Südafrika
Shownotes
In dieser Folge der Edelweiss Travel Tales geht es nach Südafrika – eine der zwei Heimaten des Schweizer Auswanderers Beat Jaggi. Der Mitgründer des Reiseunternehmens «Exciting Africa» lebt seit über 20 Jahren in Südafrika und erzählt Host Erik Lorenz, warum das Land für viele das ideale erste Reiseziel auf dem afrikanischen Kontinent ist. Er spricht über seine persönliche Geschichte zwischen Bern und Kapstadt, über die besondere Atmosphäre der Mother City und darüber, weshalb Südafrika für ihn längst zur Heimat geworden ist. Im Gespräch geht es um die Vielfalt der Landschaften zwischen mediterraner Küste, trockener Karoo, subtropischem KwaZulu-Natal und den Savannen des Krügergebiets, um Highlights in und rund um Kapstadt – vom Tafelberg über Bo-Kaap bis zur Kap-Halbinsel mit Pinguinen am Boulders Beach – sowie um die Garden Route mit Lagunen, Badeorten und Outdoor-Abenteuern. Ausserdem gibt Beat Jaggi praktische Tipps für die erste Safari, erklärt, warum es sich lohnt, mit einem Guide unterwegs zu sein, warum man die Checkliste lieber zuhause lassen sollte, und verrät, was Reisende aus Südafrika mitnehmen können: Gelassenheit, Naturverbundenheit und ein neues Gefühl für Work-Life-Balance.
Neue Folgen der Edelweiss Travel Tales erscheinen alle 14 Tage freitags. Am besten abonniert Ihr den Podcast, damit Ihr keine Folge mehr verpasst!
Link zu Beat Jaggis Unternehmen Exciting Africa: https://excitingafrica.com/
Mehr Infos über unsere Hosts Erik Lorenz und Janna Olson: Erik Lorenz ist Autor und Herausgeber zahlreicher Reisebücher, u. a. für die Reihe «Lesereise» des Picus-Verlags und für den Malik/Piper Verlag sowie National Geographic. Er studierte in den Niederlanden, in Hongkong und Grossbritannien, lebte anderthalb Jahre in Australien und bereiste unter anderem Südostasien, China und Jordanien. 2017 gründete er den Podcast WELTWACH, in dem er – wie auch im englischsprachigen Ableger UNFOLDING MAPS – Gespräche mit prominenten Abenteurern und Abenteurerinnen moderiert. Momentan lebt er in New York.
Vor einigen Jahren krempelte Janna Olson, gelernte Sprachtherapeutin, ihren Alltag in Deutschland komplett um und machte sich auf um für mehrere Jahre in Neuseeland, Australien und Indonesien zu leben. Seit nunmehr als 5 Jahren arbeitet sie fest als Redakteurin und Podcastproducerin und immer wieder auch vor dem Mikro für den WELTWACH Podcast. Derzeit lebt sie in Portugal.
Mehr dazu hier: https://weltwach.de/
Mehr Infos über Edelweiss: Edelweiss ist die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft und fliegt Euch ab Zürich weltweit zu über 100 Traumzielen in über 30 Ländern. Egal, ob Strandferien, pulsierende Metropolen oder spannende Kulturen: Edelweiss bietet für jeden Ferientraum das richtige Ziel. Das Beste: Gepäck, Sportgepäck und die Verpflegung an Bord sind im Flugpreis immer inbegriffen. https://www.flyedelweiss.com/ch/de/home.html
Transkript anzeigen
00:00:00: Aber das ist etwas, was mich immer wieder beeindruckt auf Safari.
00:00:04: Diese Erlebnisse in der Wildnis wo ein Mann den Mensch nicht an der Spitze steht Die Natur bietet so viel.
00:00:12: ich sage dass unseren Gessen auch immer haltet nicht eine Tick-off Liste bereit mit dem Abticken der Big Five sondern seid offen für alles was die Natur bieten.
00:00:22: Das ist so spannend und von da oben sieht man gerade nachts wenn die Lichter beginnt zu scheinen, wie enorm groß die Stadt ist und das war absolut ein unglaubliches Erlebnis.
00:01:05: Und vielleicht kennt ihr mich bereits vom Weltwach Podcast.
00:01:09: Heute führt uns unsere Reise an das südliche Ende des Afrikanen von Kontinenz nach Südafrika, ein Land voller Kontraste mit pulsierenden Städten, legendären Safaris spektakulären Küstenlandschaften und einer Natur die zu den vielfältigsten der Welt gehört.
00:01:26: Viele Reisen beginnen in Kapstadt führen dann entlang der berühmten Garden Route durch die Weinregionen und weiter in die großen Nationalparks im Norden des Landes.
00:01:35: Und genau über diese Vielfalt sprechen wir heute!
00:01:41: Unser heutiger Gast kennt dieses Land nicht nur als Besucher, sondern als Zuhause.
00:01:46: Bär Diagi stammt ursprünglich aus Bern und lebt seit zwanzig Jahren in Südafrika.
00:01:52: Eigentlich kam er damals nur für ein Englisch-Zertifikat nach Kapstadt.
00:01:55: Geblieben ist der Dantfluss endlich wegen der besonderen Atmosphäre dieser Stadt zwischen Meer und Bergen der Liebe zu seinem heutigen Partner.
00:02:03: Heute organisiert Bert mit seinem eigenen Reiseunternehmen Exciting Africa, reisen durch ganz Südafrika und auch einige Nachbarländer.
00:02:11: Und von diesem Wissen- und Erfahrungsschatz werden wir gleich im Gespräch profitieren!
00:02:16: Los geht's mit unserem Gespräch!
00:02:21: Hi Bert, willkommen bei den Edelweiß Travel Tales.
00:02:25: Schön, dass du dabei bist, hi?
00:02:27: Danke Eric Vielen Dank.
00:02:29: Ja, bevor wir über Städte und Küstenstraßen und Roadtrips sprechen und derlei würde ich mit dir gern direkt einmal in die Wildnis gehen denn du hast – und das erliegt ja auch nahe da durch das du eben in Südafrika lebst.
00:02:43: Du hast schon etliche Safaris erlebt aber du hast uns verraten dass eine dir bis heute ganz besonders in Erinnerung geblieben ist.
00:02:51: Der ging es um eine Begegnung mit einem großen Wildtier.
00:02:55: Würdest du uns zum Einstieg mal in diesen besonderen Moment mitnehmen?
00:03:17: Es war schon ziemlich dunkel.
00:03:28: Wir fuhren eine Straße entlang, eine Naturstraße und sahen ganz weit auf der geraden Straße ein Elefant gegen uns kommen und einen wirklich grosser Bulle.
00:03:41: Und er war ... Ganz klar hat man schon gesehen gereizt.
00:03:44: Er hatte mit dem Kopf hin und her geschaukelt und war wirklich so nerviert.
00:03:50: Unser Guide hat gesagt... Der ist in Mast.
00:03:55: Das ist eine hormonelle Zeit der Elefantenbullen, die einmal im Jahr der Fall ist.
00:04:00: Die sind dann immer sehr nervös und unruhig.
00:04:07: Und auch etwas unvorhersehbar.
00:04:10: Unser Guide hat das Auto abgestellt und meinte wir hatten keine Möglichkeit dem aus dem Weg zu gehen weil es war gerade eine Straße und er sagte wir sollten einfach ganz ruhig sein Keinen Lern machen, uns nicht bewegen.
00:04:28: Es war eine sehr spezielle Situation weil wir haben diesen Elefantenbullen auf uns direkt zukommen sehen.
00:04:34: Da kamen immer näher und die waren alle
00:04:38: absolut
00:04:38: still, saßen Kerzen gerade im Wagen.
00:04:42: also sind offene Jeeps, also offene Safari Fahrzeuge und der Elefantenbulle kam neben uns vorbei ist einfach vorbeigegangen.
00:04:51: Also ob er uns nicht gesehen hätte, ob schon wirklich ganz nah bei uns ja den berühren können.
00:04:57: Der ging direkt neben unserem Wagen vorbei.
00:05:01: Das war wirklich ein enorm beeindruckendes Erlebnis weil wie gesagt diese Tiere sind wild Sie sind ja auch enorm stark.
00:05:10: der hatte ohne weiteres den wagen aus dem weh geräumen kann.
00:05:14: Aber das ist etwas, was mich immer wieder beeindruckt auf Safari.
00:05:17: Diese Erlebnisse in der Wildnis wo einmal den Mensch nicht an der Spitze steht und wo man wirklich das Gefühl hat ok da sind wird Teil der Natur und nicht diejenigen, die das sagen haben wir sind in seinem Bereich gewesen im Moment.
00:05:33: Es war extrem beeindruckend auch weil wir nicht wissen konnten wie er reagieren würde.
00:05:40: aber wiederum sind wir angewiesen auf unsere Guide und gute Guides, die kennen ja die Verhaltensweisen der Tiere.
00:05:48: Und das wusste Har genau dass in dem Moment möglichst früh nichts zu machen einfach das Auto abstellen leise zu sein nicht in seinen Space gehen.
00:05:59: also wenn wir weiter gefahren wären werden wir in seinen Raum eingedrohen und hätten ihn energieren können.
00:06:05: und so haben wir So wie seinen Raum respektiert.
00:06:10: Und dann ist der Saalbahn und vorbei gegangen.
00:06:12: Ja, wahnsinnig beeindruckend!
00:06:14: Es erinnert mich an ein Erlebnis das hatte ich letztes Jahr erst in Uganda im Queen Elizabeth National Park ganz ähnlich.
00:06:21: Da kam auch ein riesiger Elefantenbulle direkt auf unseren Jeep zu mit weit aufgestellten Ohren also wirklich Aggressiv mit ihnen flatternd hat sich da noch mit Erde beworfen.
00:06:33: Also ganz viele Drohgeberden war auch in der Mast und ich weiß nicht wie es in Südafrika ist, in Uganda darf man theoretisch mit den entsprechenden Permits selbst fahren also muss nicht unbedingt ein Driver Guide engagieren.
00:06:45: Wir hatten zum Glück ein Driver-Guide und in diesem Moment allerspätestens war ich auch heilfroh, dass wir einen hatten.
00:06:51: Denn genau wie du sagst da kommt es dann wirklich auf Sachverstand an zu wissen wie man diese Tiere einzuschätzen hat ihre Verhaltensweisen zu interpretieren hat und wie man sich dann selbst eben auch verhält.
00:07:01: Und unser Guide wusste ganz genau was zu tun war aber ist schon sehr erfeuchteinflößend so einem Giganten der dann in dem Fall nicht ganz so gut drauf ist so direkt gegenüberzustehen wenn noch aus dem Auto heraus.
00:07:12: Absolut, genau.
00:07:13: Weil die Bullen können ja auch wirklich ... könnten theoretisch auch sehr aggressiv sein.
00:07:18: wenn sie wirklich das Gefühl haben wir sind eben in ihrem Raum dann bleibt es je nachdem nicht nur bei Drohgebärden so wie diesem.
00:07:27: Die machen ja teilweise so Mock-Attacks also scheinbare Angriffe wo sich auf einen zukommen oder kurz vor einem stehen bleiben.
00:07:37: Ja, also wahnsinnig beeindruckende Erlebnisse.
00:07:39: Aber bevor wir jetzt hier direkt Angst und Schrecken verbreiten... Also sei noch mal betont mit dem richtigen Guide an der Seite ist das natürlich alles wunderbar und sicher einfach sehr eindringlich und sehr beeindruckend.
00:07:50: Wobei du auch sagst für dich sei Safari eigentlich nie langweilig?
00:07:55: Auch dann nicht wenn man keine der Big Five sieht!
00:07:58: Genau ich war bislang auf Hunderten von Safari durch meinen Beruf jetzt Und ich hatte noch nie irgendwie das Gefühl, dass es einen langweiligen Abend oder Morgen gegeben hat.
00:08:12: Der Grund dafür denke ich auch liegt darin, dass die Natur bietet so viel!
00:08:17: Ich sage, dass unseren Gessen auch immer haltet nicht eine Tick-off Liste bereit mit dem Abticken der Big Five sondern seid offen für alles was die Natur Bietet.
00:08:27: Das ist so spannend.
00:08:29: Wir waren einmal.
00:08:31: Eine halbe Stunde lang haben wir einen kleinen Käfer zugeschaut, ein Dangbietl nennt sich das.
00:08:38: Das sind Käfer die aus Elefantens... Der Mistkäfer.
00:08:41: Sind es Mistkäfe?
00:08:42: Oder?
00:08:42: Dachte ich jetzt!
00:08:42: Auf Deutsch
00:08:43: ist möglich
00:08:44: ja, also ich weiß es gar nicht.
00:08:45: Aber diese Mistkäfen machen kleine Rollen aus.
00:08:50: elefanten Dumm und der versuchte diese Kugel auf eine kleine Anhöhe hochzuschieben.
00:08:58: Und da gab es sich alle Mühe und dann ist die Kugel wieder runtergerollt auf der Straße, hat's von neuem versucht und einen anderen Weg versucht einzuschlagen.
00:09:06: Es war so faszinierend!
00:09:08: Wir sind eine halbe Stunde lang einfach handelt zugeschaut wie ihr versucht habt... dieses zu ziehen oder zu stoßen und schon sind sich halt das über die kleine Anhöhe ins Graus geschaffen.
00:09:20: So was, oder Insekten, Vögel... Es gibt so viele Sachen anzuschauen in der Natur.
00:09:27: Und je nachdem wenn es auch mal nichts gibt also keine Tiere ist die Landschaft immer wieder spannend oder es gibt auch einmal Zeit einfach seinen Gedanken nachzuhängen und Daydreaming oder so.
00:09:40: Also ich habe mich wirklich noch nie gelangweilt.
00:09:43: Ja und Tiere ist das eine, die Landschaft das andere.
00:09:46: Und nach meiner Erfahrung also selbst schon... Spuren von Tieren mit dem richtigen Mindset, mit der richtigen Wahrnehmung können schon wahnsinnig spannend sein.
00:09:54: Insbesondere wenn man vielleicht mit der Safari erst beginnt jetzt noch keine Elefanten oder Giraffen gesehen hat aber dann irgendwann die ersten Fußspuren entdeckt und vielleicht auch irgendwie mal so ein Dunkenhaufen oder ein kleines Kotkügelchen und dann schonmal mutmaßen kann wer war es wohl gewesen?
00:10:08: sind die Tiere noch in der Nähe?
00:10:09: Und dann langsam sich das eine oder andere Detail aus dem Busch aus der Savanne heraus schält.
00:10:15: genau das sind diese besonderen Momente
00:10:17: Absolut.
00:10:18: Man kann ja auch sehr viel lesen an diesen Spuren, wie du gesagt hast also nicht nur was für Tiere sind sondern woher sie gekommen sind, wohin sie gehen, wie schnell sich unterwegs gewesen sind verletzt oder nicht verletzten.
00:10:32: es geht enorm viele Informationen zu Zeit und so weiter.
00:10:35: Also ein guter Guide oder ein Tracker kann enorm viel Lesen und findet durch das dann eventuell auch das Tier selber.
00:10:43: Und das macht immer eine eine Guided-Safari Auch in meinen Augen extrem spannend.
00:10:48: Du hast vorhin gefragt, ob man in Südafrika auch selber unterwegs sein kann?
00:10:52: Die Antwort ist ja... In National Parks!
00:10:54: Also nicht in Privatparks aber in National Parks.
00:10:57: Der große Unterschiede ist, dass es in den National Parks darf man nur auf den Straßen unterwegs sein und das also nicht in den Busch reinfahren, also cross-country fahren.
00:11:09: Das ist nur privat Parks möglich und eben mit Guides & Rangers auf einem Safari Fahrzeug.
00:11:17: Möglich ist es, auf jeden Fall selber unterwegs zu sein im Krüge-Nationalpark zum Beispiel und dem Addo Elephant Park in Eastern Cape – das sind diese Möglichkeiten!
00:11:30: Okay super!
00:11:31: Safaris Baird gibt's ja an ganz vielen Orten in Afrika….
00:11:35: ich hab' gerade schon Uganda angesprochen ….
00:11:37: Danzania Botswana natürlich auch Südafrika logisch Aber eben auch über die Safaris hinaus gilt ja Südafrika, und ich selbst war noch nicht bei euch vor Ort.
00:11:46: Gilt Südafrika ja als perfektes erstes Afrikareiseziel?
00:11:52: Siehst du das auch so?
00:11:53: Und wenn ja warum eigentlich?
00:11:54: Warum fühlen sich so viele Reisende den afrikanischen Kontinent vielleicht auch gar nicht so gut kennen mit als allererstes so sehr zu Südafreka hingezogen?
00:12:04: Ich denke weil Südaffrika aus der Geschichte her... vielen noch mehr an Europa angelehnt ist.
00:12:12: Also Kappstadt insbesondere, ich nenne das sehr oft Africa Light Es ist ein Mix zwischen Europa und Afrika.
00:12:22: Ich denke dass erleichtert vielen Leuten den Einstieg nach Afrika.
00:12:28: also wenn man nach Kappstad spezifisch kommt ist man nicht unbedingt in Afrika selber.
00:12:33: Okay, Kapstadt.
00:12:35: Wahnsinnig spannende Stadt habe ich schon von ganz vielen gehört.
00:12:37: deswegen gehen wir da bestimmt gleich auch noch mal ausführlicher drauf ein.
00:12:41: Ich würde einmal die Landschaften Südafrikas insgesamt interessieren denn ich weiß auch dass viele Reisene überrascht sind wie vielfältig die Landsschaften innerhalb eines einzigen Landes sein können.
00:12:53: Könntest du uns vielleicht einmal überblicksartig beschreiben, wie sich die Landschaften zwischen, ich weiß nicht zum Beispiel, zwischen Kapregionen und Garden Route und auch dem Nordosten unterscheiden innerhalb Südafrikas?
00:13:05: Ja also das Land ist ja schon mal enorm groß.
00:13:07: Also von Kapstadt, dass ganz unten im Südwesten des Landes liegt bis nach Johannesburg sind es etwa Kilometer und da ist man noch nicht mal ganz quer durchs Land, also es ist enorm groß.
00:13:20: Durch das auch extrem vielfältig.
00:13:22: die Küste ist gerade bei uns würde ich sagen sehr mediterran.
00:13:26: dann ist man aber relativ schnell in der Karu, dass ist eine sehr aride gegen, also sehr wüstenmäßig.
00:13:34: entlang der Westküste, also in Namibia ist es auch sehr trocken und wird auch eher arid wieder.
00:13:43: Auf der anderen Seite, wenn man die Südküste hochgeht und dann die Ostküsten kommt man nach Kassulinathal.
00:13:49: Und das ist sehr subtropisch.
00:13:52: Das hat wirklich Zuckerrohr vereldet und Rainforest sogar teilweise.
00:13:58: Also das Land ist enorm vielfältig.
00:14:01: Die Gegend um Johannesburg ist sehr hochgelegen.
00:14:05: Das wissen auch die wenigsten Leute.
00:14:06: Das liegt auf ein Tausend siebenhundert Meter in Johannesburg Also die Höhe fast vom Engadin in der Schweiz.
00:14:12: Schon ordentlich, ja?
00:14:13: Da merkt man schon, dass der Atem etwas schneller geht wenn man da strammt durch die Gassen.
00:14:20: Genau!
00:14:21: Unsert auch sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen.
00:14:24: zum Beispiel bei uns an der Küste.
00:14:25: hier in Kapstadt haben wir den Winter.
00:14:28: die Regenzeit also im Winter ist Regenzeiten von Ende Mai bis September haben wir oft unsere Regenung.
00:14:36: hingegen im Sommer haben wir dann wirklich sehr wenig Regen, aber genau das macht auch die eine der Attraktivitäten von Kapstadt aus.
00:14:43: Dass es wirklich vom Dezember bis März einfach sonnig ist.
00:14:48: Sonnig und warm.
00:14:49: Im Norden, also im Johannesburg oder auch im Kügelpark ist es genau umgekehrt.
00:14:53: Die haben im Winter, also von Juni bis September ganz wenige Regen Und jede Regenzeit ist erst in Dezmber bis Märze wo es immer wieder Gewitter hat und Regenschau.
00:15:07: Und wenn du deine Gäste durch dieses vielfältige Land begleitest, an welchem Punkt merken sie meistens dann zum ersten Mal?
00:15:15: Dieses Land ist wirklich außergewöhnlich.
00:15:16: Also gibt es aus deiner Sicht, aus deine Erfahrungen so typische Wow-Momentorte?
00:15:22: Ich denke die meisten Leute, die aufs Gefahr gehen, das ist das was die meisten als wow Moment wahrnehmen.
00:15:30: Weil das ist etwas was wenig einzigartiges gerade also wenn man aus Europa kommt.
00:15:35: Das ist etwas was es in der Schweiz, in Deutschland nicht gibt.
00:15:40: Ich denke das sind so die ersten oder die Momente
00:15:43: wo
00:15:43: jemand wirklich merkt da bin ich ganz woanders.
00:15:48: Ja und du selbst bist auch ganz wo anders?
00:15:50: Du bist eben in Südafrika bis dorthin gezogen.
00:15:52: vor schon vor längerer Zeit hast dort dein eigenes Reiseunternehmen.
00:15:57: aber ursprünglich soweit ich weiß und an dieser Stelle würde ich mal einen kleinen Schritt zurück machen mit dir.
00:16:01: Wo sprünglich war dein Plan?
00:16:02: ja ein ganz anderer?
00:16:03: Du hast nämlich Jura studiert in der Schweiz.
00:16:06: Ja, genau!
00:16:07: Wie kam es dazu, dass du irgendwann nach Südafrika gegangen bist?
00:16:10: Ich habe eine Juda studiert und wollte nach meinem Studium, bevor ich zu arbeiten beginne, eine Auszeit machen, eine Reisezeit und Englisch lehnen oder verbessern.
00:16:24: Natürlich konnte ich Englische, aber ich wollte das English Proficiency machen, einen Cambridge Examen... und dachte, das würde ich gut machen auf einem Sivi.
00:16:33: Und weil das Ende Jahr, dass wirklich Anfang-Jahr war, wollte ich meinen Aufenthalt auch in der Südhalbkobel... Ich habe mir gesagt, ich will nicht im Winter bleiben!
00:16:44: Und ja dann kam natürlich nicht mehr so viele Länder infrage für einen Sprachaufenthalt.
00:16:49: also das war einseits Australien, Neuseeland und Südafrika.
00:16:55: In Australien war ich mal, habe das bereist aber das will ich auch sehr gerne gemacht Hab mir überlegt, noch mal nach Sydney zurückzugehen.
00:17:04: Dann kam eben wie gesagt nach Neuseeland infrage.
00:17:07: aber das dachte ich seit mindestens teilweise mit den Bergen sehr ähnlich wie die Schweiz hat mich weniger interessiert und ich hatte an sich schon seit Lammem, seit Kind auf eine Faszination für Südafrika.
00:17:23: Ich habe im Geografieunterricht in der Schule diese Fotos des Tafelberges gesehen irgendwie so fasziniert, dass ich war immer überzeugt.
00:17:34: Ich werde irgendwann Südafrika sehen.
00:17:37: und damals, das gibt auch eine Idee wie ja auch nicht mehr, war das noch die Apartheit Zeit und damals war natürlich ein absolutes No-Go nach Südafrika zu reisen und südafrikanische Produkte wurden ja mensenssache von uns wie sicher vom vielen boykottiert.
00:17:56: aber irgendwie hatte mich das immer fasziniert diese Stadt Kapstadt, die mit den Bergen und die Beaches, also Mountain in Beachesberg und Strand direkt nebeneinander waren.
00:18:10: Ja ich dachte immer da komme ich mal hin.
00:18:13: Wie schön zu hören!
00:18:14: Ich
00:18:14: habe mich damals nicht gedacht dass ich mal definitiv dahin komme.
00:18:20: Ich sage dir oft meinen Freunden wenn mir damals jemand gesagt hätte du würdest mal Sicher nicht.
00:18:33: Ja, toll dass es dann so gekommen ist von dieser kindlichen Begeisterung für diesen Tafelberg wahrscheinlich einfach weil der Anblick so besonders ist hindern zum Leben vor Ort.
00:18:43: Kannst du dich erinnern wie's war also dann?
00:18:45: Nicht nur in Kapstand irgendwann wars sondern wirklich das erste mal auch am oder sogar auf dem Tafeln Berg gestanden hast
00:18:53: Auf den Tafelsberg gestanden Das mag ich mich Erinnern vor allem weil das Abends war, wir sind hoch gegangen.
00:19:02: Man kann ja auf den Tafelberg hochwandern, dauert etwa zwei Stunden die kürzeste Strecke und dann abends sind wir mit der Seilbahn runter in die Stadt gegangen nach Sonnenuntergang.
00:19:15: Es war absolut unglaublich!
00:19:18: Du hast die Stadt beginnen zu sehen glimmen mit all den Lichten und von da auch hoch, das sehen wir Ihnen auf tausend um sechunddachzig Meter.
00:19:28: Hast du eine Idee, wie riesig die Stadt ist?
00:19:32: Sie fühlt sich nicht sehr groß an.
00:19:33: Also ich würde jetzt mal meinen, dass die Innenstadt sicher nicht größer als zürich, also sie fühlt es sich kleiner an und kann man absolut gut zu Fuß gehen.
00:19:43: aber das ist eine Millionen-Stadt mit der ganzen Umgebung.
00:19:49: Und von da oben sieht man gerade nachts wenn die Lichter... beginn zu scheinen, wie enorm groß die Stadt ist und das war absolut ein unglaubliches Erlebnis.
00:20:00: Also du bist ursprünglich nach Kapstadt gekommen um dein Englisch zu verbessern bis dann schlussendlich dort geblieben hast beschlossen in Kapstadt zu leben und hast dann soweit ich weiß zunächst bei der Cape Town Opera gearbeitet.
00:20:14: Finde ich total spannend!
00:20:15: Wie kam es dazu?
00:20:16: Was hast Du da gemacht?
00:20:17: Ja genau also ich habe wie gesagt die Idee.
00:20:21: wieso dass ich hier hingekommen.
00:20:23: Bar, wie du gesagt hast war das Englischstudium oder das Profession so auf Englische zu vorbereiten und zu reisen.
00:20:32: Und ja nach drei Monaten habe ich meinen Partner hier kennengelernt und wusste wirklich... Das war Liebe auf den ersten Blick, kann nicht ernstes sagen.
00:20:44: Ich wusste von Beginn weg, that's the one!
00:20:48: Und er war ganz seltsam.
00:20:50: Ich hatte wirklich von Anfang an das Gefühl, dass wir uns schon sehr lange kennen und wenn man das glaubt von einem anderen Leben hat wie auch eben mit.
00:20:57: Aber ich hatte so ein Gefühl von Nähe und Vertrautheit... ...und ja!
00:21:02: Dann ging ich zurück in die Schweiz.
00:21:05: Ich habe dann etwas verlängert natürlich.
00:21:07: Bin dann schlussendlich ein halbes Jahr hier geblieben.. ..und gehe dann zurück in Die Schweiz und habe dort mal endlich einen Job gefunden auf meiner Ausbildung als Jurist.
00:21:18: Wir sind dann nach einem Jahr in der Kontinentale Fernbeziehung mit verschiedenen Besuchen zurück in Südafrika.
00:21:27: Je nachdem nur eine Woche lang hier, haben wir gesagt, jetzt sind wir offenbar bereit um wirklich zusammenzuleden und Bayern ist zu mir in die Schweiz gekommen hat aber damals nicht eine arbeitsbewilligung erhalten oder nicht eine hundertprozentige Arbeitsbewilligung erhalten, was sehr schwierig war.
00:21:48: Und durch seine Arbeitsbedingungen hat der gesundheitsberliche Probleme gehabt in der Schweiz, das dazu geführt hat dass wir zurück nach Südafrika gezogen sind.
00:21:59: Ich habe mir irgendwann gesagt Wir konnten nicht so weiterleben in der Schweiz.
00:22:03: Und er hat versucht, für mich in die Schweiz zu kommen und hat nicht geklaut.
00:22:06: Dann bin ich nach Südafrika.
00:22:09: Ich habe dann mich blind beworben.
00:22:12: Ich hatte immer das Gefühl gehabt, ich würde mich gerne in einem Airline-Business betätigen... ...und in der Theaterwelt.
00:22:21: Ich war da immer faszinierter auch als Kind und Jugendlicher von Theater und Oper und Kino.
00:22:28: Da habe ich sehr viel auch... Vorstellung selber geschaut und dachte immer, ich möchte unbedingt mal für eine Oper arbeiten.
00:22:37: Das ist doch eine große Happy Family!
00:22:40: Und hat mich dann blind beworben hier bei Kater & Opera.
00:22:44: und tatsächlich die wurden – was ich damals gar nicht gewusst habe – die haben sich erst vor ein paar Jahren formiert als einzige Operngesellschaft auf dem Kontinent Und haben gesagt, ja sie würden in Detat eine Person brauchen als Office Manager und Personal Assistant zum CEO.
00:23:05: Das habe ich dann zu Beginn gemacht für die eineinhalb Jahre.
00:23:09: Und hast du auch die erhofften Einblicke gehalten hinter den Vorhängern der Obernwelt?
00:23:14: Genau absolut!
00:23:15: Also genau was ich mir vorgestellt habe Heile Familie und heitere Familie waren absolut nicht.
00:23:24: das war.
00:23:25: Kann ich mir vorstellen?
00:23:26: Das hat dann dazu geführt, dass sich zu einer Berufsberaterin ging hier in Kapstadt und gefragt habe was Möglichkeiten wäre für weitere Arbeiten und ich bin dann durch sie auf die Lufthansa aufmerksam geworden.
00:23:42: Als Jurist zu arbeiten wollte ich nicht, weil da hätte ich wieder an die Uni müssen.
00:23:48: Weil die Rechtssysteme in der Schweiz und Südafrika sind sehr unterschiedlich Und ich habe mir gesagt Nein, ich würde nicht noch mal ein Studium oder einen Teilstudium machen wollen Ich wollte wirklich arbeiten.
00:24:01: Und weil sie in ihrem Office dieses Posten der Lufthansa hatte Habe ich gesagt Ja, vertreten Sie auch Lufthaansa Wir haben ja hier ein großes Service Center in Kapstadt, was ich nicht wusste.
00:24:15: und sie meinte ja aber das würde sich sicher nicht interessieren weil die haben keine Kaderstellen frei.
00:24:19: Und da habe ich gedacht ja es braucht nicht eine Kaderstelle, ich brauche Arbeit und ich kann mich auch irgendwann später entwickeln.
00:24:26: und sie meine sehr Ja ist das wirklich ihre Einsorgung?
00:24:29: Ja absolut!
00:24:31: wirklich überhaupt nicht zu schade auf den... ja, so wie sagt man an der Pique zu beginnen.
00:24:37: Und ich hab dann tatsächlich eine Ausbildung zum Call Center Agent gemacht und war die ersten Monate am Telefon der Lufthansa.
00:24:46: Also ja!
00:24:47: Und
00:24:47: da mich dann entwickelt also in dieser Gesellschaft, wo ich dann superweisend habe den französischen Markt von Lufthaansa, also etabliert dann sich hier und später weil ich dann verantwortliche verschiedene andere europäische Märkte und habe zu Swiss gewechselt, war für das Swiss-Business hier in Kapstadt verantwortlich.
00:25:12: Und durchaus auch indirektet das für die AdLois zuständig.
00:25:17: So schließlich der Kreis schon mal!
00:25:21: Wann und wo durchkam dann zum ersten Mal der Gedanke auf vielleicht möchte ich mich selbstständig machen und professionell Reisen organisieren?
00:25:29: Das war nach etwa neun Jahren Lufthansa.
00:25:34: Wir haben eine Restrukturierung und ich erhält eine Stelle hier, war aber nicht mehr happy.
00:25:42: Und in dem Moment hat eine Freundin von mir die selber Freelance tätig waren als Travel Agent für eine schwedische Gesellschaft sich überlegt selbstständig zu machen – aber sie wollte das nicht alleine!
00:25:57: Und durch meinen Ehemann haben wir die Idee gehabt, das zusammenzumachen.
00:26:03: Ich habe gesagt ihr wollt beide gerne reisen organisieren macht doch das zusammen gründet euch eine Unternehmung zu zweit.
00:26:11: und ja wir haben dann diese Überlegungen gemacht und uns entschieden unsere Unternehmen zu gründen Exciting Africa.
00:26:20: Das war im Jahr zwei Tausend Dreizehn und ich hab das nicht bereuzeiten.
00:26:25: Und soweit ich weiß, hast du ja sogar schon als Kind gerne Reisen geplant?
00:26:29: Sogar für deine Familie damals.
00:26:31: Ja genau!
00:26:31: Also das war immer... Seit Kind war Reisen eine große Leidenschaft.
00:26:39: Ich glaube teilweise auch eine verdirbte Leidenschaft, dass er meinen Vater hat ihm enorm gern gereist und wir sind sehr viel.
00:26:46: Aber wirklich das Glück gehabt aus dem Kind und Jugendliche hat enorm viel zu sehen also fast alle ländet Europa aus Amerika.
00:26:54: Mein Vater war in der Weltreise, also in der Schweiz.
00:27:00: Und damals als Bauernsohn war er nicht sehr selbstverständlich so etwas zu machen und wahrscheinlich habe ich etwas von dem geäbt.
00:27:08: Der hat bestimmt viele Geschichten mit nach Hause gebracht, die er dir dann erzählt hat?
00:27:11: Ja genau!
00:27:13: Und ich war immer fasziniert von Reisen und habe als Kind dann mit dem Fahrplan damals, wie gesagt, also als Erinnerungen an unsere jüngeren Hörer.
00:27:23: Das war auch vor der Internet.
00:27:26: Da hatten wir ein Buch – das Kursbuch, also den Schweizer Fahrplan des öffentlichen Verkehrs der Schweiz.
00:27:35: Ich habe Reisen zusammengestellt und ab und zu haben sie meine An Eltern erbarnt eine meine Reisen, da fick ich den Faktor zu machen mit mir.
00:27:46: Und du warst dann gewissermaßen der Reiseleiter und bist dann mit diesem Buch... ...der am Bahnsteig langmarschiert?
00:27:52: Hast gesagt wo es lang geht?
00:27:53: Absolut!
00:27:54: Genau.
00:27:54: und hab sie von Zug auf Schiff, auf Bus, auf Seilbahn geloht oder gejagt wahrscheinlich.
00:28:01: Und das hat ganz gut
00:28:02: geklappt?!
00:28:02: Absolut, genau also... Sie haben sich erbaut, das war sicher nicht erholsam.
00:28:07: Also ich versuche meine Reisen jetzt erholsame zu planen als ich meine damals in Tages-Trips gemacht habe.
00:28:15: Was war nicht so auch holsam dran?
00:28:16: Hast du damals so viel reingepackt oder...
00:28:19: Genau möglichst viele!
00:28:23: Ganz wenig Zeit zu erholen, genug Zeit um umsteigen.
00:28:27: Und für ihn waren etwas zu essen aber der möglichst wenige Zeit, um nichts zu machen sondern möglichst viel reinzupacken und möglichst viel zu sehen.
00:28:36: Ja war wundervoll zu hören unter der Berücksichtung der Tachsache dass du jetzt eben dein eigenes Reiseunternehmen hast seit den Schoenen wie gesagt mit Exciting Africa.
00:28:46: Wie ist das für dich?
00:28:47: Jetzt zurück zu blicken aus heutiger Sicht auf dein kindliches Ich kindliche Reiseplanungsfreude und zu wissen, dass du jetzt ein gut laufendes Reiseunternehmen hast.
00:28:57: Irgendwie
00:28:57: ist das ein Gefühl der Genugtuung also eine Freude, dass im Prinzip mein Hobby jetzt meinen Job ist.
00:29:06: Ich
00:29:06: hatte immer gerne Reisen geplant.
00:29:09: ich mache es auch immer selber noch gerne für mich selbst.
00:29:16: wie Search und Sachen an und überlege mir, was man machen kann.
00:29:22: Wo ich hingehen könnte?
00:29:24: Und in dem Sinne ist ... Ich würde sagen ein Traum hat sich verwirklicht.
00:29:30: Also wirklich eine Begeisterung.
00:29:35: Vielleicht Berufung.
00:29:36: Ja, Berufungen kann man eigentlich nur sagen das ist ein gutes Wort genau.
00:29:40: Das er hat sich nun zu meinem Job gemacht.
00:29:45: bin ich wirklich extrem glücklich, dass sich sagen kann, ich mache etwas, was mir enorm Spaß macht.
00:29:53: Ich kann das machen, was mich immer extrem gerne gemacht habe schon als
00:29:57: Kind.".
00:29:58: Dann würde ich im Sinne unserer Hörenden davon, dass du das nach wie vor auch gern machst jetzt natürlich auch wunderbar gern profitieren wollen und dich noch zu ein paar konkreten Tipps- und Tricks befragen für eine eventuelle eigene Südafrika-Reise!
00:30:16: Wenn jemand zum ersten Mal nach Kapstadt kommt, wir haben ja schon angesprochen.
00:30:21: Was würdest du ihm oder ihr empfehlen?
00:30:24: Wie lässt sich die Stadt am besten entdecken und wo sollte man beginnen?
00:30:29: Genug Zeit für Kapstadt würde ich mal sagen.
00:30:33: Ich würde auf jeden Fall vier bis fünf Tage in Kapstadt beinrechnen.
00:30:39: Mir ist auch klar dass Leute, die nach Südafrika kommen Beschränkte Zeit in der Regel sind das zwei Wochen, vielleicht drei.
00:30:47: Und in zwei Wochen wollen die meisten natürlich mehr sehen als nur Kapstadt.
00:30:50: Das war verständlich weil, wie du schon gesagt hast, ich kriege also Südafrika bietet ja auch enorm viel an ganz unterschiedlichen Aktivitäten und Landschaften.
00:30:59: Grundsätzlich, die meisten unserer Kunden kommen nach Kapstadt Und schauen sich von hier raus auch die Kaphalbinsel an.
00:31:08: Also ein Tag Kapstadt, die Innenstadt der Tafelberg dann eine sicher einen Tag auf den Kaphalpinsel und dann die Umgebung der Stadt also Kissenbosch-Porteinical Gardens zum Beispiel.
00:31:24: Ein Tag die Weinlands.
00:31:27: wir haben ja auch wunderschöne Weingegenden.
00:31:29: Eine gute Möglichkeit, die Stadt anzusehen ist mit dem Hop-On-Hop-Off-Pass.
00:31:35: Wir haben einen Bus der verschiedene Linien hat, die zu all den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt führt also zum Tafelberg hoch wo man dann selber auf ein Berg nehmen kann.
00:31:50: Runter zum Meer nach Camps Bay und an die Waterfront wie eine Waterfront, wo auch das Aquarium ist, Museen usw.. Und dann gibt es eine Linie, die herausgeht zum Kistenbosch Botanical Gardens auch zu den Weingütern der Stadt.
00:32:06: Es gibt vier-fünf Weingüdter, die relativ nah an der Stadt liegen wenn man so will im Rücken des Tafelbergs und dann wie ein Hautbei zurück dem Meeren Langfreit.
00:32:17: also diese Art die Stadt zu erkunden finde ich ideal weil sie durch die verschiedenen Postlinien die Flexibilität gibt an verschiedenen Orten halt zu machen, solange wie das jeder will.
00:32:32: Und die Bosse vergehen auch glaube alle der zwanzig Minuten.
00:32:35: also man kann immer wieder auf einen anderen Bus aussteigen
00:32:39: Und so natürlich dann auch ganz viele unterschiedliche Viertel erkunden oder zumindest meinen ersten.
00:32:44: Absolut,
00:32:44: ja genau!
00:32:45: Ein
00:32:45: Blick bekommen ein Vierteln das soweit ich weiß viele Besucher beeindruckt ist und ich hoffe ich spreche so halbwegs richtig Ost.
00:32:52: Bo-Karp?
00:32:53: Ja
00:32:53: Bo-karp, genau, wo Karp ist also oberhalb des Karp nennt sich das.
00:32:59: Das ist der ein Vierteil mit vielen ganz bunt gemalten Häusern.
00:33:04: das ist ein Vierzeltas traditionell von den Cape Malay-Bevölkerung bewohnt wird.
00:33:13: Eine Bevölkerungsgruppe sind Muslime und das waren ursprünglich die Leute, die eben aus dem asiatischen Raum kamen mit den Holenden als die Hollander damals also zu Beginn als Kampstadt gegründet wurde.
00:33:29: von den Europäern war ja dass die Holende die Kampstatt gegrüntet haben Umschlage oder als Haltepunkt auf dem Weg von und nach Asien, um die Gewürze nach Europa zu bringen.
00:33:43: Und sich hier mit wischen Wasser und Pflanzen und Geseiten neu einzudecken.
00:33:49: Die haben damals Leute in Arbeiter mitgenommen ... Damals waren das Klaven.
00:33:56: Und sie haben sich hier niedergelassen.
00:33:58: Ein Viertleben, wo Sie gewohnt haben ist immer noch dieses Burg.
00:34:03: Das Bokup ist übrigens, du hast mir vorhin gefragt was Tipps sind um die Stadt kennenzulernen.
00:34:10: Es gibt free walking tours also kostenfreie geführte Tours zu Fuß.
00:34:17: Die finden jeden Tag statt.
00:34:19: natürlich ist es dann normal auch dem Guide ein Tipp zu geben.
00:34:24: aber der eine diese Tour führt genau ins bokup wo die Geschichte mehr erläutert wird eben wie diese wie sie das Quartier gegründet haben, was für die Kultur der Cape Malay ist.
00:34:38: Das sind wirklich eigene Bevölkerungsgruppe und es gibt auch andere Tours eine historische Stadttour, die natürlich auch an die nicht so schöne Geschichte der Stadterin, da an die Apartheid-Zeit was für viele Leute sehr schwierig wurde.
00:34:54: Sehr schwierig war und aus heutiger Sicht Sehr wichtig, dass ich mir auch nicht zu vergessen und auch nicht unbedingt auszublenden.
00:35:00: Aus Sicht von Reisenden finde ich deswegen also denke wir auf jeden Fall sinnvoll neben dem Genuss der ganzen Schönheit dieses Landes und dieser Stadt eben auch mal einen Blick auf die Geschichte zu wagen auch auf die schwierigen Teile der Geschichte.
00:35:14: Absolut!
00:35:15: Da bin ich absolut mit jene einig um den gerade diese Free-Walking-Tours sind sicher eine guten Einstieg diese Stadt zu sehen unter dem anderen Licht oder das Land ganz generell.
00:35:29: Wie das damals war, ich werde auch irgendwie gefragt wie gibt es denn Abhartheit immer noch?
00:35:35: Legal nein und die südafrikanische Verfassung ist ja auch eine die extrem progressiv ist.
00:35:42: gerade aus dem Grund weil man eben Diskriminierung wirklich nicht mehr noch einmal haben möchte ist die südafrikanischen Verfassung sehr sensibilisiert auf Diskriminierungen.
00:35:56: Aber die Vergangenheit war der Grund, wieso die Gesellschaft jetzt versucht sehr liberal zu sein.
00:36:05: Was einerseits positiv ist aber auf anderer Seite ist das auch nach Jahren immer so dass es halt immer noch eine ökonomische Abfahrtheit im Sinn von Es gibt Viertel die sind fast nur Weißviertel Die sind fast schwarz oder muslim.
00:36:24: Also es ist ein friedliches Nebeneinander, aber es dauert sehr lange bis sich wirklich die Bevölkerung selb ist.
00:36:32: Und das ist etwas was in Kapschat noch nicht so...
00:36:34: Ist das wirklich ein Miteinanderwirt?
00:36:36: Genau,
00:36:36: genau!
00:36:36: Im Moment ist es ein friedliches Nebeneinandere würde ich meinen, aber natürlich noch nicht zu einem Miteeinander entwickelt.
00:36:45: Ja du hattest neben dem Hopp Und Hop-Off war sehr oft verschiedene Tagesausflüge schon erwähnt, die man machen kann.
00:36:53: Ich habe auch gelesen zum Beispiel von Pinguinen, in denen man besuchen kann etwa in Bettys Bay oder auch Boulder Beach.
00:37:00: also gibt es offenbar verschiedene Möglichkeiten.
00:37:03: Boulder Beach ist ein klassisches Stopp auf der Cape Peninsula Route.
00:37:08: Also wenn du zum der guten Hoffnung und K-Point-Gest
00:37:13: auf
00:37:13: dem Rückkehr, oder auf dem Hinweg ist das eine der must see stops.
00:37:19: Und was wirklich toll ist am Borgels Beach, also stellte ich vor, vor zwanzig Jahren als ich hier das erste Mal war, war es noch nicht ein Nature Reserve, das war alles offen und man saß auch felsen am Meer und ein paar Meter nebeneinander hat es Pinguine.
00:37:38: Das wurde jetzt natürlich sehr viel mehr in den Kommerzialisieren, aber auch geschützt.
00:37:43: also die Tiere haben jetzt einen geschützten Raum in diesem Boulder Beach.
00:37:50: der Besucher geht auf Holz stecken durch das Gebiet der Pinguinen und kann sie beobachten am Strand und auf einer anderen Seite des Reservats hat es ein Strand an dem man wirklich schwimmen kann mit Pinguin.
00:38:06: Also das ist wirklich total faszinierend.
00:38:08: Wie schön, ja.
00:38:10: Ja, Pinguine.
00:38:12: Paviane gibt's auch dort im Bereich des Kapps der guten Hoffnung?
00:38:17: Also man kann tierisch schon von Kapsrad aus das ein oder andere erleben.
00:38:21: ganz zu schweigender natürlich von den Safaris.
00:38:23: kommen wir gleich nochmal drauf.
00:38:25: Absolut!
00:38:26: Einmal würde ich gerne noch mal die berühmte, die legendäre ja fast schon Garden Road ansprechen.
00:38:32: Genau.
00:38:32: Diese klassische Route... Trip-Route, von der ich aber ehrlich gesagt gar nicht so wahnsinnig viel weiß.
00:38:38: Deswegen die Frage was macht diese Strecke so besonders?
00:38:42: Die Garnendruth ist eine sehr liebliche Küstenstraße direkt teilweise am Meer verläuft und teilweise durch eine Seenplatte führt.
00:38:53: das Zentrum der Garnedruth is Neisner, die Stadt Neisener schreibt sich KNYSNA.
00:39:01: Die liegt in einer Lagune und das hat, also wenn man von Kapschast kommt hinter Nysna eine halbe Stunde später liegt eine andere Küstenstadt Plettenburg Bay.
00:39:12: Und diese beiden sind so die besten Bekanntesten unter dessen.
00:39:16: auch Mondänzen war der Ort an der Südküste.
00:39:20: Das ist das was die Garden Route sehr schön macht als einfach eine liebliche Gegend.
00:39:27: Mittlerweile lässt sich auch sehr viel Unternehmen auf der Garden Route also Wanderer, man kann natürlich Beach Holidays machen.
00:39:37: Es gibt auch da verschiedene Parks die man besuchen kann mit Tierparks in dem Sinn und das ist der Reiz der Garden route.
00:39:46: Das ist wirklich so diese Vielfalt an Möglichkeiten auch an Adrenalinsport.
00:39:51: es gibt Zip Lining Die größten Bungie-Jumps liegt an der Gartenloot, also es lässt sich einfach sehr viel unternehmen.
00:40:01: Adrenalin und überhaupt auch Outdoor und Sport ist ja sowieso ein ganz großes Thema in Südafrika.
00:40:07: deswegen gutes Stichwort denn dieses Land ist ein Land für Autor begeistert so wie ich mitbekommen habe.
00:40:14: welche Aktivitäten bieten sie sich in Südafrika an?
00:40:17: Und was machst du vielleicht auch gerne wenn du draußen irgendwo unterwegs bist am Meer oder sonst wo?
00:40:22: Also genau outdoor.
00:40:25: Die Südafrikanen sind sehr outdoor Leute, gerade auch im Winter oftmals noch mit Shorts unterwegs und sehr sportbegeistert.
00:40:36: Das Outdoors vor allem auch weil ich zu Beginn gesagt habe Kappstadt und das ist ja auch eine der Faszinationen der Stadt finde ich.
00:40:46: wir haben hier wirklich Sommer Und Sommer findet jedes Jahr statt von mindestens Dezember bis März, April.
00:40:53: Also ab November bis April haben wir fast immer nur Sonne und ich denke das ist eine der Hauptgründe, wieso Leute wirklich gerne nach Südafrika kommen?
00:41:03: In der Schweiz sage ich immer, findet ein Sommermahl-Stadtmal nicht!
00:41:07: Es ist immer wieder mal ein Juli, der nicht so sonnig ist und auch mich sehr warm... Aber in Südafrika ist es relativ konstant.
00:41:16: Und durch das haben wir sehr viele super schöne Strände, also nicht nur in Kapstadt eben auch eine entlangte Gartenblut wie wir das schon vorhin gesagt haben.
00:41:26: Südafica ist sehr bekannt für Serving.
00:41:30: Wir haben wirklich ganz tolle Surfspots hier In Kapstadt ist das Musenburg Das sehr bekannt ist für Surfer Und weiter entlang der Gartenroute ist Jeffries Bay, einer der Top-Designation und St.
00:41:46: Francis Bay mit Bruce's Beauties und Supertubes in Jeffries bay.
00:41:52: Das sind wunderschöne sehr regelmäßige Wellen die vor allem auch für internationale Competitions benutzt werden.
00:42:01: Wir haben eine Seite die Musenburg und Surfer.
00:42:06: Und auf der anderen Seite Kitesurfer in Blaubergsrand.
00:42:10: Wenn man nicht das nötig von Kapstadtans mehr gibt, ist es super bekannt für Kitesurfing.
00:42:16: Weitet würde ich auch sagen natürlich Golf.
00:42:20: Wir haben enorm viele ganz ehesklassige Golfplätze hier in Südafrika, die vom sehr viel internationalen Besuch werden.
00:42:31: Und ich selber schwimme enorm gerne.
00:42:34: Also, ich bin fast jeden Tag im Meer.
00:42:37: Ich war vor dem Interview kurz eine Stunde vorher.
00:42:41: bei uns hier in Atlantik ist im Moment nicht sehr warm aber der sechzehn Grad ist so enorm hier also zwischen zwölf und sechzehn Grad, das ist so gar nicht herrlandet.
00:42:53: Werden wir den Seite wo man essen
00:42:54: soll.
00:42:54: Hoi!
00:42:55: Muss man also ein bisschen härter am Nehmen sein?
00:42:56: Und was hast du gemacht?
00:42:57: Ja genau,
00:42:57: genau.
00:42:58: Warst du schwimmen
00:42:58: oder bist du unter die Surfer gegangen... ...oder was treibst du so mehr?
00:43:01: Nein ich ging schwimmen ja.
00:43:03: Also gut schwimmen war High Tide jetzt und ähm...
00:43:07: Deswegen siehst du also so erfrischt und erholt aus, jetzt verstehe ich.
00:43:10: Ja also erhohnt, ja I wish!
00:43:17: Das Wasser Weg dich ja so ein Ohren.
00:43:20: Die warste Temperatur, ne ich sehr gerne schwimmen, ich surfe selber nicht aber ich mache Boogieboarding und lieben gern und Body Surfing also mit dem Körper sich in die Wellen wäschen von den Wellen getrieben werden und dem Buggy-Bordeln mit einem kleinen Brett vor der Booster auf die Wellen reiten.
00:43:44: Ja, toll!
00:43:45: Das ist
00:43:46: super schön!
00:43:46: Und jetzt zum Abschluss auch nochmal super schön sind natürlich Safaris – du hast ja vorhin schon mitreißend erzählt von einigen Erlebnissen – wenn jemand der oder die uns jetzt zuhört einer allererste Safari plant, welche Region würdest du dafür empfehlen?
00:44:00: Südafika hat dir unterschiedliche Safari-Regionen, ich finde sehr oft die Krüger Gegend ist wirklich einzigartig und zwar weil wir es vorhin schon angetönt haben.
00:44:13: Die Landschaften sind so unterschiedlich.
00:44:16: in Südafrika wenn du in Kapstadt bist und an der Küste im Ostkap auf safari gehen willst dann bleibt die Landschaft relativ ähnlich.
00:44:26: also es sind Famebos, das ist der Küsten, Vegetation in der du auf Safari gehst, wohingegen die Kügel gegen dich ist wirklich ganz anders.
00:44:36: Da hast du vielleicht, kann ich sagen, die klassische Afrika-Landschaft wie man sich das vorstellen mit Akazienbäumen und mit Savannenlandschaft.
00:44:46: Deshalb würde ich vorschlagen im Krüger, im Greater Krügegebiet auf Safari zu gehen.
00:44:53: Der Krügernassen Nationalpark ist ja enorm groß also da die Hälfte der Schweiz von der Größe ist schon, weil ich mich hier richtig erinnere seit dem neunten siebenundzwanzig ein Nationalpark also schon sehr lange.
00:45:08: hingegen vorgelagert.
00:45:10: am Kügers sind Privatreservate eine ganze Reihe davon und die bietet nämlich Privatsafaris an mit Safari Fahrzeugen und einem Guide und Ranger.
00:45:21: Und Ich würde empfehlen das als safari Möglichkeit zu wählen anstelle einen Self-Drives.
00:45:29: wie gesagt man kann ein Auto, ein Mietwagen mieten und selber im Kügelpark unterwegs sein.
00:45:37: Aber du siehst natürlich sehr viel mehr wenn du mit einem Guide unterwegs bist.
00:45:41: Der Guide weiß genau eben wo Tiere sich befinden sieht sie auch sehr vielmehr als das ungeübte Augein sieht.
00:45:49: Das passiert so oft dass du im Kügelpark unterwegs bist und je nachdem an Tieren vorbei fährst, weil du sie nicht ziehst.
00:45:58: Weil sie regnungslos im Bus stehen und das passiert sehr schwierig, wenn man mit einem Guide unterwegs ist.
00:46:07: Das
00:46:07: kann ich nur unterstreichen.
00:46:08: Also dieses Thema geschwultes Auge ist einfach nichts zu unterschätzen.
00:46:13: Ich glaube bei Main-Safaris in Tanzania und Uganda – also ganz selten habe ich mal irgendein Tier als Erster gesehen!
00:46:20: Es war immer unser Driver-Guide der das aus einer Entfernung schon erkannt hat und nicht nur dass da etwas ist sondern auch genau was dort ist selbst
00:46:27: nachdem
00:46:28: er es mir gezeigt hat, was für mich manchmal noch schwer irgendwie etwas zu erkennen im ersten Moment.
00:46:32: Und dann fährt man natürlich näher ran und sieht dann auch recht viel und so aber lohnt sich unbedingt jemanden dabei zu haben der oder die nicht nur gut ist da im Fahren und im Umgang mit den Tieren wir haben vorhin diese elefanten Situation angesprochen sondern dieser Tiere auch einfach sieht und dann im Zweifel auch noch ganz viel Wissen teilen kann was ja auch ganz ganz tolles
00:46:51: Genau, das finde ich eben auch das Absolut Spannende.
00:46:54: Das ist doch was mich immer wieder fasziniert!
00:46:57: Ich lerne jedes Mal so viel über Natur, über das Tierverhalten... Ich dachte mir nicht mehr, ich wüsste doch schon einiges.
00:47:06: aber es geht so so viel und immer wieder Neues und auch sehr gute Gespräche mit dem Guide und also dass es etwas, was ich absolut nur empfehlen kann.
00:47:17: Und lustig war's eben, du hast gesagt, dass man das selber ... die Tiere nicht sieht.
00:47:22: Es gibt sogar genau das Gegenteil, dass man dann mit der Zeit so immer fixiert ist, irgendetwas sehen zu wollen... Ich habe es mir schon x-mal passiert, dass ich auch gedacht habe, ah da ist doch sicherer!
00:47:33: Da ist irgendein Tier und hat sich als Stein rausgestellt weil man so fokussiert ist auf etwas sehen zu wohnen.
00:47:43: Okay also das ist vielleicht schon mal ein Aspekt, sich dann doch gerne wenn's die Möglichkeit gibt offen geilzustellen?
00:47:48: dützen und sich da nicht unbedingt zu überschätzen oder wie auch immer man es selber dann auch präferiert am Ende klar.
00:47:55: Was sind denn ansonsten Dinge von denen du sagen würdest, dass einige Menschen sie vor ihrer ersten Safari vielleicht oft falsch einschätzen?
00:48:04: Vor der ersten Safari muss man sich sicher bewusst sein, wie man sich einkleiden sollte.
00:48:10: also das kann morgen sehr kühl sein oder abends spät wenn Auf Safari geht das ja meistens in den ganz frühen Morgenstunden, wo die Tiere am Aktiv sind oder wenn sie wieder aktiv sind.
00:48:27: Wichtig ist da immer auch sich so zu kleiden dass man warm genug angezogen ist und sich aber gerade morgens wenn es dann sehr schnell warm wird, dass man sich wieder ein Pullover abziehen kann wenn er das im Zwiebelsystem sich anzukleiden.
00:48:47: Dann eine wichtige Punkt, finde ich was oft vergessen wird ist einen Feldstecher mitzunehmen.
00:48:53: die werden nicht unbedingt von den Safari Guides zufügen gestellt oder den Lodges und mit einem Feldstärke siehst du immer noch viel mehr.
00:49:02: Du hast sehr vielmehr die Möglichkeit wirklich ein Tier ganz vornah zu sehen.
00:49:06: Das ist etwas was ich auch empfehlen würde
00:49:10: Und Krüger Nationalpark ist also die ganz klare Empfehlung.
00:49:13: Du hattest vorhin im Gespräch aber auch schon erwähnt, dass es auch ja ganz viele private Savate gibt neben den Nationalparks.
00:49:20: Wie unterscheidet sich das darin unterwegs zu sein und würdest du das?
00:49:24: Und wenn ja unter welchen Umständen?
00:49:26: für wen würde ich was auch empfehlen?
00:49:28: Also eben die Self-Drives sind nun in den National Parks möglich hingegen in den Private Reserves.
00:49:36: wie gesagt sind das ihm mit geführte safaris.
00:49:39: also ich würde auf jeden fall empfehlen für für novizen oder leute die das erste mal safari sind eine geführten safari zu machen also mit einem guide guide driver meistens auch in allem.
00:49:51: teilweise hat es einen tracken dass ist da eine person die vorne auf dem safari fahrzeug aus dem jeep das sind der offene safarifahrzeuge vorne ganz vorne sitzt um den spuren liest.
00:50:04: das bietet die größte Möglichkeit, die grösste Anzahl und Vielfalt von Tieren zu sehen.
00:50:12: Zu den Parks gibt es verschiedene Nationalparks aber auch eben verschiedene private Parks und es gibt solche, die malaria-frei sind und andere wo ein leichtes Malaria Risiko besteht.
00:50:27: Das Matikogame Reserve.
00:50:28: und welche Fonden sind zum Beispiel solche Parks?
00:50:32: das sind Privatparks, die hingegen keinen Malaria haben.
00:50:36: Also wo kein Malaria diese Kurbe steht für Leute denn das wichtig ist sind das auch Möglichkeiten als Alternative zum Krieg Nationalpark und der Umgebung.
00:50:48: Super dann kommen wir damit jetzt so langsam zum Ende des Gesprächs.
00:50:53: du lebst ja seit über zwanzig Jahren in Südafrika.
00:50:57: was bedeutet dieses Land heute für dich?
00:50:59: Also es bestimmt die, meine jetztige Heimat.
00:51:02: Ob ich schon immer noch Schweizer bin, also passmäßig.
00:51:07: Aber es ist meine erste und zweite Heimat geworden!
00:51:13: Ich freue mich jedes Mal wenn ich aus Europa zurück nach Südafrika komme, freue mich wieder auf Kapstadt.
00:51:20: Es ist ein Heimkommen hier wie ein Heinkommen da.
00:51:23: Also ich habe wirklich immer das Glück dass sich dass ich mich freue, heimzukommen in welche Richtung ich auch immer fliege.
00:51:30: Gibt es einen Moment den du jedem reisenen Wünschen wurdest der dieses Land besucht?
00:51:36: Dass sie etwas vom friedlichen nebeneinander mitnehmen würden und von der Relax-Tide die Kapstadt immer noch hat?
00:51:46: also hier ist das Leben finde ich etwas weniger durchgetaktet oder etwas weniger stressvoll im Sinn.
00:51:55: Leute in Kapstadt, vor allem Kapstädter legen sehr viel Wert auf Work-Life Balance.
00:52:02: Das ist auch zum Beispiel schon in der Sprache... In der englischen Sprache hier, also wie das hier gesagt wird, kommt es zum Ausdruck Der Ausdruck jetzt, now Ist in Kapstad Einsitz right now, dass jetzt Oder no now.
00:52:20: Also no now ist ja ja gleich
00:52:22: Das ist schon mal
00:52:26: alt.
00:52:26: Ja, irgendwann dann.
00:52:29: Und das ist irgendwie sehr sinnbildlich auch für die Stadt.
00:52:33: Die Johannesburgen nennen Kapstadt auf Afrikaans.
00:52:38: Also die originellen Holländer haben ja das Cap-Start genannt und die Johannesburge nennen uns Slaapstart also Schlafstatt weil eben es geht alles etwas ruhiger und das weniger ektisch mehr gerusam und genau etwas von dieser Work-Life Balance oder diese Gelassenheit vielleicht mitzunehmen, das denke ich würde sehr vielen Europäern gut tun die aus einem gestressten Alltagsleben hierhin kommen.
00:53:09: Ja, klingt auf jeden Fall sehr sympathisch.
00:53:12: Genau wie auch dieses Gespräch sehr sympathische war und dafür möchte ich dir ganz herzlich danken.
00:53:17: Aber
00:53:17: gerne!
00:53:17: Also ganz liebendank Bert und weiterhin dir eine grandiose Zeit im Kapstadt in Südafrika.
00:53:23: Ganz herzlichen Dank, Eric.
00:53:25: Vielen Dank.
00:53:26: Mach's gut danke ja tschüss.
00:53:31: Das war unsere Folge über Südaffrika mit Bert Jaggi.
00:53:35: Er hat uns mitgenommen auf Safari in die Wildnis, er hat uns erzählt wie ein Kapstadt schon als Kind faszinierte fand ich ganz ganz riegelrecht herzerwärmt und warum dieses Land mit seinen Landschaften, Kulturen und Begegnungen für ihn heute Heimat geworden ist.
00:53:51: Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt Südafrika selbst zu entdecken Edelweiss fliegt euch von September bis Juni direkt von Zürich nach Kapstadt.
00:53:59: alle Informationen dazu findet ihr wie immer auf flyedleweis.com Und dort gibt es übrigens auch noch viele weitere Insider-Tipps für Kapstadt und Umgebung.
00:54:10: Vielen Dank fürs Zuhören, meldet euch gerne zum Beispiel in den Kommentaren bei Spotify oder auch mit einer Rezension an der Apple Podcast App – das würde uns sehr, sehr freuen!
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