habe ich das Land über die Menschen, jenseits also der Natur, nochmal ganz anders kennengelernt und vielleicht sogar ein bisschen besser verstanden.

00:32:26: Man muss vielleicht ein bisschen ausholen.

00:32:28: Ich bin zwar Berufsfotograf und Reiseleiter, aber in Island und auch in vielen, vielen anderen Ländern ist es ja entscheidend, wie kommt man an diese Orte hin.

00:32:39: Und selbst wenn man die letzten zehn Kilometer zu Fuß zurücklegt oder so wie ich am Anfang alles zu Fuß, sind die Fahrzeuge sehr wichtig.

00:32:48: in Island und die Islander, ich habe ganz, ganz oft mit Islandern zu tun, Ich sehe mich da auch sehr oft als Islander.

00:32:57: Die haben auch große Freude an Motoren, an Fahrzeugen, an Flugzeugen und in meinen vielen, vielen Islandreisen habe ich natürlich eigentlich immer über das Fahrzeug, die Islander kennengelernt.

00:33:14: Zum Beispiel bin ich mal in den Fluss reingeballert mit einem Auto ohne Schnorchel.

00:33:20: Ich habe gar nicht groß auf die Straße geguckt im Hochland.

00:33:23: Das sind ja diese Kiesstraße.

00:33:24: Ich muss sagen, ich war so faszinierbar.

00:33:27: Der Himmel hat roh geleuchtet, war alles super.

00:33:29: Ich habe einen Spock gesucht und bam, war ich im Fluss drin.

00:33:32: Riesenwelle über die Haube rüber und der Motor hat Luft angesaugt und war tot.

00:33:39: Und ich stand da im Fluss.

00:33:41: Und ja, dann hat man halt angerufen, Hilfe, bla bla bla.

00:33:46: Ja, und dann kam Islander und haben mir geholfen.

00:33:49: Und dann das erste, was es gab, war mal ein Kasten Bier, oder?

00:33:55: Und dann, also die Islander sind so nette Menschen und ich als absoluter Nicht-Alkoholiker war natürlich dann schon mal so ein bisschen ... Schwierig, oder?

00:34:06: Aber es war lustig.

00:34:07: Die haben mich da rausgezogen, haben mir geholfen, mitgenommen.

00:34:10: Und also seither ist das nie wieder passiert.

00:34:13: Seither arbeite ich eigentlich auch.

00:34:16: Ich habe Partnerschaft mit einer großen isländischen Firma, die diese super Cheeptouren anbietet und für die ich auch oft das Fahrer unterwegs bin.

00:34:24: Und bei den Isländern ist es halt so, man muss sich deren Freundschaft verdienen.

00:34:29: Also zum Beispiel... Damit ich ihr Fahrzeug oder ihre großen, sündhafteuren Fahrzeuge fahren durfte, haben sie mich mal so geprüft.

00:34:39: Sie haben mich mitgenommen.

00:34:41: Ich war mit meiner Gruppe im Auto.

00:34:43: Sind wir ins Hochland gefahren im Winter.

00:34:45: Da muss man wirklich fahren können, weil halber Meter Schnee.

00:34:50: Und bin ich immer wieder ausgestiegen, die Isländer sind da links und rechts wieder hängen geblieben, mit den Seilen wieder rausgezogen und ich habe meinen Weg gemacht.

00:34:59: Ich bin ausgestiegen, habe mit den Füßen geprüft, ob das hält, habe die Luft mir runtergelassen und mich musste man den ganzen Tag mit meinem Hercedesprinter nicht ein einziges Mal retten.

00:35:11: Und das hat sich dann rumgesprochen bei dieser Firma und seither darf ich jedes einzelne Fahrzeug fahren, das ich möchte.

00:35:19: Sehr gut, das ist also Eindruck gemacht.

00:35:21: Ja,

00:35:21: das ist so lustig und das coolste war dieser Vulkanausbruch im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:35:41: Und dieses Erlebnis, weil man stellt sich die Islander vor, die haben alle Bart, die haben alle Winterstiefel, die wissen alle ganz genau, wie man mit diesem Klima umgeht.

00:35:51: Nö, wissen sie nicht.

00:35:53: Meine Güte, die Polizei, die Rettungsgesellschaft, die hatten eine Arbeit, weil die mussten... Islander retten die mit Turnschuhen im Winter bei minus fünfzehn Grad knappe zwanzig Kilometer vom falschen Parkplatz zu diesem Vulkan hingelaufen sind.

00:36:11: Einen Weg hatten sie mit Mühe und Not noch geschafft, aber dann nicht mehr zurückgefunden und es war herrlich.

00:36:18: Also da waren alle

00:36:19: wild aber herrlich.

00:36:21: Es war wild aber herrlich, weil am Vulkan selbst waren es, was waren das, wenn man an die Lava hingegen, waren es fünf und zwanzig Grad.

00:36:28: Aber der Weg zurück waren es dann wieder minus zehn, minus fünfzehn.

00:36:31: Und das sind einfach alle geblieben.

00:36:33: Und jemand wollte zurück.

00:36:35: Dann hat man halt gewartet, bis es morgen war.

00:36:37: Und ist da ein Karavan, ist man da zurückgelaufen, einige mit dem Pferd, mit dem Bikes und das.

00:36:43: Ist ein tolles

00:36:44: Volk.

00:36:44: Und wahrscheinlich wird dich auch ganz, ganz tolle Aufnahmen entstanden, kann ich mir vorstellen an diesem Vulkan.

00:36:49: Ja, definitiv, ja.

00:36:51: Ja, Vulkan geht natürlich dann auch mit einer wohligen Wärme einher, wenn man in sicherem Abstand sich befindet.

00:36:57: Natürlich soll niemandem was passieren, aber so wie du es gerade beschreibst, war es ja so.

00:37:01: Das bringt mich auch auf das Thema heiße Quellen.

00:37:03: Dafür ist ja Island auch bekannt und könnte ich mir vorstellen, ähnlich wie damals dieser Vulkanenausbruch, vielleicht ja auch eine gute Möglichkeit hier und da mit ein paar Locals in Kontakt zu kommen.

00:37:13: Ganz entspannt in der heißen Quelle.

00:37:14: oder stelle ich mir das zu romantisch verklärt vor?

00:37:17: Früher ja.

00:37:18: Heute würde ich sagen nein, weil durch diese sozialen Medien, YouTube und all diese Kanäle sind eigentlich diese natürlichen Pools, die man draußen findet, das sind schon Touristen-Hotspots geworden.

00:37:33: Es sei denn, man ist tief im Hochland drin, wo man eben nur mit diesen Spezialfahrzeugen hinkommt, dort findet man die Islander, ganz klar, aber sonst, wenn man Islander kennenlernen möchte.

00:37:44: dann geht man ins Schwimmbad, dass es in jedem Dorf gibt.

00:37:49: In jedem Dorf gibt es ein Schwimmbad und dort sind dann die Islander mit den Kindern und die sitzen dann in verschiedenen Pools drinnen, von achtundreißig bis vierundvierzig Grad.

00:38:00: Ja, und da ist die Dichte an Islandern doch sehr, sehr hoch.

00:38:05: Aber ansonsten ... Muss ich jetzt auch sagen, außerhalb von Reykjavik ist es schon so, dass man teilweise tagelang unterwegs sein kann, ohne einen Islander oder eine Islanderin überhaupt zu sehen.

00:38:19: Weil der Tourismus in Island ist so rasant gewachsen, dass die Islander selbst nicht ansatzweise genügend Menschen Arbeitskräfte zur Verfügung gehabt hätten, um dem Stand zu halten.

00:38:32: Also sind ganz viele Länder aus vor allem Polen und Litauen und Umgebung nach Island gereist und die führen eigentlich mittlerweile die Rezeption, die sieht man auch ganz oft im Tourismus arbeiten.

00:38:49: und die Islander selbst, die besitzen die Hotels.

00:38:53: Die fahren Superchips, die führen die Tankstelle, die führen das Restaurant.

00:38:59: Hat sich schon verändert.

00:39:00: Also Island wäre niemals so erfolgreich ohne die Gastarbeiter.

00:39:06: Das hätte nicht funktioniert.

00:39:10: Also das heißt, schwimmbad vor heißer Quellen jeweils, wenn es um den direkten Kontakt geht.

00:39:15: Davon abgesehen, also wer jetzt der noch Lust hat, mal so eine heiße Quelle zu erleben, hast du da eine Lieblingsquelle oder einen Ratschlag, wie sich eine schöne Quellenexperience ergattern ließe?

00:39:26: Sicher eine der schönsten Quellen ist im Hochland Quera Vettler, nennt sich das.

00:39:34: Also... HV geschrieben, Querer-Wettler und Doppel-Elis-Emmertl.

00:39:40: Und dann natürlich Landmann-Alleuger.

00:39:42: Landmann-Alleuger ist wunderschön, das ist dieser Hochland-Spot schleicht hin, wo auch ganz viele Busse mittlerweile hinfahren.

00:39:50: Das sind schon, wie ich finde, unglaublich schöne heiße Quellen, wo man auch wirklich teilweise von abends dann in der Nebensäße auch gut alleine sein

00:40:00: kann.

00:40:00: Dann würde ich sagen, bleiben wir mal beim Thema Ratschläge und liefern noch ein paar weitere handfeste Tipps und Tricks.

00:40:11: Du hast ja schon darüber gesprochen, aber vielleicht gibt es ja noch hinzufügungen, wenn jemand in Island auf eigenes Haus unterwegs sein möchte.

00:40:18: Gibt's da bestimmte Aktivitäten oder auch Orte, die du empfehlen würdest für Menschen, die Islam wirklich aus der Nähe leibhaftig erleben möchten, eintauchen möchten und vielleicht auch jenseits der ganz typischen Routen?

00:40:31: Ich selbst bin ein riesengroßer Fan von topografischen Karten.

00:40:35: Da gibt es natürlich ganz viele Anbieter, also das sind ja alles Apps für das Smartphone, zum Beispiel für Applegereite gibt es Mapout, also M-A-P-O-U-T geschrieben.

00:40:46: Und wenn man das runterlegt, sieht man dann die Höhenprofile, die Karten, die Wanderwege, alles.

00:40:51: Und ich bin halt ein Mensch, ich sehe eine Straße oder ich sehe ein Wanderweg und dann gehe ich den einfach.

00:40:58: Und früher habe ich das immer so gemacht, weil es hat mich interessiert, wo das hingeht.

00:41:03: Und heute mit diesen Google Maps funktioniert ja auch bei Straßen extrem gut.

00:41:08: nutze ich diese Apps um zu schauen ja wohin führt das denn überhaupt?

00:41:11: und dann sehe ich und dann lauf ich da hin.

00:41:14: und wenn ich in ein neues land gehe wie zum beispiel wenn man zum erst mal nach island reist dann nehme ich mir einen abend zeit drei vier fünf stunden gehe auf google maps und auf google maps kann man ja dieses kleine gelbe mänche nehmen auf die blauen linien google street view.

00:41:29: wer das dann?

00:41:30: und dann sehe ich gerade wie es dort ausschaut und so plane ich dann meine Routen.

00:41:38: Und die andere Möglichkeit eben, wie gesagt, heute gibt man auf Instagram oder Facebook, gibt man ein Island und dann findet man Millionen von schönen Spots und Punkten und die kann man sich ja dann eben auf diesen Karten markieren.

00:41:54: Und anhand von den Markierungen auf der Karte wählt man dann die Route, wählt man dann den Straßenverlauf.

00:42:02: Was einfach in Island nicht so ganz funktioniert, ist dieses, was man jetzt in Afrika zum Beispiel problemlos machen kann, ist eine feste Route planen.

00:42:12: Vor allem für mich als Fotograf, ich möchte ja nicht tagelang im strömenden Regen unterwegs sein.

00:42:19: Das heißt, genauso wichtig wie die Landkarte, die Straßenkarte, sind die Wetter-Apps.

00:42:24: Und Island hat eine hervorragende, also das App finde ich nicht so toll, aber die Website ist gigantisch, wedur.is mit v geschrieben, wedur.is und dort kann man unglaublich präzise wolkendichte Windtemperaturen zeigen, Grafiken anzeigen lassen und anhand von dem plane ich dann meinen Tag.

00:42:49: Also das heißt, ich bestimme, wenn ich in Island bin nie ... mein Tagesprogramm am Morgen.

00:42:54: Ich entscheide mich nur anhand vom Wetterbericht ... ... gehe ich nach Westen, Osten, Norden, Süden ... ... und das funktioniert eigentlich wirklich immer.

00:43:02: Und deshalb ... ... wenn man immer im guten Wetter sein möchte ... ... und man geht nach Island ... ... ist ganz klar, dass Wohnmobil ... ... oder das Campen im Zelt ... ... besser als das ... ... Monate oder Jahre lang vorher gebuchte Hotel.

00:43:17: Ja, guter Punkt, ja.

00:43:18: Das sind wunderbare Tipps.

00:43:19: Und so ist es dann auch hilfreich ... ... sich also vorher über ... die ganz detaillierten Tagesaktivitäten hinaus, die Frage zu stellen, welche Art von Trip soll's überhaupt sein?

00:43:28: Also mit einem Wohnwagen unterwegs zu sein.

00:43:30: Oder eben auch im Zelt hat eine ganz andere Flexibilität, ist aber auch ein ganz anderes Reisen, als eben von Hotel zu Hotel sich zu begeben.

00:43:38: Und da halt schon im Monat im Voraus die Ankerpunkte festzulegen.

00:43:42: Genauso wie ja auch bestimmte, na ja, wesentliche Aktivitäten, man sich zumindest im Groben doch schon mal überlegen kann gerne.

00:43:49: Also zum Beispiel möchte ich wandern, möchte ich vielleicht mal auf dem Gletscher hoch.

00:43:52: Stichwort Gletscher, Island besitzt ja den größten Gletscher Europas, den Vatna Jökul.

00:43:57: Ja.

00:43:59: Warst du dort mal oben oder auf anderen Gletschern?

00:44:01: Ja,

00:44:01: schon ein paar Mal.

00:44:02: Hast du da Tipps, also was die Gletscherwelten Island anbetrifft?

00:44:05: Also Gletscheraktivitäten in Island gibt es natürlich an vielen Orten.

00:44:09: Also die größten Gletscher von Island sind ja der Mürttalsjüggel, das ist der bei Wieg dann der Wadenöggel, das ist der größte überhaupt in Island mit elf Prozent der Landfläche.

00:44:20: Und dann gibt es den Hofjüggel und den Langjüggel.

00:44:24: Die gibt es auch noch.

00:44:25: Und auf all diesen Gletschern gibt es Aktivitäten.

00:44:29: Also was es praktisch überall gibt, sind diese Gletscherwanderungen.

00:44:33: Da läuft man zusammen am Seil oder ohne Seil, läuft man damit Steigeisen auf die Gletscher.

00:44:38: Und dann, vor allem in den kälteren Zeiten, gibt es diese Eishöhlentouren.

00:44:44: Es gibt viele, die reisen exklusiv nur deshalb im Winter nach Island, weil sie in eine Eishöhle rein möchten.

00:44:52: Und was ich hier einfach als Tipp raten kann, die Anbieter von diesen Eishöhlen-Touren, die machen natürlich Werbung mit Eishöhlen, die es schon lange nicht mehr gibt.

00:45:05: Also, weil die Eishöhlen, die verändert sich von Jahr zu Jahr, die entstehen ja durch Abfluss im Sommer und im Winter kommt kein neues Wasser, bla, bla, bla.

00:45:13: Einfach, dass man die Erwartung ein bisschen runterschraubt, weil diese klassischen riesengroßen Höhlen knallblau, wie sie da durchscheinen, die gibt es nur alle paar Jahre mal.

00:45:27: Aber je kälter, dass es ist, umso schöner sind diese Eishöhlen, weil sie dann von innen auch frieren, weil das weniger Wasser, das drin ist, friert und sieht dann schon sehr, sehr schön aus.

00:45:42: Ganz toll sind vor allem die Eishöllen, wenn man von Jökuls Arlon ausgeht.

00:45:47: Das ist ja im Südosten Island, dort wo die Gletscher Lagune zu Hause ist.

00:45:53: Und dann gibt man einfach bei Google, gibt man ein Ice Cave und dann findet man so viele Angebote.

00:46:00: Lohnt sich, ganz klar.

00:46:02: Das Thema Wandern, wir haben vorhin über deine epische, ha, ha, Hunderd neunzig Kilometer Wanderung mit sechsunddreißig Kilo schweren Rucksack gesprochen.

00:46:09: Für Menschen, die es vielleicht nicht ganz so weit treiben wollen.

00:46:13: Ich trau mich fast gar nicht zu fragen, weil du hast ja schon ausgeführt, wie du deine Wanderung dann eher spontan findest, je nachdem, was so die Witterungsbedingungen sind und zu schauen, auch Google Maps und Co.

00:46:23: Hast du trotzdem eins, zwei Tipps, wie Leute vorgehen können bei der Suche nach der richtigen wunderbaren Wanderroute, die es nicht ganz so abenteuerlich haben wollen, aber im jetzt trotzdem sich nicht im Gänse Marsch mit hundert anderen Reisenden zum nächsten nahgelegenen Wasserpfeil bewegen möchten, sondern eben schon die Natur genießen wollen?

00:46:41: Also mittlerweile ... gibt es in Island, vor allem im Hochland gibt es unendlich viele Wanderungen.

00:46:47: Also zum Beispiel, wer jetzt wirklich mit dem Auto bis nach Landmann-Aleugr erfährt, von da aus gibt es garantiert hundert Wanderungen in alle möglichen Himmelsrichtungen und diesen Alle zusammen sind die Schönen und das sind alles Eintagestouren.

00:47:02: Kommt man problemlos zurück.

00:47:03: Aber auch dieser bekannte Läuger-Vegurin, also geschrieben Laugar-Vegurin, der von Skogar oder Thorsmörg bis nach Lammener Läuger führt, auch der ist ein Traum.

00:47:16: Logisch bewegen sich dann auch andere Menschen auf der Route, aber der ist auch einfach wirklich wunderschön.

00:47:23: Alternativ etwas, das weniger ... oft besucht, weil es halt einfach schwierig zu erreichen ist, ist Horn Strandier.

00:47:32: im Nordwesten von Island.

00:47:35: Dafür noch keine Straßen hin, da muss man mit dem Boot da hinfahren.

00:47:40: Und da gibt es diese Paffenkolonien und ganz viele Polarfüchse, die auch habituiert sind.

00:47:46: Das heißt, die sind an den Menschen gewohnt.

00:47:49: Und da gibt es auch die Möglichkeit, zwei, drei Tagestouren zu machen.

00:47:53: Also geschrieben, Hornstrandier, ganz einfach.

00:47:57: Geht aber nur im Sommer, wenn die Boote da auch hinfahren.

00:48:02: Aber generell haben die Islander wirklich was Wanderwege angeht.

00:48:05: Unglaublich etwas erreicht in den letzten Jahren und man kann irgendwann auf dem Parkplatz fahren und selbst bei einem super bekannten Wasserfall, wenn man auf der Kartischergitz garantierten Wanderweg, der noch einmal ganz außen rumgeht oder noch einmal auf dem benachbarten Berg hochgeht.

00:48:24: und deshalb, weil man bei diesem harten Wetter in Island nicht planen kann.

00:48:31: Würde ich, wenn ich alleine in Niesland am Reisen bin, würde ich diese Wanderungen auch immer wetter, abhängig, spontan entscheiden.

00:48:40: Ja.

00:48:40: Aber man findet sie überall, die gibt es überall, wirklich.

00:48:43: Überall, da gibt es keinen Mangel.

00:48:44: Aber was du gerade gesagt hast, finde ich auch noch mal einen tollen Gedanken oder Hinweis, die Polarfüchse, die habituierten.

00:48:50: darf man nicht verwechseln mit gezähmt, sie sind natürlich nicht gezähmt, sondern nein, sie sind einfach nur an die Anwesenheit des Menschen gewöhnt und damit eben etwas weniger scheu.

00:48:58: Und auch die Puffins hast du angesprochen, also die Papageientaucher, diese ganz charismatischen Vögel, die sich also offenbar beobachten lassen.

00:49:07: Da gibt es noch einen Tipp für den Sommer, und zwar das Wissen noch relativ wenige Leute, ist das die größte... Paffinansammlung, vor allem das ist dann so Mitte Ende August.

00:49:20: Als Ende August kann es sein, dass die Paffins dann schon weg sind, also deshalb lieber Mitte August gibt es auf den Westmännerinseln.

00:49:28: Das ist, wenn man an der Südküste vom Westen her kommt, wird da beim Sellenansfoss, bei diesem bekannten Wasserfall, kann man da Richtung Süden abbiegen und dann auf die Fähre und da geht man rüber.

00:49:40: Und dort, also auf diesen Westmännerinseln, das ist super, diese Wanderungen, die man dort unternehmen kann.

00:49:46: Und die Papageientaucher, die sind halt so süß und so trollig.

00:49:51: Aber einfach wirklich entscheiden, die sind nur ungefähr drei Monate, sind die da und den Rest des Jahres leben diese Vögel ja auf dem offenen Meer.

00:50:00: Ja, ja, ganz genau.

00:50:03: Edelweiß fliegt nach Reykjavik und auch nach Akkureiri.

00:50:07: Letzteres fliegt im Norden.

00:50:09: Im Norden befindet sich hier zum Beispiel auch der sogenannte Diamond Circle.

00:50:13: Kannst du darüber vielleicht noch ein bisschen sprechen?

00:50:14: Also die Highlights, die sich dort im Norden finden.

00:50:18: Also der Norden ist vor allem beliebt im Winter, weil die Schneemenge im Norden ist signifikant höher als im Süden.

00:50:27: Der Süden ist aufgrund des Golfstroms deutlich wärmer auch im Winter und es liegt meist gar kein Schnee an der Südküste, muss man sagen.

00:50:36: Im Norden hingegen ist der Golfstrom einfach sehr schwach.

00:50:40: Und da oben teilweise Meter Schnee.

00:50:42: Das heißt, viele, die im Winter polarlich sehen möchten, reisen bewusst in den Norden.

00:50:48: Da gibt es diese Klassik, wie den Godafoss Wasserfall, der relativ nahe bei Akuriri liegt.

00:50:55: Und die ganze Küste, die nördlich von Akuriri zu finden ist, diese Fjordlandschaften, das ist also Siglofjörter zum Beispiel, ist eine wunderbare Ortschaft.

00:51:06: die nur ungefähr eine Stunde, fünfzehn Fahrt von Akku Reri nördlich liegt.

00:51:11: Da kann man Skilaufen, da gibt es Skilifte, man kann Touren-Ski mitnehmen und Touren selbst unternehmen.

00:51:20: Dettifoss kann man zum Beispiel, das ist der wassermassenmäßig grösste Wasserfall von Europa.

00:51:27: Dettifoss heißt der, da gibt es super Cheeptouren im Winter, die da hinführen.

00:51:31: Also man kann schon vieles machen, aber Akuriri selbst ist auch, wie ich finde, eine ganz tolle Stadt mit super, super guten Restaurants.

00:51:41: Und so ein bisschen speziell, weil man fährt dann nach Korea rein mit dem Fahrzeug und dann sieht man komisches rote Licht bei der Ampel, weil jedes rote Licht ist ein Herz.

00:51:53: Ach schön, man weiß, dass man in der Nähe von Akkureyre ist, wenn die Ampeln wie Herzchen ausschauen.

00:51:58: Genau, es ist ganz, ganz hübsch, also die ganze Umgebung im Norden.

00:52:03: Ich sage jetzt mal, die Dichte an A-Sports oder an unglaublich tollen, sehr beeindruckenden Landschaften ist, wie ich finde, im Norden weniger wie im Süden.

00:52:14: Also deshalb ist die Südküste ja auch tourismusmäßig viel besser erschlossen.

00:52:18: Dafür hat man im Norden auch mehr seine Ruhe.

00:52:21: Ach, herrlich.

00:52:22: Ich kann noch ewig weiter über Island sprechen mit dir.

00:52:24: Es gibt noch so viel zu diskutieren, zu fragen, zu erzählen.

00:52:29: Und man merkt ja, du kennst dich da wirklich bestens aus.

00:52:32: Du sagst dir auch selbst, Island sei mittlerweile eigentlich wie deine zweite Heimat.

00:52:36: Wirst du aus heute ausdrücken nach all diesen Dutzenden Reisen und vielen, vielen Aufenthalten?

00:52:41: Was bedeutet Island für dich persönlich?

00:52:44: Island für mich persönlich ist, wie du schön sagst.

00:52:48: Meine zweite Heimat, also wenn ich nach Island komme, durch das, dass ich wirklich alles kenne, viele Isländer kenne, ich fühle mich da einfach sofort zu Hause und trotzdem wird es nie, nie, nie langweilig.

00:53:01: Das Land bietet so viel und es wird auch immer mehr erschlossen und ich finde auch immer mehr.

00:53:08: dass ich wahrscheinlich noch hundert Jahre dahin reisen könnte, ohne dass die lange Weile für mich kommt, liegt aber auch daran, dass ich selbst ein extremer Bewegungsmensch bin.

00:53:17: Ich will meine zwanzigtausend Schritte am Tag, das brauche ich.

00:53:22: und dass ich so ein kleiner Perfektionist bin, was meine Fotografie angeht.

00:53:26: Wenn der Himmel zwar schön war, arten Sonnenuntergang war rot, aber oben links waren keine Wolken im Bild oder die falsche Art von Wolke, dann komme ich so oft wieder, bis das so ist, wie ich mir das vorstelle.

00:53:39: Und selbst dann habe ich was daran auszusetzen.

00:53:41: Also, deshalb, ja, für mich ist Island ein fotografischer und Bewegungs- oder sportlicher Spielplatz.

00:53:50: der nie langweilig wird und der zwar unglaublich mächtig und schön ausschaut, aber man sehr, sehr vorsichtig sein muss, dass man der Nachwelt ein intaktes Island hinterlässt ohne Spuren.

00:54:06: Weil nur schon der Klimawandel, wie sich das verändert in Island ist massiv, obwohl man hier auch ganz deutlich sagen muss, als die ersten Menschen in Island besiedelt haben, war Island viel grüner wie heute.

00:54:20: Also die Gletscher waren volumentechnisch viel kleiner, wie sie heute sind.

00:54:25: Und das ist ja auch das, was mich an dieser ganzen Klimakrise meist positiv stimmt.

00:54:32: Die Welt auch Island wird sich erholen.

00:54:35: Die Gletscher werden wiederkommen, garantiert.

00:54:37: Die Frage ist, wie es uns als Homo sapiens dann geht.

00:54:43: Ja, und über all diese Facetten-Islands, also die Fragilität, aber auch die Schönheit, vor allem diese rauere Schönheit, über all das sprichst du nicht nur jetzt hier gerade mit mir, sondern du machst das ja auch auf Vorträgen.

00:54:57: Du bist unterwegs mit diesem Thema Island, zeigst deine Fotos, erzählst deine Geschichten und natürlich aber auch auf deinen Fototouren, die du anbietest nach Island.

00:55:05: Deswegen, wann und wo kann man dich denn erleben in Bezug auf Island?

00:55:09: Fangen wir vielleicht mal mit deinen Vorträgen an.

00:55:11: Wann geht's wieder los?

00:55:13: Ja, meine Vorträge, die werden bewusst.

00:55:15: alle vier bis fünf Jahre findet da eine große Tournée statt in der Schweiz, veranstaltet von Explorer.

00:55:23: Die kennt man mittlerweile, da bin ich in allen großen deutschsprachigen Städten, aber auch in Deutschland zum Beispiel im Süden von Deutschland an vielen Orten.

00:55:33: Und der Grund, warum ich immer wieder vier bis fünf Jahre warte, ist, ich brauche ja neue Geschichten, neue Erlebnisse, die ich dann wieder erklären kann, weil ich will nie dasselbe bilden, die selbe Geschichte zweimal in einem Vortag zeigen.

00:55:48: Und mein nächster großer Vortag, mein nächster großer Tournee beginnt im Januar, Also für mich schon ziemlich bald.

00:55:58: Bis dahin habe ich noch ganz viel vor.

00:56:02: Ich gehe mit Schlittenhunden, gehe ich in Ostgrünland im Winter, gehe ich Polarbeeren suchen.

00:56:08: Wirklich ganz nahe, hoffentlich.

00:56:11: Und mit dem Schneemobil ins Hochland von Island ist auch geplant, aber das sind alles wettermäßig Dinge, die nicht unbedingt garantiert sind.

00:56:19: Ja, und das wird dann ein ganz großer Vortrag.

00:56:22: Und wer mit mir mal mitmöchte auf Fotoreisen unter anderem Island, Grönland, Spitzbergen, alles Mögliche antragt, ist auch, das findet man auf steffenforster.com, findet man da die Information.

00:56:37: Also mit mir reisen natürlich nicht nur Berufshotografen, sondern der größte Teil sind wirklich Hobbyfotografen, die gerne mit einem Berufsfotografen ein Land erleben möchten.

00:56:48: Also diese Reisen, sag jetzt mal, eine Woche Island ist gefühlt drei Wochen normal Island, weil der Tag beginnt morgens zwei Stunden vor Sonnenaufgang, abends bis Sonnenuntergang, nach Sonnenuntergang gibt es ganz kurz Abendessen und dann je nach Saison geht man wieder raus, Polarlichter fotografieren bis morgen zum Eins oder auch schon zwei.

00:57:10: Also eine Fotoreise ist keine Erholungsreise, das ist ganz wichtig hier schon zu sagen, aber das Erlebnis ist schon grandioser.

00:57:21: Dann bedanke ich mich für dieses ebenfalls grandiosa Gespräch und sage... Lieben Dank, mach's gut.

00:57:27: Und weiterhin frohes Reisen in und durch Island.

00:57:30: Danke schön.

00:57:31: Vielen herzlichen Dank.

00:57:32: Und den lieben Mithöhren, die das jetzt mit anhören, vielleicht sieht man sich einmal in Island.

00:57:39: Die Chance, mich dort anzutreffen, ist durchaus größer als in der Schweiz.

00:57:44: Ja, hab ich auch den Eindruck.

00:57:46: Alles klar, mach's gut.

00:57:47: Tschüss.

00:57:47: Danke

00:57:48: gleichfalls.

00:57:48: Tschüss, Eric.

00:57:52: Das war unsere Folge über Island mit Fotograf und Abenteurer Stefan Forster, der uns mitgenommen hat, unter anderem auf seiner allererste Wanderung durchs isländische Hochland, aber uns ja auch von Polarlichtern und Schneestürmen und diesem ganz besonderen isländischen Licht erzählt hat und insgesamt davon, was Island für ihn persönlich zur zweiten Heimat macht.

00:58:14: Mich würde interessieren, wer von euch Höhrenden war denn selbst schon mal in Island?

00:58:19: Findet ihr euch in dem, was Stefan erzählt hat wieder?

00:58:22: Oder sind eure Erinnerungen und das, was Island für euch ausmacht, ganz anders?

00:58:26: Oder wart ihr vielleicht noch nicht dort?

00:58:28: Und würdet gerne mal hin, dann würde mich natürlich interessieren, was reizt euch an einer Island-Reise?

00:58:34: Worauf hättet ihr ganz, ganz große Lust?

00:58:36: Lasst es uns gerne wissen.

00:58:37: Zum Beispiel in den Kommentaren in der Spotify-App.

00:58:41: Dort könnt ihr direkt Kommentare zu dieser Folge ganz konkret loswerden.

00:58:46: Ihr könnt uns aber gerne auch schreiben auf der edelweiß Instagram-Seite.

00:58:51: oder auch in einer Rezension in der Apple Podcast App.

00:58:53: Wir freuen uns immer von euch zu hören und natürlich auch

00:58:56: Feedback zu erhalten.

00:58:57: Und wenn ihr jetzt also selbst Lust bekommen habt, Island zu erleben, dann macht es doch vielleicht genauso wie Stefan und brecht mit Edelweißkern Island auf.

00:59:06: Denn von Zürich gibt es direkt Flüge, zum Beispiel das ganze Jahr über direkt nach Reykjavik und im Juni, Juli und August auch nach Akkureiri.

00:59:16: Alle Infos gibt es wie immer auf flyedelweiss.com.

00:59:20: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Reise mit Edelweiss Travel Tales.

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