Kolumbien Teil 1: Bogotá
Shownotes
¡Hola y bienvenidos a Colombia! In Kolumbien gibt es so viel zu entdecken, dass Host Janna Olson einige Zeit für Edelweiss Travel Tales vor Ort war, viele spannende Menschen getroffen hat und mit einem Koffer voll Insider-Reisetipps und genug Material für mehrere Folgen zurückgekehrt ist. Wir starten hoch über Bogotá auf dem Montserrate: Mit ihrem Begleiter Camilo, Filmemacher und Fotograf aus der Stadt, blickt Janna vom Berg hinunter auf das Lichtermeer der Hauptstadt und verschafft sich einen ersten Überblick.
Von Oscar Díaz, Anthropologe und Guide, erfährt Janna Wissenswertes über Bogotá und seine Wurzeln– von Bacatá und den Muyska bis zur heutigen Metropole – und erfährt, warum die Berge im Osten Orientierung geben. Danach geht es mit Dougan, Manager von „Tour E-Bikes“, per E-Bike durch Bogotá – unser Tipp, wenn Ihr Euch schnell und unabhängig durch die Stadt bewegen möchtet.
Ein kulinarischer Höhepunkt ist der Paloquemao-Markt: Janna taucht in Farben und Gerüche ein, probiert einen typischen Corrientazo-Lunch sowie zahlreiche Früchte und hört von „Fruit Hunters“, die sich mit Entdeckung und Erhalt von Sorten beschäftigen.
Von Bogotá führt die Reise weiter nach Medellín und ins Kaffeegebiet, wo Janna den Schweizer Noel Boller trifft. Auf einer Plantage lernt sie, dass in Kolumbien zweimal jährlich geerntet werden kann, woran reife Kirschen erkennbar sind, warum per Hand ohne Stiel gepflückt wird. Zum Abschluss wechselt die Folge in die Rösterei: Beim Cupping werden Kaffees standardisiert verkostet, und Nikolai Fürst, Kaffeeunternehmer in Medellín und ehemaliger deutscher Cup-Tasting-Meister, weiss, wovon er spricht.
Am Ende gibt es neben handfesten Reisetipps und einen Ausblick auf die nächste Kolumbien-Folge: Da geht es für Janna nach Cartagena, inklusive Mangroven-Bootsfahrt, Fischernetzwerfen und Musik. Die Folge erscheint am 6. März 2026.
Neue Folgen der Edelweiss Travel Tales erscheinen alle 14 Tage freitags. Am besten abonniert Ihr den Podcast, damit Ihr keine Folge mehr verpasst!
Mehr Infos zu den Protagonisten dieser Folge:
• Oscar Díaz und Juan Fernando Rodríguez von Lateral Travel: https://lateraltravel.co • Dougan Villamil von Tour E-Bikes: https://www.tourebikes.com/ • Noel Boller von NOBO Café: https://www.nobocafe.ch • Nikolai Fürst von DESARROLLADORES DE CAFÉ: https://www.desarrolladores.cafe
Besonderer Dank an • Camilo Gordillo – dafür, dass du uns deine Stadt gezeigt hast und für die wundervolle (Film-)Begleitung! • Dougan Villamil und seine bezaubernde Abuela Carmiña Casallas und seine Tante Marta Gómez
Mehr Infos über unsere Hosts Janna Olson und Erik Lorenz: Vor einigen Jahren krempelte Janna Olson, gelernte Sprachtherapeutin, ihren Alltag in Deutschland komplett um und machte sich auf um für mehrere Jahre in Neuseeland, Australien und Indonesien zu leben. Seit nunmehr als 5 Jahren arbeitet sie fest als Redakteurin und Podcastproducerin und immer wieder auch vor dem Mikro für den WELTWACH Podcast. Derzeit lebt sie in Portugal.
Erik Lorenz ist Autor und Herausgeber zahlreicher Reisebücher, u. a. für die Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlags und für den Malik/Piper Verlag sowie National Geographic. Er studierte in den Niederlanden, in Hongkong und Großbritannien, lebte anderthalb Jahre in Australien und bereiste unter anderem Südostasien, China und Jordanien. 2017 gründete er den Podcast WELTWACH, in dem er – wie auch im englischsprachigen Ableger UNFOLDING MAPS – Gespräche mit prominenten Abenteurern und Abenteurerinnen moderiert. Momentan lebt er in New York. Mehr dazu hier: https://weltwach.de/
Mehr Infos über Edelweiss: Edelweiss ist die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft und fliegt Euch ab Zürich weltweit zu über 100 Traumzielen in über 30 Ländern. Egal, ob Strandferien, pulsierende Metropolen oder spannende Kulturen: Edelweiss bietet für jeden Ferientraum das richtige Ziel.
Das Beste: Gepäck, Sportgepäck und die Verpflegung an Bord sind im Flugpreis immer inbegriffen. https://www.flyedelweiss.com/ch/de/home.html
Transkript anzeigen
00:00:02: Was ihr hier in der Ferne hören könnt, ist die Hauptstadt Kolumbiens Bogotá.
00:00:10: Man hört den Verkehr das Stadtrauschen in der ferne und wenn ihr ganz genau hinhört dann könnt ihr vielleicht auch das ein oder andere Froschquagen ausmachen dass man hier oben auf dem Montserrateberg hören kann wenn sich der Abend langsam über die Stadt legt.
00:00:30: Der Montserateberg thront im Osten der Stadt Mit 3152 Metern über dem Meeresspiegel, über dieser gigantischen Stadt.
00:01:15: Und genau hier oben auf dem Monzerate stehe ich also mit Camilo und schaue auf das funkelnde Lichtermeer, dass sich vor uns ausbreitet.
00:01:25: Camilo begleitet mich auf dieser Reise und hält auch alles für YouTube auf Videofest – denn er ist Filmemacher und Fotograf!
00:01:36: Well, my full name is Julian Camilo Cordillo Larkov in Kolumbien.
00:01:40: Haltet also unbedingt Ausschau auf dem YouTube-Kanal von Edelweiss – Fly Edelweiss heisst der!
00:01:47: Da werden wir ungefähr ab Mai für diese Reise veröffentlichen.
00:01:54: Camilo wird mich aber hier nicht nur begleiten er lässt sich auch tief eintauchen in das kolumbianische Leben denn er ist in Bogota geboren.
00:02:04: Vor etwa einem Jahr habe ich ihn in meiner Wahlheimat Portugal, in Lissabon kennengelernt wo wir uns in einem Hostel zufällig begegnet sind.
00:02:14: Dieser Ort, der Montserrate, ist für viele Menschen die in Bogota leben oder auch auf Reisen sind etwas ganz Besonderes und auch für uns beide hat gerade dieser Ort etwas Magisches.
00:02:28: Das ist für mich persönlich auch wichtig, weil du mir etwas zeigst wie ein Jahr ago.
00:02:42: Könntest du das ein bisschen
00:02:44: sprechen?
00:02:45: Ja, wenn ich dich erinnere, fragst du mir, woher du bist und sage, dass ich aus Kolumbien bin.
00:02:54: Ich habe es gesagt über Bogota, die ich hier geboren habe.
00:03:02: Ich putte es in einem Sankt auf dem Computer, den wir im Hostel waren.
00:03:08: Bei unserem Kennenlernen damals hat Mir Camilo ein Video von einem Lied gezeigt, das genau hier aufgenommen wurde.
00:03:15: Also wirklich genau an dieser Stelle wo wir gerade stehen!
00:03:19: Und ich habe dir gesagt, oh mein Gott!
00:03:22: Das ist so schön mit all den Träumen herum.
00:03:28: Da gibt
00:03:28: es so
00:03:28: viel Natur und dann kannst du die Stadt sehen.
00:03:32: Jetzt sind wir hier in diesem exekten Ort.
00:03:45: Es ist ein spezielles Moment für mich persönlich.
00:03:52: Ich erinnere mich an das, dass du sagst, ich will dort gehen, wenn wir da gehen können.
00:03:57: Ich weiß nicht...
00:04:01: Ja, vielleicht wird etwas passieren und eines Tages werden wir an diesem Ort stehen.
00:04:07: Und Camilo wird mir seine Stadt
00:04:09: zeigen.
00:04:18: In dieser Folge möchte ich euch also mitnehmen auf den Montserrate Berg Aber wir tauchen auch ein in diese riesige Stadt Bogota, die wir mit dem Fahrrad erkunden werden.
00:04:35: Wir testen Früchte, die ich noch nie gesehen habe auf einem Markt in Bogota wo meist nur Einheimische hinkommen.
00:04:56: Wir hören von den starken Frauen in kolumbianischen Familien, den Abuelas und davon wie das Leben hier früher war.
00:05:05: Mein Name ist Carmen Elvira Casayias.
00:05:08: Wir werden außerdem nach Medellin reisen und tief eintauchen in die Kolumbianische Kaffeekultur.
00:05:15: So jetzt stehen wir vor einem ganz besonderen Baum auf dem ich Ich bin persönlich schon ganz gespannt.
00:05:21: Ein Arabiker, Kaffeebaum ist eine alte Sorte.
00:05:25: Wir haben also viel vor.
00:05:27: deswegen würde ich sagen los geht's!
00:05:41: Unsere Reise durch Bogota startet früh am Morgen und bevor wir noch tiefer in die Stadt und ihre Kultur eintauchen möchten wir erst einmal einen Überblick bekommen.
00:05:53: Und den bekommt man eben wunderbar vom Montserrate Berg aus.
00:06:00: Ich bin
00:06:14: Oscar Diaz, ich bin Prof.
00:06:45: Anthropologin und Tour Guide.
00:06:48: Hier oben angekommen, verschlägt es mir erst einmal wortwörtlich den Atem.
00:06:53: Ich bin beeindruckt von der Schönheit und der besonderen Atmosphäre hier oben aber muss mich auch noch an die Höhe gewöhnen!
00:07:08: Von
00:07:16: hier
00:07:30: oben schauen wir in den Westen, der gerade in einer Wolkendecke verschwindet.
00:07:35: Das Wetter hier ist wirklich unberechenbar und später wird es auch noch heftig regnen!
00:07:40: Hinter uns tun sich die eindrucksvollen Anden auf, vor uns ergießt sich diese imposante Stadt, die übrigens auch schon auf einer Höhe von zwei tausend sechshundert Metern liegt.
00:07:52: Der Berg von Guadalupe mit seiner weit sichtbaren Christusstatue befindet sich links von uns – das ist wirklich ein imposanter Blick!
00:08:02: Es ist die fifth essential Latin American capital city.
00:08:07: Es ist groß, es ist auch ziemlich chaotisch.
00:08:13: Wir Latino-People, wir Colombians, wir sind sehr wie ... unsere Gefühle, wir wollen unseren Gefühlen expressen und das ist etwas, was ihr in der Stadt seht, also es ist lecker.
00:08:24: Und es hat viele schöne Dinge zu tun.
00:08:32: Seht
00:08:33: ihr den snake?
00:08:34: Und damit deutet Oskar auf einer sich durch die Stadt schlängelnde Allee.
00:08:52: Und die Konquistatores haben sich der Stadt Santa Fe gebaut, das war der erste Name, den Bogota hat.
00:09:06: Das ist jetzt die Isla Candelaria.
00:09:11: So, in diesem Jahr wurde es Santa Fe.
00:09:13: Vorher war es Bacata.
00:09:15: So Bacatta ist ein indikates Wort, das bedeutet, wo der Krupp endet.
00:09:21: Also, wie ich gesagt habe, die
00:09:33: Muisca Menschen,
00:09:35: die hier leben,
00:09:38: Bogota, damals Bacata, Wuchs aus der Hochkultur der Indigen.
00:09:42: Moisca wurde von den Spanien dann zur Kolonialstadt geformt.
00:09:47: und ist heute eine Million in Metropole, deren Identität aus Jahrhunderten von Gewalt-, Umbruch- und Erneuerung entstanden ist.
00:10:36: Die Muisca lebten lange vor der Eroberung auf dem Hochplateau, rund um das heutige Bogota.
00:10:43: und verfügten über eine komplexe Gesellschaft mit eigener Religion, Astronomie und einer tiefen spirituellen unkosmologischen Beziehung zu Gold.
00:10:54: Gold war mit dem männlichen Gott der Sonne verbunden – und Bronze wurde dem weiblichen Mond-Gott zugerechnet, erzählt Oscar.
00:11:02: Mit dem Gold das die Eobera plünderten, errichteten sie dann unter anderem Altare.
00:11:08: Einer davon befindet sich in der Wallfahrtskirche hier auf dem Montserrate.
00:11:13: So, we lost the language.
00:11:14: We lost the muskugum and we lost people.
00:11:17: with a language you lose the people.
00:11:19: Is there anything from that language left?
00:11:22: Many words.
00:11:24: so these are words that grandmas tell to every time
00:11:29: Which ones Like
00:11:30: for example daddy like father is your taita?
00:11:36: Taita is a muscia word Chia was the moon.
00:11:56: Tief beeindruckt, wenn ich von den Bergen und dem Grün das uns umgibt.
00:12:01: Ich frage was die Berge hier bedeuten?
00:12:25: Das ist also ein guter Hinweis, falls ihr euch also mal hier verlaufen solltet orientiert euch an den Bergen die liegen im Osten.
00:12:40: Paramo
00:12:41: ist ein einzigartiges, hochgelegenes tropisches Ökosystem in den nördlichen Anden das zwischen dreitausend und fünftausend Metern Höhe liegt.
00:12:52: Also oberhalb der Baumgrenze.
00:12:54: Es handelt sich um eine alpine Tundra.
00:13:20: Die Berge und die dort liegenden Paramus versorgen also die Umgebung mit Wasser, Als Oscar uns neben der Kirche zu einem farbenfroh blinkenden Markt führt, bricht das Unwetter nun vollends über uns herein.
00:13:43: Wir retten uns an einen kleinen Stand und quetschen uns zum Standbesitzer unter einem winzigen Dach.
00:13:52: Er verkauft neben vielen anderen Kleinigkeiten hauptsächlich verschiedene Tees – und das sind ganz besondere
00:14:00: Tees!
00:14:01: So, Harvey will prepare for us a Coca-Tee.
00:14:06: It is the coca leaf and we use it in many different ways as medicine.
00:14:12: of course...it's legal!
00:14:15: What do they do with the cocal leaves?
00:14:17: what does that effect?
00:14:20: Well..the effect that it causes on your body comes from the alkaloid
00:14:27: and
00:14:27: all minerals.
00:14:40: Oskar erzählt mir, dass er sehr viel über Pflanzen und ihre Heilkraft von seiner Großmutter seiner Abuela gelernt
00:14:48: hat.
00:14:58: Während wir den Kokaté schlürfen, wird der Regen immer heftiger.
00:15:02: Es prasselt auf die Planen an den Ständen um uns herum und sprömt in Wassermengen über dem Boden.
00:15:10: Willkommen im Bogota!
00:15:20: Um nun tiefer in die Stadt einzutauchen treffen wir
00:15:23: Dugan.
00:15:24: Danke so viel.
00:15:25: Ich freue mich darauf und ich kann schon die Bikes sehen, also das ist
00:15:34: was wir tun werden, oder?
00:15:40: Ja!
00:15:40: Ist
00:15:41: das der erste Mal, dass du elektrische Bikes schaust?
00:15:43: Ja.
00:15:44: Okay, ich zeige dir, wie es funktioniert.
00:15:46: Die Bikes gehen so wie diese.
00:15:47: Sie sind ziemlich wie eine normalen Bike, aber ihr habt diesen Power-Button hier.
00:15:51: Ihr drückt sie ein bisschen, dann dreht ihr den Bike an.
00:15:55: Du hast dieses Trottel... Also wenn du es drückst, so wie dieser,
00:16:01: dann geht es mit dem Wind.
00:16:02: Den Powerknopf drücken, das Bike einschalten und nur in die Pedale treten.
00:16:07: Wenn man möchte?
00:16:08: Los geht's würde ich sagen!
00:16:11: Wir machen uns also auf und fliegen regelrecht mit den E-Bikes durch die bunte laute Stadt, in der circa neun Millionen Menschen leben.
00:16:27: Noch in den Vierziger und Fünfziger Jahren sollen um die zwei Millionen Menschen in der Stadt gelebt haben.
00:16:34: Der rasante Anstieg der Einwohnerzahlen brachte dann natürlich auch Probleme mit der Infrastruktur mit sich, sodass es beispielsweise zu viel Stau
00:16:43: kam.
00:16:44: So, wir haben so ein bisschen closer mit den Bikes starten.
00:17:01: Dann in dem Jahr Nineteinty-Five haben sie die erste Bikepads für die Stadt gebaut.
00:17:12: Sie starteten mit nur zehn Kilometer Bikepads und jetzt haben wir etwa sechshundertundseventie Kilometer Bikepats.
00:17:19: Wir können alle über die Stadt fahren, biking über Bikepades.
00:17:24: Und das ist wahrscheinlich mein Lieblingsfall.
00:17:25: Das ist so cool!
00:17:26: Ich habe es schon gesehen, dass sie in der Mitte des Straßen sind.
00:17:31: Nun gibt es also Fahrradwege durch die ganze Stadt.
00:17:35: Im Rahmen der Siklovia werden aber weiterhin weite Teile der Hauptverkehrsstraßen komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt und für Radfahrende, Spaziergänger in Skaterin, JoggerInnen und alle anderen geöffnet.
00:17:50: Insgesamt sind das über hundertzwanzig Kilometer autofreie Straßen durch die gesamte Stadt.
00:17:59: Jetzt ist es wie ein Abandon-Hospital, aber ich war in diesem Ort geboren.
00:18:04: Wir sind hier in einer Stadt, die nennt man Chapinero.
00:18:07: Das heißt Chapinera.
00:18:08: Vor ca.
00:18:09: hundert Jahren waren wir an der Gasestation jetzt, um einen Mann zu leben und dieser Mann machte eine Schuhe, das heißt Chapín.
00:18:17: Es war so wie eine spanische Schuhen.
00:18:19: Und der Mann war famös, weil er die einzige Person, die das Schuh gemacht hat.
00:18:23: So wurde jeder ihn als Chapinero genannt.
00:18:25: Er sollte so wie ein Chapeann-Mäker sein.
00:18:27: Sie beginnete diese Art und Weise mit dem Zeitpunkt zu kommen... ...und dann auf den Schuhgarten.
00:18:35: Dann, wenn die Stadt expandierte, viele Schuhmähkern kamen hier her.
00:18:40: Und für ein paar Jahre war es so wie eine Schuhmäker-Distriktion.
00:18:44: Dann in den letzten Einen.
00:18:47: Einiges der Gay-Kommunität ist hier in Chapinero geblieben.
00:18:52: Und dann, in der Zeit von neunzigfünf Jahren, hat der Mayor dieses Mal den Gays-Friendlichsten aus der Stadt geklärt.
00:18:57: Das ist also wesentlich, dass man dort eine Rämbowflagge haben kann.
00:19:00: Da gibt es auch die Räumbowflage hier.
00:19:03: Und jetzt, während des Tages, ist es ziemlich ruhig und nicht...
00:19:09: Vom Schuhmacher-Viertel aus geht es weiter.
00:19:12: Wir fahren vorbei an Hochhäusern, verfallenen Häusern Parks und jeder Menge Streetart Und so viel kann ich auf jeden Fall verraten.
00:19:21: E-Bikefahren macht wirklich unglaublich viel Spaß!
00:19:30: Oskar erzählt mir
00:19:40: und es geht in diese Gastronomie-Destination.
00:19:44: Viele gute Restaurants sind hier in Chapinero Alto.
00:19:48: Du musst zu El Chato, du musst zu Indiumminimal gehen, viele gute Pläne für gute Futter haben!
00:19:55: Also
00:19:56: ich kann schon sehen hier, dass
00:19:58: du Futter möchtest.
00:20:01: Was ist dein favorite Colombian Dish?
00:20:05: Ich würde sagen, dass Ajaco ist ein typischer Soap aus dem Zentrum des Landes.
00:20:14: Es ist wie eine
00:20:15: Schikensuppe
00:20:16: mit verschiedenen Fotoen, Schicken, Hörbis, Korn und Creme.
00:20:24: Das ist fantastisch!
00:20:28: Du hast so die Suppe und du hast es mit Reisen, Avocado... Und das ist es!
00:20:48: Neben seinen Lieblingsgerichten muss natürlich aber auch erwähnt werden.
00:20:57: Palo Kemal,
00:21:03: das ist die
00:21:05: richtige
00:21:12: Pränunziation.
00:21:18: Ja, gut, gut.
00:21:18: Das Spiel ist wirklich toll!
00:21:20: Was kann ich erwarten?
00:21:24: Es ist ein enormer Markt.
00:21:33: Du wirst sehen Früchte, die du nie gesehen hast.
00:21:39: Und du musst viel probieren.
00:21:43: Du musst Dragonfruit, die wir genannt haben.
00:21:46: Man muss
00:21:47: Mamonsillo probieren, Lulo probieren... Und so viel sei schon verraten.
00:21:51: Ich probiere jede Menge Früchte, die ich wie Dugen sagt noch nie gesehen habe.
00:21:57: Und ich bin jetzt schon super gespannt auf diesen Markt!
00:22:01: Aber zunächst geht es für uns in jenen alten Teil Bogotas den wir von oben schon gesehen haben.
00:22:07: Es geht nach La Candelaria und zu einem besonderen Platz dort.
00:22:14: Wie sieht es aus?
00:22:18: Okay, hier sind wir am Chorro de Quevedo Square.
00:22:23: Hier in der Mitte des Squarers gibt's dieses Fountain.
00:22:27: Daher sollte das gut sein.
00:22:29: Hier haben die Leute normalerweise gesagt, dass war der Ort, wo die Stadt gebaut wurde.
00:22:37: Gonzalo Jimenez de Quezada, er ist der Founder der Stadt.
00:22:46: Er kam hier in den Fünften und
00:22:52: Wir stehen also an dem Brunnen, an dem damals alles begann.
00:22:56: Dugin erzählt die Gründung der Stadt startete mit zwölf Hütten einer Kapelle und diesem Brunnan.
00:23:02: An diesen Brunnenten inmitten von vielen kleinen buntbemalten Häusern steht eine große Wand.
00:23:13: Die Wände in den kleinen Gassen von La Candelaria sind voll gemalt mit symbolträchtigen Bildern.
00:23:20: Sie erzählen alle nochmal ihre ganz eigene Geschichte, ich könnte ewig hier herumschlendern und mir all diese Geschichten anhören aber mich interessiert vor allem auch Dugends Geschichte!
00:23:32: Und ich war immer
00:23:34: wieder da.
00:23:35: Ich hatte einen neuen Job und alles so.
00:23:44: In der Advertise war es nie, aber in dem Jahr war es noch mehr.
00:23:49: Also habe ich nicht viel Zeit für was anderes zu tun, sondern arbeiten.
00:24:01: Ich bin nach Mexiko für ein Jahr geblieben und war dort.
00:24:08: Ich war einfach sehr traurig über das Advertisende-Business.
00:24:13: Sondern auch über die Demandung mit der Zeit und alles.
00:24:22: Dogen hat also ursprünglich in der Werbebranche gearbeitet, war aber nicht glücklich mit seinem Job damals und machte sich auf die Suche nach einer Arbeit, die ihm besser gefallen könnte.
00:24:33: Irgendwann erzählt er, wurde er dann gekündigt.
00:24:37: Seine damalige Beziehung brach auseinander und er war an einem Tiefpunkt in seinem Leben
00:24:42: angekommen.".
00:24:44: war meine Motorcycle zu schreiben.
00:24:48: Und dann, die zweite Frage war, wie
00:24:59: könnte ich diese
00:25:00: Idee in ein Geschäftsmodell drehen?
00:25:05: Ich dachte vielleicht könnte ich Motorcycle-Tour machen, aber es wäre zu spät.
00:25:17: Die zweite Wahl war Biking-Tours und ich war sicher, dass ich Freizeit fahren würde.
00:25:22: Dann startete ich mit diesem und seitdem ist es jetzt sieben Jahre.
00:25:27: Jetzt habe ich noch gedacht Die besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben gemacht habe, weil jetzt nicht so viel arbeiten.
00:25:35: Ich habe viel mehr Zeit für meine Familie, mein Hund und alles zu spenden, um mit keinem Rush oder so weiter zu vertreten.
00:25:47: Und jedes Mal, wenn ich die Tour mache, habe ich awesome Leute getroffen und ich habe viele Storys gehört.
00:25:52: Es ist eine andere Art von Ververkaufung als hier in meiner
00:25:57: Stadt.
00:25:58: Durch die Frage eines Freundes, die er aus einem Film hatte, änderte sich Dugans Leben.
00:26:03: Er stellte sich also vor, wenn ich mir keine Sorgen um Geld machen müsste – was würde ich machen?
00:26:09: Was würde ich anbieten?
00:26:11: Unbezahlt!
00:26:12: Und so landete er bei seinen Bike-Touren, die seine Gäste und ihn heute regelmäßig durch die Stadt führen.
00:26:20: Er sagt es sei wie Reisen nur eben durch seine eigene Stadt.
00:26:24: In seinen Augen kann ich die Euphorie sehen, die er versprüht wenn er davon redet was er als nächstes erkunden möchte.
00:26:31: Immer wieder entdeckt er Orte in dieser riesigen Stadt die er noch nicht kennt.
00:26:36: Orte die weitere spannende Geschichten mit sich bringen.
00:26:40: Ich frage was ihm das Reisen und auch das Reisendurch seine eigene Stadt gibt
00:26:46: Realität, außer von deinem eigenen.
00:26:47: Ich denke, dass ihr euch ein bisschen mehr verstehen könnt wie die anderen Realitäten und ich denke, als Gesellschaft, das
00:27:09: hilft
00:27:11: uns in viele Weise und ich glaube, dass wir uns irgendwie für etwas unternommen.
00:27:32: Dogen erzählt Reisen, bringe ihn aus seinem gewohnten Umfeld heraus und gebe Einblicke in andere Lebensrealitäten.
00:27:39: Und das wiederum bringe mehr Empathie, Verständnis und ein stärkeres
00:27:44: Miteinander."
00:27:45: Wichtige Werte für eine Gesellschaft.
00:27:48: Er erzählt mir außerdem, dass er immer diese eine Motorradreise im Kopf hatte die er machen wollte aber halt nicht unbedingt allein.
00:27:57: Irgendwann beschloss er sich jedoch trotzdem sich allein auf den Weg zu machen auch wenn ihm anfangs ein bisschen mulmig dabei war.
00:28:06: Reisen habe ihn an seine Grenzen gebracht aber ihm auch viel geschenkt.
00:28:13: Und dann startete ich, ein paar Tattoos zu machen in jedem Land.
00:28:17: Und an einem Moment war es einfach so, dass ich mir gedacht habe, dass jedes Tattoo etwas mit jemand anderem hat, aber nicht mit mich.
00:28:28: Und dann dachte ich, ich bin wirklich stolz auf mich selbst!
00:28:31: Also denke ich, dass
00:28:33: das
00:28:33: für mich ist.
00:28:35: Dann war ich in Brasilien und tattoe mein Name.
00:28:38: Und dann, jedes Mal, als ich meine Nähnstattut gesehen habe hier an meinem Arm, erinnere mich einfach.
00:28:43: Und ich fühle mich wirklich so wie dieses Kind der Liebe, die ich vorher nie gefühlt hatte und es ist fantastisch.
00:28:51: Ich glaube
00:28:52: das war
00:28:53: die wahnsinnigste Sache in meiner Reise, dass ich so ein Kind dieser Liebe hatte... für mich, die ich vorher nie gefällt habe.
00:29:02: Es war
00:29:02: toll!
00:29:03: Danke so viel für diese Eröffnung!
00:29:07: Kannst du mir deine Tattoo zeigen?
00:29:09: Weil... Das
00:29:10: ist der.
00:29:10: Ich habe
00:29:12: viele Tusten gemacht während des Tricks, aber dieser war wahrscheinlich das spezielle, weil ich dachte, dass es nicht für mich war.
00:29:26: Die anderen waren meine Mutter, mein Vater und mein Hund.
00:29:34: Aber nichts für mich.
00:29:36: Mit der Entscheidung nach seiner großen Motorradreise durch Südamerika zurück nach Kolumbien zu kommen und sein E-Bike-Geschäft aufzubauen, ist er bis heute glücklich.
00:29:47: Und das spürt Baden!
00:29:49: Für unseren letzten Stopp fahren wir zum zentralen Platz Bogotas – zum Plaza de Boulevard.
00:29:56: Wir stehen zwischen eindrucksvollen Gebäuden, aber Dugen zeigt auf ein kleines Haus in einer Ecke.
00:30:02: Und der Mann war nicht ein cooler Mann.
00:30:09: Er sagte, dass er super krank war und so was.
00:30:15: Aber er hatte Flöhe?
00:30:18: Ja, ja, eigentlich war er sehr importiert von Spanisch.
00:30:25: Und er saß viele diese Fanschen.
00:30:29: Einige von den Sachen, die er saßen, waren Blätterpots.
00:30:33: So hat er eine große, schöne Blätterpot.
00:30:36: Also ein paar Brüder, die Morales Brüders, wollten starten mit der Revolution.
00:30:40: Aber sie wussten nicht, wie es zu Beginn war.
00:30:44: Und dann kamen sie mit dieser Idee, dass sie vielleicht eine Tatsache haben können mit diesem Mann aus dem Flowerpot Store.
00:30:50: Und diese Tatsche könnte so sein als den Spark für die Revolution.
00:30:55: So kam er am Freitagmorgen an, das war wie ein Market-Day.
00:30:59: Er war hier ziemlich kräftig.
00:31:01: Sie kamen in diesen Ort und fragten für einen Flowerpot Borrowed.
00:31:04: Der Mann... von der Florentin Store gesagt, nein.
00:31:07: Aber sie sagten, dass er ziemlich rudiert war.
00:31:09: Sie sagten dann, wirklich?
00:31:10: Der Mann war so, ich habe nicht ein Scheiß zu Criollos, wie wirklich.
00:31:14: Also starteten sie mit diesem Kampf und ein paar der Morales Brüder nahmen einen einer der größten Florenenpots, eines der größtesten.
00:31:21: Und nahm den Florenepot und schaffte ihn auf die
00:31:23: Erde.
00:31:23: Und das
00:31:25: war El Grito de Independencia!
00:31:28: Das war wie der Anfang
00:31:32: des Spiels.
00:31:40: Ein grummeliger Besitzer eines Blumentopfgeschäfts startete also die Bewegung zur Unabhängigkeit Kolumbiens.
00:31:48: Darauf gibt es einen Prost mit einem besonderen Getränk!
00:32:03: Diese Holzmaschine, die hier so rat hat, extrahiert zunächst den Saft aus dem Zuckerrohr der anschließend dann noch mit Limette vermischt wird.
00:32:19: Und
00:32:20: damit verabschieden wir uns von Dugen und machen uns auf den Weg zu den nächsten Geschmacksexplosionen, denn es geht zum Palokimaumarkt!
00:32:39: Vor
00:32:47: dem großen überdachten Markt stehen wir
00:32:54: mit.
00:32:56: Ich
00:33:00: frage Ihnen, was genau hat es eigentlich auf sich mit Palo Kemau?
00:33:05: Das ist ein Ort, das sehr stimulant ist.
00:33:09: Es gibt meistens Colours und Aromas.
00:33:12: Wir sehen viele Produkte aus der Erde.
00:33:15: Ein Ort, wo es all die Colours von der Erde, von Kolumnern, mit Produkten aus der Lauerlande oder der Appellandsen, riechen.
00:33:23: Ich
00:33:25: bin hier seitdem ich ein Kind war.
00:33:28: Ich habe die Erleichter-Memorie von diesem Ort erzielt in den Morgen.
00:33:35: von den frühen Vegetables, die nur in den Markt sind.
00:33:41: Ich war dann noch lecker.
00:33:42: Die nächste Erinnerung, was ich habe, ist, als ich ein Teenager war, hatte ich aus dem Haus geklappt für Party oder so und meine Verwaltung war dann am Sonntag mein Vater auf meinem Bett kicken, um fünf Uhr morgens zu kommen.
00:33:57: Er erzählt, als Jugendlicher habe er sich manchmal aus dem Haus geschlichen um zu Partys zu gehen und seine Bestrafung damals war dann frühmorgens um fünf mit zum Markt zu kommen und Orangensecke zu tragen.
00:34:12: Und wie hat es sich geändert?
00:34:18: Und dieser Ort hat
00:34:20: viel zu tun, wie eine Stadt sein muss.
00:34:23: Ein Platz für die Mitte, ein Platz für den Verhandlungen, einen Platz für Respekt und einen Platz auf diese Respekte manchmal zum Klassen.
00:34:59: Also nein, wenn ich hier komme, fühle ich mich sehr amüsiert.
00:35:05: Das ist ein Ort, das wunderschön ist, um in der City-Experienz zu reisen durch die Visuellen, durch die Soundscapes, durch den Schmerz, über
00:35:22: alles.
00:35:24: Ich mag... Heute sei dieser Ort trotzdem irgendwie magisch für ihn.
00:35:36: Eine lebendige Collage, ein Platz wo Menschen zusammenkommen – ein Ort der quasi eine kleine Abbildung dieser riesigen Stadt Bogota sei!
00:35:59: Also oberstes Gebot bloß nicht im Weg stehen.
00:36:03: Und dann begeben wir uns in diese riesige Halle, in der wir uns sogar einmal mit Fernando verlaufen und wir sind permanent in Bewegung.
00:36:19: Fernando führt uns in einem wahnsinnigen Tempo durch die engen Gassen vorbei an den Ständen.
00:36:25: Es wirkt irgendwie fast schon wie ein Tanz, immer wieder stellt er sicher das Camilo mit der Kamera und ich nicht im Weg stehen.
00:36:33: Wir sind umgeben von vielen Menschen tausend verschiedenen Früchten Gemüse dass sich noch nie gesehen habe Und jeder Menge Geräusche, Berüche und Musik aus allen Richtungen.
00:36:44: Menschen die sich austauschen und feilsen gemeinsam essen an den Ständen und immer wieder ertönen Lautsprecher durch sagen.
00:37:26: Diese Stände an den riesigen Mengen von dem lokalen Essen hier gekocht werden.
00:37:32: bringen die Menschen zusammen.
00:37:34: Sie sitzen dort gemeinsam und nehmen ihre Mahlzeiten zu
00:37:37: sich.".
00:37:38: Siehst du, die Amounten.
00:37:47: Jeder hat Reis da drin.
00:37:51: Und einer der Spots ist sicherlich voll mit Reis auf dem Topf.
00:38:02: Reis, es wird auch für die größten, man will viel Karbe essen.
00:38:12: So in einem einfachen, man kann Karben, wie Reis-, Potato- und Pläntinpasta, für das höchste.
00:38:21: Für das höhste, man bekommt Böse oder wirklich well prepared Vegetables statt von zu viele Karben.
00:38:31: Salat?
00:38:32: Die typischen Mahlzeiten hier setzen sich also zusammen aus Suppe, viel Reis, tierischem Protein, Kartoffeln, Kochbananen, manchmal Nudeln, Salat, Fruchtsaft und einem Nachtisch.
00:38:45: Diese Stände sind inmitten der anderen Marktstände aufgebaut – man sitzt also mittendrin im Marktgeschehen!
00:38:53: In der Tat ist dieser Ort wie Anfangs schon erwähnt stimulierend….
00:39:03: Da
00:39:05: stand ich dann doch wohl wieder kurz im
00:39:19: Weg.
00:39:21: Und das sind nicht nur die Farben, sondern auch
00:39:32: die Formen,
00:39:47: Heutzutage gibt es also sogenannte Fruit Hunters, Fruchtjäger.
00:39:52: Davon habe ich vorher auch noch nie gehört!
00:39:54: Sie beschäftigen sich mit der Entdeckung neuer Früchte und dem Erhalt von verschiedenen Sorten.
00:40:00: Die Fruchtvielfalt hier ist wirklich beeindruckend!
00:40:13: Und dann
00:40:50: geht's ans Probieren.
00:41:09: Ich frage ihn, was genau ich da eigentlich gerade esse.
00:41:37: Ich bin voller Information von Farben und Formen, Gerüchen und dem ganzen Trubel.
00:41:49: Und damit machen wir uns auf zu unseren nächsten Gesprächspartnerinnen.
00:42:00: Wir treffen Dugans Abuela, die Großmutter unseres Fahrradgeiz und seine Tante.
00:42:09: Nachdem wir schon mit Dugan und seinen Rädern durch die Stadt gefahren sind würde ich gern noch tiefer in das Leben und die Kultur hier eintauchen.
00:42:17: mich interessiert Wie sehen kolumbianische Traditionen aus, wie wichtig ist die Familie hier und wie ist die Rolle der Frauen?
00:42:27: Diese Fragen kann uns die Abuela beantworten.
00:42:30: Sie spricht allerdings nur spanisch – und ich hingegen leider nicht!
00:42:34: Deswegen wird Camilo kurzerhand vom Kameramann zum Übersetzer beordert.
00:42:40: Schon an der Tür ihres Hauses inmitten einer kleinen Seitenstraße unweit des großen Trubels der Stadt Begrüßt sie uns
00:42:48: herzlich!
00:43:03: Sie wängt uns ins Haus.
00:43:11: Karmen
00:43:12: ist in Bogota geboren und wohnt schon seit altetunsechzig Jahren in diesem Haus.
00:43:18: Sie selbst ist mit einem Augenzwinkern, sie halte sich aber sehr
00:43:24: gut.
00:43:25: Und
00:43:28: das kann ich nur bestätigen!
00:43:31: Sie hat sich ein bisschen schick gemacht für die Kamera – geht aber mit unseren Interview-Fragen um wie ein
00:43:37: Profi.".
00:43:44: Ihr Haus befindet sich in einem Wohnviertel im nordwestlichen Teil der Stadt.
00:43:49: Ja und dann fährt uns mitten in die Aufnahme ein Wagen, der etwas verkaufen möchte draußen.
00:44:00: Dies sei einer der vielen Wagen, die Milchreis-, Käse- und Milch-und etwas namens Süßes Masamora verkaufen.
00:44:14: Wie der Eiswagen, der bei uns früher immer durch die Straßen gefahren ist als ich klein war... Ich frage sie wie ihr Leben hier früher gewesen ist?
00:44:23: Und sie erzählt schwärmen, dass sie früher zwar nicht viel Geld gehabt hätten aber in den Parks und auf den Plätzen spielen konnten.
00:44:30: Sie habe das Leben schon immer geliebt trotz aller Schwierigkeiten!
00:44:43: In diesem Haus haben zeitweise siebzehn Familienmitglieder gelebt.
00:44:48: Und dann erzählt sie uns, dass Sie hier in diesem Familienhaus ein Restaurant betrieben haben bis zur
00:44:54: Pandemie.".
00:44:57: Das finde ich super spannend, ein Restaurant im Familienheim.
00:45:02: Die Dame, die damals die Zügel in der Hand hatte und gekocht hat war
00:45:07: Duggenstante.".
00:45:19: Ihre
00:45:21: Leidenschaft sei, dass Kochen erzählt sie und das sieht man in ihrem Blick.
00:45:25: Sie strahlt wirklich wenn sie vom kochen und von ihren Lieblingsgerichten erzählt.
00:45:50: Sie
00:45:50: erzählt, sie habe damals einen Ort für ihr Restaurant gesucht.
00:45:54: Aber alles schien irgendwie zu teuer zu
00:45:56: sein.".
00:45:57: Da hat Ihr Vater kurzerhand damals beschlossen – eröffne doch dein Restaurant hier!
00:46:04: Ja und dann gab es im zweiten Stock ein gut laufendes qualitativ hochwertiges Restaurant das mit viel Liebe kolumbianische Küche anbot.
00:46:13: Wann war das erste
00:46:19: Mal, dass sie mit der Küche enttäuscht wurde?
00:46:23: und
00:46:24: wie war es?
00:46:24: Sie habe als Kind schon mitgeholfen in der Küche zunächst Zwiebeln geschnitten und nach und nach von ihrer Schwester und der Großmutter gelernt, was man alles in der Küche zaubern kann.
00:46:40: Als
00:46:41: sie dann mit der Schule fertig war konnte sie sich nichts anderes vorstellen Als zu kochen.
00:46:56: Sie sagt, wenn mit Liebe gekocht wird ist alles schmackhafter.
00:47:03: An neuen Abenden vor Heiligabend kommen Familien, Nachbarschaften oder der Freundeskreis zusammen um Gebete zu sprechen, Weihnachtslieder zu singen und vor allem aber auch – um die typischen Speisen zu teilen.
00:47:26: Ich
00:47:28: frage die beiden wie sie die Rolle der Abuelas in kolumpianischen Familien sehen?
00:47:45: Die
00:47:45: Großmütter in der Familie spielen also eine zentrale Rolle.
00:47:49: Sie ziehen die Enkelkinder groß und bringen ihnen alles bei, was sie
00:47:52: wissen."
00:47:57: was sie weitergeben möchte.
00:48:13: Sie
00:48:13: erzählt uns, was sie damals selbst als Kind lernen musste – das war zum Beispiel Nähen, Essen kochen und wie man ein Huhn mit den eigenen Händen umbringt.
00:48:23: Sie lacht, als sie sagt, dass sie das jetzt nicht unbedingt weitergeben wolle.
00:48:28: Das, was ihr am wichtigsten sei weiterzugeben ist der Zusammenhalt der
00:48:35: Familie.
00:48:39: Und
00:48:39: das wird in Kolumbien sehr hochgehalten – die Familie mit den zentralen starken Figuren der Abuelas.
00:48:48: Als ich sie dann noch nach ihrem Lieblingsplatz frage sagt sie, sie habe keinen Lieblingsplatz.
00:48:53: Ihr gefalle alles an
00:48:55: Bogota.".
00:49:02: Und dann erzählt sie uns aber doch noch vom Monzerate und einer Legende die ich noch nicht kannte.
00:49:08: Man sagt das unverheiratete Paare dort nicht zusammen hochgehen sollten – sonst würden sie niemals heiraten!
00:49:17: Aber sie fügt lachend hinzu, mit achtzehn Jahren sei sie mit ihrem Freund dort oben gewesen und die beiden haben später geheiratet.
00:49:26: Und auch mit eighty-fünf
00:49:31: Jahren sei Sie diejenige zu der immer alle kommen würden weil es bei ihr den meisten Klatsch und Tratsch gebe uns sie immer für alle Abenteuer bereit sei.
00:49:42: Die Koffer jedenfalls sind immer gepackt für den nächsten spontanen
00:49:54: Trip.
00:50:07: Und
00:50:09: mit dieser Geschichte vom Montserrate Berg und der Einladung verabschieden wir uns von der Abuela-und Duginstante, auch von Bogotá.
00:50:22: Denn auch wir müssen unsere Rucksäcke wiederpacken!
00:50:25: Denn wir ziehen weiter nach Medellín.
00:50:37: Medellin ist die Hauptstadt des kolumbianischen Departments Antioquia – und die zweitgrößte Stadt Kolumbiens.
00:50:44: Sie liegt eingebettet im Aburratal der Anden und ist bekannt für ihr ganzjährig mildes Frühlingshaft des Klima, weshalb sie auch den Spitznamen trägt statt des ewigen Frühlings.
00:50:59: Heute gilt Medizin als dynamisches urbanes und kulturelles Zentrum das sich nach den Gewaltjahren des späten zwanzigsten Jahrhunderts sichtbar gewandelt hat unter anderem durch Investition in öffentliche Infrastruktur Verkehrsysteme und soziale Stadtentwicklung.
00:51:19: Um die Stadt und das Leben.
00:51:20: hier geht es übrigens in der nächsten Folge.
00:51:23: Denn in der treffen wir einen Schweizer Musiker, der seine Wurzeln auch hier hat –
00:51:29: Loco
00:51:29: Escrito!
00:51:32: Jetzt zieht es uns aber zunächst raus aus der Stadt, denn wir sind unterwegs auf eine Kaffeefarm außerhalb der Stadt Kamilo und ich sitzen also nun im Auto mit Noel Boller.
00:52:02: Noel kommt aus der Schweiz, jetzt nimmt er uns an den Ort, wo er sich außerhalb von Medellin eine Finca und eine Kaffeefarm aufbaut.
00:52:12: Wir fahren jetzt von medellin Richtung Süden an Envigado vorbei Galdas und fahren dann auf eine Höhe.
00:52:22: Also wir gehen dann tausend Meter in die Höhe, auf eine Passhöhe hinauf und gehen dann wieder etwa tausende Meter runter.
00:52:31: Das ist alles Richtung Süden, Richtung Santa Barbara.
00:52:34: Da beginnt eigentlich auch das
00:52:36: Cafégebiet.".
00:52:37: Das Café-Gebiet ist ein gutes Dichwort denn genau deswegen sind wir hier!
00:52:42: Noelle hat sich eine Finke aufgebaut und baut dort nun auch Kaffee an….
00:52:47: Als absolute Kaffee-Liebhaberin freue ich mich also besonders auf diesen Trip.
00:52:53: Wir haben jetzt hier eine fantastische Aussicht, wir sind hoch und wieder runter und wieder hoch gefahren und schlängen uns immer noch weiter über die kurvigen Straßen hier und haben gerade einen wahnsinnig schönen Ausblick.
00:53:08: Kannst du den mal ein bisschen beschreiben?
00:53:12: Hier unten ist das Tal wo der Ria Kaoka durchfließt.
00:53:17: Also hier oben sind wir jetzt aktuell bei etwa zweiundzwanzig Grad.
00:53:21: Dort unten sind fünfundreißig bis vierzig
00:53:23: Grad
00:53:24: und an den Hängen schlängeln sich kleine Straßen hoch, wo man sieht auf den Seiten auch verschiedene Anbaugebiete von Café.
00:53:34: also wir befinden uns schon bereits in einem Café-Anbaugebiet.
00:53:41: Wir sehen hier aber auch überall Platanos, also Platanos Bananen Palmen, Kaffeobäume.
00:53:48: Weiter unten kommen dann die Zitrusbäume mit sehr grossen Zitrustplantagen sobald wir dann etwas tiefer runterkommen in die Wärmere gegend.
00:53:59: Wir sind jetzt immer noch im Thierafrier und fahren jetzt langsam runter zur Thiera Caliente.
00:54:07: Wir fahren also vom sogenannten Kaltenland ins Warmeland, verlassen die kühleren Höhenlagen und begeben uns weiter in die Wärme.
00:54:17: Hier wohnen hauptsächlich Bauern.
00:54:20: Die leben vom Café anbauen, haben auch gewisse Mango-Bäume, Zitrusbäume ... Alles was wächst wird hier angebaut und auf dem lokalen Markt verkauft sind alles kleine farbige Häuser.
00:54:33: heute ist Natürlich noch Halloween Sonntag, das heißt gewisse Kinder sind vermutlich noch verkleidet und die Leute genießen das Wochenende.
00:54:49: Das letzte Stück der Straße zu Noels Finker wird gerade asfaltiert.
00:54:54: deswegen packen wir im Auto um und nur die wichtigsten Sachen
00:54:58: ein
00:54:59: denn wir werden das letzte Stück in der Hitze zur Fuß bewältigen
00:55:03: Alles eingepackt natürlich eine Flasche Akkordiente und das Wein.
00:55:09: Den haben wir gerade schon verköstigt bekommen.
00:55:14: Genau, ich habe gehört dazu.
00:55:15: Das macht
00:55:17: man so.
00:55:17: Man begrüßt seine Gäste immer mit einem Shot Akkordeinte dann kommt man auch so etwas in das kolumbianische Fieber
00:55:25: rein.".
00:55:26: Nachdem wir also den typischen Schnaps getrunken haben geht es los in Richtung Finca- und Kaffeeplantagen!
00:55:39: Unterwegs treffen wir immer wieder Nachbarn, die entweder allein oder mit Eseln unterwegs sind.
00:55:45: Die ebenfalls diesen Weg hier bestreiten und jedes Mal gibt es einen freudigen Austausch untereinander.
00:56:10: Wir laufen hoch und runter und die Aussicht ist auf dem Weg schon wirklich grandios!
00:56:23: Wir sind angekommen.
00:56:26: Ah, gracias!
00:56:30: Und
00:56:37: dann gehen wir um die Ecke wo ich zuerst den Pool entdecke aber dann völlig überwältigt bin von der Aussicht dahinter.
00:56:46: es ist einer der schönsten Blicke die ich in meinem Leben erleben durfte und jetzt blicken mich hier auf Das Tal auf Hügel.
00:56:57: Man kann in die Ferne schauen, aber fühlt sich gleichzeitig auch
00:57:01: behütet.
00:57:02: Du hast gerade gesagt man ist mittendrin und das sind wir wirklich jetzt grade.
00:57:07: Magst du noch mal ein bisschen beschreiben was wir hier alles sehen?
00:57:11: Was wächst
00:57:12: hier?
00:57:13: Ja also wie sehr?
00:57:13: nicht viele Bananenbäume, Platanos, Yucca, Papayas ... Das Langgeb ist ganz unten, das sieht man von hier gar nicht.
00:57:25: In drei Viertelstunden ist man unten an einem wunderschönen romantischen Fluss.
00:57:31: Da kann man auch schön baden in den Felsen drehen und so.
00:57:35: Und dann geht es von hier von der Finca aufwärts bis auf den Hügel.
00:57:40: Ich glaube sie sind etwa zehn Hektarren und die haben dreihundert Mangebäume Zirr Kaffee, hundert Limettenbäume.
00:57:51: Unzählige Platanos und Bananen.
00:57:53: Natürlich extrem viel Kaffees, etwa fünfzehntausend Kaffee-Bäume.
00:57:57: Wir haben vor zwei Jahren begonnen mit Kakao anpflanzen also wir haben jetzt auch so tausendtausend Fünfhundert Kakaobäume Und was immer irgendwo kommt ist alles das.
00:58:08: wir Was ich irgendwo finde auf dem Weg an Fruchtbäumen oder anderen Bäumen, auch einheimischen Bäumen versuchen wir zu pflanzen.
00:58:16: Das ist wirklich eine Mischkultur und sehr tropisch angehaucht.
00:58:23: Wir stehen jetzt eigentlich praktisch im kleinen Regenwald.
00:58:29: Mit der Aussicht ganz hinten sehen wir den Fluss
00:58:33: Kauka
00:58:35: In der Ebene.
00:58:36: Und hinter dem Fluss sieht man imposante Hügel, die sich in den Himmel strecken.
00:58:41: Wie heißen sie?
00:58:42: Farones!
00:58:43: Ich komme aus dem Staun überhaupt nicht mehr
00:58:46: heraus.
00:58:47: Auf der linken Seite sehen wir jetzt gerade wie wunderschön der Vollmond aufgeht.
00:58:52: So ist es jetzt Nachmittag um fünf Uhr.
00:58:55: Aber da geht schon der Vollmund auf über der Stadt Santa Barbara.
00:59:00: Die ist auf der Klippe oben gebaut.
00:59:02: Da sehen wir noch den hinteren Teil.
00:59:04: Ich frage Noel, wie er sich hier fühlt.
00:59:09: Wenn ich herunterkomme, dann fällt so alles weg, was du von Medellin und der Schweiz ... Und von allem hast, da bist du einfach nur frei!
00:59:20: Da genießt du nur die Natur.
00:59:22: Du hörst die Vögel, du hörst das Gezirbe... Du hast den blauen Himmel vor dir, die unendliche Natur.
00:59:32: Es fällt so alles ab von dir.
00:59:34: Du fühlst dich einfach frei.
00:59:37: Für mich ist es eine Art von Freiheit, die ich hier empfinde und ich vergesse alles was hinter mir liegt und schaue nach vorne und schau auch wie wunderschön.
00:59:49: Und man lässt das so sehr vieles vergessen.
00:59:53: Das ist wirklich ein Erholungspunkt auch.
00:59:57: Unglaublich!
00:59:57: Auch das erste Mal wo ich hergekommen bin da war kein Pool, da war alles Wiese.
01:00:03: Da bin ich hierher gesessen, dann einfach nur in die Weite geschaut und geträumt.
01:00:07: Und gedacht wow!
01:00:09: Dieser Ort hat eine Magie.
01:00:13: Das ist wirklich so mit viel Energie... Es ist sehr schwierig zu beschreiben.
01:00:20: Man muss es erleben.
01:00:22: Und diese Magie fühle ich auf jeden Fall auch.
01:00:26: Du hast mir vorhin im Auto auf dem Weg hier hin erzählt, dass du auch super gerne reißt und viel gereist bist schon.
01:00:34: Und immer das Gefühl hattest, ah jetzt ich will wiederreisen!
01:00:38: Ich muss wiederreißen und gar nicht so sehr dieses Gefühl von sich niederlassen hat.
01:00:44: Das hast du jetzt aber empfunden oder?
01:00:46: Wie war das?
01:00:48: Ja vielleicht irgendwie angekommen Also in Kombination, die Finca und Medellin.
01:00:57: Das vielleicht beides mir in Kombiration und Kolumbien extrem gut gefallen hat und ich dann gedacht habe hey das wäre cool wenn ich mir hier einen Wohnsitz aufbauen könnte für die Zukunft.
01:01:12: aber hier war es zum ersten mal so dass ich nicht das Gefühl hatte jetzt muss ich am Freitag wieder meine Koffer packen und den nächsten Flieger steigen sondern ich fühle mich Ich fühle mich angekommen.
01:01:23: Kolumbien und speziell auch diese Ort hat schon was, was mir das Gefühl gegeben habt hey du bist angekommen!
01:01:32: Du willst hier sein.
01:01:34: Noel kommt gebürtig aus dem züricher Oberland und baut sich nun hier in den Hügeln Antiochias etwas auf um zu bleiben und um Gästen diesen Ort zu zeigen.
01:01:46: ich frage mich wie es dazu kam dass Noel ins Kaffegeschäft einstieg
01:01:51: Wir hatten das begonnen, dass wir nach und nach eigentlich alles was sie hatten mal etwas gepflegt haben geschnitten haben.
01:01:58: Mal geschaut haben, was ist überhaupt bestehend?
01:02:00: Wie viele Kaffeebäume haben, wie viel Mango-Bäume oder Zitrusbäime?
01:02:04: Was könnten wir hier machen?
01:02:06: Und so kam es dann dazu, dass auch den ersten Kaffees hier eigentlich geerntet haben und zum ersten Mal geröstet haben.
01:02:17: Und was ich damals natürlich noch nicht wusste ist, dass das wirklich mitten in einem Kaffeegebiet liegt und dass es eine hervorragende Qualität ist.
01:02:31: Dass wir hier ein wunderbares Land haben wo der Kaffe hervorragen gedeiht und durch das das eben auch ältere Kafebäume sind, haben die viel mehr Bestand an Aromen als jetzt Jungbäime.
01:02:48: Da hatten wir dann auch extrem viel Glück, dass sie zum ersten Mal unseren Kaffee auch von professionellen Leuten degustieren ließen und fanden heraus hey das ist ein Juwel.
01:03:02: Wie war das als du das erste mal deinen eigenen Kaffees getrunken hast?
01:03:07: Boah das war... Das war überragend.
01:03:12: Ich hatte natürlich immer verglichen mit meiner Nespresso-Kapsel oder meinem Kaffee, den ich von der Schweiz erkannt habe und dachte immer es müsste ähnlich sein!
01:03:20: Da hab' ich das in die Tasse getan und bin aufgebrüht.
01:03:24: Und zuallererst habe ich danach gedacht, ja komm, stopfe ich mal so eine Nespresso-Kapsel zuerst selbst mit diesem Kaffe?
01:03:31: Und dann kam dieser Kaffees raus.
01:03:33: und dann dachte ich mir wow... Das schmeckt, das schmeckt gar nicht mal so schlecht.
01:03:40: Also ich hätte gar nicht gedacht dass es funktionieren würde.
01:03:43: Ehrlich gesagt war eine riesen Überraschung.
01:03:46: aber ich muss auch gestehen der erste Kaffee da habe ich so viele Fehler gemacht und die Qualität war nicht die gleiche wie sie heute ist.
01:03:53: Aber schon damals schmeckte es wie Kaffees.
01:03:58: Wirklich wie ein Spitzencafé den ich sonst irgendwo im Caféhaus getrunken habe.
01:04:03: und ich war überrascht.
01:04:05: Ich war überrascht und begeistert.
01:04:07: Und dachte mir, wow doch das muss ich mehr darüber erfahren.
01:04:12: Das muss ich lernen.
01:04:14: Da will ich einfach besser werden im Verstehen wie Kaffee funktioniert, wie Koffe angebaut wird und alles.
01:04:21: Ja und dann hat er sich eben eingearbeitet in die Welt des Cafés auch mithilfe von Nikolaj Fürst den wir gleich noch hören werden.
01:04:31: Für uns heißt es jetzt aber erst einmal kurz Pause machen und die Vorfreude auf den nächsten Tag genießen.
01:04:37: Denn dann geht's zu den Kaffeebäumen!
01:04:41: Während sich der Abend über die Hügel legt, hören Camila und ich den Grillen zu und planen die nächsten Tage bis es schließlich anfängt zu regnen... ...und wir glücklich ins Bett fallen.
01:04:57: Am nächsten Morgen machen Camilo und ich uns mit Noel und seinen Mitarbeitern Auf den Weg, auf dem Weg zu den Kaffeebäumen.
01:05:07: Vorbei an unzähligen Fruchtbäume weh ernten Juka zwischendurch und so jedem Baum.
01:05:14: kann Noel mir irgendetwas anderes erzählen.
01:05:17: Ich liebe die Geräusche.
01:05:18: Die Gerüche Die Früchte Die Aussicht Das Grün.
01:05:22: Ja ihr hört schon ich bin begeistert.
01:05:28: So jetzt stehen wir hier vor einem ganz besonderen Baum.
01:05:31: Ich bin persönlich schon ganz gespannt und zwar stehen wir vor dem Kaffeebaum.
01:05:37: Und vor welchem Koffebaum stehen wir denn jetzt hier gerade?
01:05:41: Das ist ein Arabika-Kaufeebaum, das ist eine alte Sorte.
01:05:46: Du siehst auch hier wieder am Strunk der wurde schon zweimal zurückgeschnitten.
01:05:51: D.h.,
01:05:51: wir sind jetzt schon fast am Ende der Ernte für das Halbjahr.
01:05:56: Das Spannende ist ja hier dass wir zweimal ernten können in den Kolumbien.
01:06:01: Das bedeutet, einmal ernten wir eigentlich von Juli bis Oktober und dann wieder von Januar bis März.
01:06:10: Das heißt jetzt nehmen wir die Reifenfrüchte ab und mit den Reifen Früchten nehmen wir zum Beispiel auch diese verdrockneten Ab.
01:06:20: Woran kann man erkennen dass sie reif sind?
01:06:23: Dass sie ganz rot in dunkelrot fast weinrot!
01:06:27: Und du kannst gerne mal eine probieren Kann
01:06:32: man einfach
01:06:32: essen?
01:06:34: Das Fruchtfleisch nehmen wir den da.
01:06:36: Ja, komplett
01:06:38: essen.
01:06:40: Nur das Frucht-Fleisch.
01:06:42: Das ist süß.
01:06:43: und dann siehst du kommen zwei Kaffeekerne zum Vorschein.
01:06:48: An gewissen Bäumen siehst Du auch Ameisen hochklettern.
01:06:53: Und das ist ein natürlicher Feind von dem Brokkast.
01:06:59: Teilweise sind die am meisten mühsam, weil sie gewisse Pflanzen essen.
01:07:03: Aber jetzt hier für den Kaffee sind sie sehr wichtig, weil die fressen die Schädlinge weg und übrigens auch... Also wir
01:07:09: freuen uns über A-Meißen!
01:07:11: Wir freuen uns auf A-Maisen am richtigen Ort.
01:07:17: Und deswegen ist es eigentlich sehr wichtig dass eben diese Synergie Symbiose zwischen den Schädlingsbekämpfern, da wir nicht spritzen und so weiter gibt es einfach verschiedene Sachen zu befolgen.
01:07:32: Wir müssen laufen die Drucknen auch abnehmen oder die befallenen Kirschen und wir lassen zu dass Vögel, Wespen und auch Ameisen die Schädlinge selbst bekämpfen.
01:07:44: Das ist so spannend.
01:07:45: Und hier sehen wir jetzt noch einige Grüne,
01:07:47: d.h.,
01:07:48: die sind noch nicht soweit und dann kommen die gelben... Die gelben
01:07:51: und dann die roten.
01:07:53: ab dem, dass sie wirklich dunkelrot sind können wir es hier aufnehmen.
01:07:58: Das sind jetzt die Letzten von dieser Saison?
01:08:00: Ja!
01:08:01: Und das ist auch hier wieder, Sie leben in Synergie, in Symbiose mit dem Mangobaum.
01:08:06: D.h.
01:08:06: der Mangobaum oder auch da oben den Platanos, die geben wirklich Teilschatten an die Kaffeebäume.
01:08:13: Super, und die werden alle von Hand geflückt?
01:08:16: Wir haben keine Maschinen.
01:08:18: Da musst du von Hand dran.
01:08:20: Unbedingt wichtig.
01:08:21: auch wenn du die Cafékirche pflückst dann musst du die Kaffeekirche eigentlich immer ohne Stil.
01:08:29: Der kleine Stil darf nicht dranbleiben weil an diesem Stil blüht wieder eine neue Kaffeeblume und dann entsteht wieder ein neues Kaffekirsch.
01:08:40: Also an der gleichen Stelle Entsteht da eine Blüte hin?
01:08:43: Genau.
01:08:45: Schon in zwei Monaten sehen wir diesen Baum in Weiß, und wenn man das Glück hat ... Man ist hier in diesen Nächten, dann schmeckt es überall nach Jasmin.
01:08:57: Das ist ein ganz feiner Jasminduf, der sich so über die Umgebung legt.
01:09:01: Speziell auch am Abend schmeckt das Wunderbar, wunderschöner
01:09:05: Geruch.
01:09:06: Ist das einer deiner liebsten Zeiten?
01:09:08: Ja, ich glaube, dass die ... Die Blütezeit ist unglaublich schön.
01:09:14: Ich frage, wann die Bäume ungefähr in Blütes stehen?
01:09:18: Jeder Baum hat eine andere Blütenzeit.
01:09:20: Hier siehst du vielleicht schon.
01:09:24: Hier sind die Dings bereits abgenommen, die Kirschen und da kommt jetzt eine kleine Knospel.
01:09:30: Und diese Knospeln wird blühen in ca.
01:09:33: zwei, drei Wochen.
01:09:35: D.h.,
01:09:35: die ersten Bäume hier werden schon in zwei, drei Wochen blüten und ich denke so in einem Monat wird hier alles leise sein.
01:09:42: Also es passiert alles gleichzeitig das man reife Früchte
01:09:45: hat
01:09:46: und gleichzeitig auch Blüten an einem Baum?
01:09:48: Absolut.
01:09:49: also hier in diesem Baum siehst du dass das auch hier oben.
01:09:52: überall kommen neue Knospen d.h.
01:09:54: zu dem Zeitpunkt wo man den letzten Kirschen abnimmt beginnt ja schon wieder zu blühen.
01:10:00: Das ist ein Tonus, weil wir zwei Ernten haben.
01:10:04: Das ganze Jahr hindurch kannst du Kaffeekirchen
01:10:07: pflücken.".
01:10:08: Und vom Kaffeekirchen Pflücken geht es nun zu diesem Geräusch hier!
01:10:16: Dieses Geräusche entsteht beim sogenannten Kappen.
01:10:20: Cafés werden unter standardisierten Bedingungen verkostet – also nach Duft-, Aroma-, Säure-, Körper- und Nachgeschmack bewertet um ihre Qualität vergleichen zu können.
01:10:31: Und dieses Geräusch entsteht, wenn beim Kappen kräftig geschlürft wird.
01:10:36: Eine bestimmte Technik um verschiedene Aromen besser herausschmecken zu können.
01:10:42: Ja und dabei haben wir jetzt auch gleich einen Ortswechsel vorgenommen.
01:10:46: Wir sind nämlich in der Rösterei wo Noels Kaffeebohnen geröstet werden.
01:10:51: Wir stehen hier nicht alleine.
01:10:53: mit wem stehen wir denn überhaupt?
01:10:55: Mit Nikolaj Fürst von
01:10:56: des Arroyores de Café
01:10:59: Café-Unternehmer hier in Medellin, und er begleitet und unterstützt Produzenten wie Noel mit seinem Nobo-Café.
01:11:07: Zum Beispiel mit Kursen und Bootcams ist Autor eines Buches über Kaffee-Röstungen und neben anderen Auszeichnungen wurde er zum deutschen Cup-Tastingmeister gekürt.
01:11:19: Wir sind hier zu einem Besuch und jetzt habt ihr gerade schon ganz viele Prozesse gemacht, die ich gar nicht so richtig mitbekommen habe.
01:11:27: Kannst du vielleicht noch mal ganz kurz in Etappen sagen womit habt ihr angefangen?
01:11:32: Was kam danach und wo stehen wir jetzt hier?
01:11:34: Okay!
01:11:36: Wir haben angefangen mit... wir bekommen den Kaffee gediefert im Parchment trocken meistens hoffentlich.
01:11:42: Manchmal nicht, dann müssen sie in unserer Lagerhalle fertig trocknen Dann wird der Kaffe geschält.
01:11:47: Beim Schälen kommt nicht nur die Schale weg, sondern er wird geschält.
01:11:50: Dann geht der über ein Sieb das nochmal die Größe sortiert, d.h.
01:11:54: Majas auf Spanisch oder Screensize auf Englisch.
01:11:56: dann geht der durch den elektronischen Farbsortierer, der den Großteil der Defekte schon mal vorsortiert und alle guten Kaffees werden nochmal händisch nachsortiert.
01:12:06: Nach dem Nachsortieren wäre der Kaffee fertig zum Exportieren.
01:12:10: Wir haben ihn jetzt Probe geröstet, haben ihn verkostet und stehen hier am Verkostungstisch.
01:12:15: Und wie sieht dieser Verkostungstisch aus?
01:12:17: Das ist ein Tisch, der ist, glaube ich, der höchste Verköstungstich in Kolumbien.
01:12:21: Der ist meistens so einen Meter zehn hier.
01:12:22: Ist er so eins, zwanzig, eins, fünfundzwanzig hoch!
01:12:24: Also ich sehe sehr klein aus daneben... Ne, die hatten schon Leute, die haben Paletten gebraucht
01:12:31: um hochzukommen zum Riechen bei Coughing-Kursen.
01:12:35: Bei mir gerade auf Nasenhöhe, also es ist perfekt.
01:12:39: Ich kann einfach nur so dran vorbeigehen, fertig!
01:12:42: Das ist die Idee
01:12:43: genau.
01:12:43: das ist ein hoher Tisch der ist lang da stehen gerade in paar Tassen drauf und Buchstaben Die Buchstabe.
01:12:50: jeder Buchstabel repräsentiert einen Kaffee damit wir nicht wissen so ah das ist der Kaffe von Neuelt.
01:12:56: geschmacklich können wir die manchmal erkennen sollten wir sie kennen wenn wir die Kaffees kennen.
01:13:02: Wir resten aber nicht nur unsere Kaffee, sondern auch eben Kaffees von anderen Kunden und machen dann den möglichst objektive
01:13:08: Qualitätskontrolle.
01:13:10: Und die lief jetzt in mehreren Levels ab.
01:13:12: also es sind verschiedene Sachen passiert.
01:13:14: kannst du das vielleicht nochmal ein bisschen erklären?
01:13:17: Ganz kurz zusammengefasst der Kaffe wird zuerst abgewogen.
01:13:20: zwölf Gramm pro Schale da passen so zweihundert fünfzehn zweihundertzwanzig Gramm Wasser noch drauf.
01:13:27: Dann riechen wir erst mal an dem gemahlenem Kaffeemehl, d.h.
01:13:31: Geruch
01:13:32: oder Fragrance.
01:13:33: Dann schreiben wir uns auch Wohnachricht der Kaffe.
01:13:36: Dann gießen wir kochendes Wasser auf.
01:13:38: das ist hier so bei ninety-vier Grad.
01:13:40: und dann riechnen wir im Kaffe und schreiben uns auf wie es das Aroma
01:13:43: also der
01:13:44: infusionierte Kaffees mit Wasser.
01:13:47: nach fünf Minuten wird die Kruste gebrochen.
01:13:49: oben schwimmt nämlich des Kaffemehl.
01:13:51: Der Teil, der sich nicht absetzt, wird mit zwei Löffeln abgeschöpft.
01:13:56: Dann wird der Kaffee heiß und kaltprobiert.
01:13:58: Das dauert
01:13:59: ungefähr
01:14:00: ca.
01:14:00: zu fünf Minuten
01:14:01: bis wir ihn
01:14:01: dreimal probiert haben und zwei bis drei Mal dran gerochen haben.
01:14:05: Dann schreiben wir uns auf.
01:14:06: Unten geübt er Kaffeesommelier oder Kappa.
01:14:10: Der kann dann Qualität festlegen.
01:14:13: Ist der Kaffe gut?
01:14:14: Ist der kaffee schlecht?
01:14:15: Hat der Kaffen ein Problem?
01:14:17: Hat da keins!
01:14:18: Und da kommt das Schlürfen ins Spiel.
01:14:21: Je lauter man schlürft, bedeutet nicht automatisch dass es besser ist.
01:14:24: Aber desto öfter hat man schon gekappt weil das Schlürfen kommt vom Zwerchfell und das zwerchfeldes Muskel.
01:14:29: Wenn ihr jetzt einmal im Monat kappen, ist es anders als wenn ihr fast jeden Tag unter der
01:14:34: Woche kappet.
01:14:35: Und dann wird eben der Muskel stärker und das Spray wird kräftiger.
01:14:38: Dann kann man auch tatsächlich mehr wahrnehmen.
01:14:40: Das zum Beispiel eine Einladung an Leute so, wenn du mir nicht glaubst, nimm dir ein Löffel trink einmal vom Löffeln oder aus einer Tasse und einmal schlörst du und dann merkst du es schon so aha!
01:14:49: Da passiert was.
01:14:50: Die Säure ist anders, die Aromen sind anders... Vielleicht ist es schwierig zu beschreiben.
01:14:55: Um den Kaffee dann beim Kappen zu beurteilen braucht man ein bisschen Übung.
01:14:59: Und irgendwann versteht man so.
01:15:01: vor allen Dingen wenn man mit Leuten übt, die viele Ahnung von Kaffees haben, die fangen an sich so ein bisschen zu leiten und da passiert etwas und das heißt sensorisches Gedächtnis.
01:15:12: Das wird da quasi aufgeweckt.
01:15:14: Wenn du einem Kaffe riechst der sehr Blume
01:15:16: griecht
01:15:17: Riecht er für dich erst mal nach Kaffee, aber wenn jemand zu dir sagt, hey pass auf.
01:15:21: Der riecht auch noch Blumen?
01:15:22: Dann so aha, sagt das Gehirn und fängt an zu suchen.
01:15:25: Blumen, hm.
01:15:26: Ah okay verstehe ich!
01:15:28: Und da fängt man quasi an mit möglichst sehr unterschiedlichen Cafés sich erstmal so langsam zu sensibilisieren und dann Stück für Stück wird eben dieses Gedächtnis trainiert... ...und dann geht's ans Eingemachte.
01:15:41: Okay jetzt sind wir dran Jetzt wird mal Kaffees so richtig probiert Und zwar wir nehmen den Löffel,
01:15:47: tauchen ihn in ein Wasserglas.
01:15:50: Spielen ihn quasi nach jeder Tasse ab und ohne den Kaffee umzurühren tauchen wir oberflächlich ein.
01:15:56: Nehmen.
01:15:57: Kind nach unten.
01:15:59: Und dann zu tun als würde uns keiner zuhören und wir schlürfen als wäre es eine heiße Suppe.
01:16:03: Am Anfang klingt das vermutlich eher so.
01:16:08: Solange du nicht rustest
01:16:09: läuft es.
01:16:10: Ich
01:16:11: probier mir mal.
01:16:13: Erst ins Wasser?
01:16:15: Die Löffel sind auch ganz besonders, ne?
01:16:17: Genau.
01:16:17: Das sind Runde-Löpeln
01:16:19: und Tiefen.
01:16:20: Etwas abschöpfen von oben ohne umzurühren... Ich kann euch sagen das ist gar nicht so einfach!
01:16:28: Bei den ersten Versuchen fällt es mir noch schwer dem Geschmack in Worte zu fassen aber ab der dritten Taste ungefähr bin ich eingetaucht in die faszinierende Kaffeewelt.
01:16:40: Bitterer, ein bisschen tabakmäßiger Sehr gut.
01:16:47: Und dann?
01:16:49: Das ist doch jetzt deiner!
01:16:51: Also den hast du auch schon probiert,
01:16:52: ja?
01:16:52: Das is dein Chimba.
01:16:53: ne?
01:16:54: Genau,
01:16:55: super.
01:16:55: Ha!
01:16:58: Der alkoholisch
01:16:59: dunkle Schokolade, kräftig...
01:17:03: Die Schokolades schmeckt man raus am Ende vor allem im Nachgeschmack.
01:17:07: Schweizerhalt ne?
01:17:09: Ja.
01:17:10: und damit endet der erste Teil unserer Reise.
01:17:13: Bogotá, der Montserrate, die Radtour durch La Candelaria, der Paloquemau-Markt, die Abuela und die Kaffeewelt in Medellín haben mich sehr beeindruckt.
01:17:25: Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt nach Kolumbien zu reisen, Edelweiss fliegt euch von Oktober bis März von Zürich direkt nach Bogotà und auch weiter nach Cartagena!
01:17:37: Katharina ist auch ein guter Stichpunkt, denn in unserer nächsten Folge und halten wir uns nicht nur wie schon angekündigt mit dem Musiker Loco Escrito über seine zwei Heimaten die Schweiz und Medellin sondern wir reisen auch nach Katharina wo wer eine Bootsfahrt durch die Mangroven unternehmen.
01:17:57: Uns im Fischernetzwerfen versuchen über das Leben dort erfahren und eintauchen in die Stadt und ihre Musik Bleibt also gespannt und bis zur nächsten Folge.
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