Cancún
Shownotes
In dieser Reportage-Folge von Edelweiss Travel Tales nimmt Host Erik Lorenz Euch mit auf die mexikanische Halbinsel Yucatán – zu monumentalen Maya-Stätten, geheimnisvollen Cenoten, Naturreservate und in die kulinarische Welt der Region. Gemeinsam mit spannenden Gesprächspartnern entdeckt Erik vor Ort Natur- und Kulturschätze, taucht in Geschichte und Gegenwart ein und sammelt bei vollem Körpereinsatz jede Menge Reisetipps. Zum Auftakt geht es mit dem Journalisten und Maya-Spezialisten Stefan Merck mit Machete, GPS und Kompass durch dichtes Gestrüpp zu einer beinahe vergessenen Maya-Ruine. Danach führt die Reise weiter nach Uxmal, eine der eindrucksvollsten Maya-Stätten der Region. Gemeinsam mit dem mexikanischen Freediving-Rekordhalter Roberto Guzmán wagt Erik seinen ersten Freitauchgang in einer Cenote. Roberto erklärt, warum sich diese stillen, klaren Wasserwelten ideal fürs Freediving eignen und weshalb das Abtauchen ohne Gerät eine so intensive innere Erfahrung sein kann. Ausserdem gibt er Tipps für Einsteigerinnen und Einsteiger und erzählt von seinen nationalen Rekorden. Von dort führt die Reise ins Biosphärenreservat Sian Ka’an, UNESCO-Welterbe an der Ostküste Yucatáns. Alberto von den Community Tours Sian Ka’an erzählt Erik von seinem Aufwachsen im Dschungel, von Heilpflanzen, Zeremonien und Tierbeobachtungen – und davon, wie seine Gemeinschaft mit sanftem Ökotourismus Perspektiven vor Ort schafft. Zum Abschluss geht es nach Mérida, die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán – und für viele eine der kulinarisch spannendsten Städte Mexikos. Gemeinsam mit Chef Alex von Los Tacos Food Tours kostet sich Erik durch die regionale Küche: von Relleno Negro über Poc Chuc bis zu süssen Marquesitas. Am Ende bleibt eine Folge voller Kontraste: zwischen Dschungel und Stadt, Unterwelt und Hochkultur, Archäologie und Gegenwart, Abenteuer und Genuss. Dazu gibt es wie immer viele konkrete Reisetipps und Empfehlungen für alle, die unser Traumziel Cancún und die Region Yucatán selbst entdecken möchten.
Neue Folgen der Edelweiss Travel Tales erscheinen alle 14 Tage freitags. Am besten abonniert Ihr den Podcast, damit Ihr keine Folge mehr verpasst!
Mehr Infos zu den Protagonisten dieser Folge: Roberto Guzmán / Casa Apnea: https://www.casa-apnea.com/ Community Tours Sian Ka’an: https://siankaantours.com.mx/ Lost Tacos Food Tours: https://thelosttaco.com.mx/
Besonderer Dank an Stefan Merck Roberto Guzmán Dr. Florian Huber Alberto Cen Caamal und das Team von Community Tours Sian Ka’an Alex von Lost Tacos Food Tours
Mehr Infos über unsere Hosts Erik Lorenz und Janna Olson: Erik Lorenz ist Autor und Herausgeber zahlreicher Reisebücher, u. a. für die Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlags und für den Malik/Piper Verlag sowie National Geographic. Er studierte in den Niederlanden, in Hongkong und Großbritannien, lebte anderthalb Jahre in Australien und bereiste unter anderem Südostasien, China und Jordanien. 2017 gründete er den Podcast WELTWACH, in dem er – wie auch im englischsprachigen Ableger UNFOLDING MAPS – Gespräche mit prominenten Abenteurern und Abenteurerinnen moderiert. Momentan lebt er in New York.
Vor einigen Jahren krempelte Janna Olson, gelernte Sprachtherapeutin, ihren Alltag in Deutschland komplett um und machte sich auf, um für mehrere Jahre in Neuseeland, Australien und Indonesien zu leben. Seit nunmehr über 5 Jahren arbeitet sie fest als Redakteurin und Podcastproducerin und immer wieder auch vor dem Mikro für den WELTWACH Podcast. Derzeit lebt sie in Portugal.
Mehr dazu hier: https://weltwach.de/
Mehr Infos über Edelweiss: Edelweiss ist die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft und fliegt Euch ab Zürich weltweit zu über 100 Traumzielen in über 30 Ländern. Egal, ob Strandferien, pulsierende Metropolen oder spannende Kulturen: Edelweiss bietet für jeden Ferientraum das richtige Ziel. Das Beste: Gepäck, Sportgepäck und die Verpflegung an Bord sind im Flugpreis immer inbegriffen. https://www.flyedelweiss.com/ch/de/home.html
Transkript anzeigen
00:00:02: Sehr ordentliches Zeug.
00:00:05: Wir müssen da irgendwie durch, oder wir müssen nach außen rum?
00:00:08: Lass uns aus und rum probieren, weil das ein Stück
00:00:10: zurückkehrt.
00:00:10: Das ist tödlicher.
00:00:17: Worauf blicken wir?
00:00:18: Wir blicken bei einem undurchtränglichen Buschwald.
00:00:30: Wir sind ein bisschen zu weit in den Osten.
00:00:32: Jetzt einen Kompass an der Hand.
00:00:34: Was liest du gerade?
00:00:35: Das sind hier meine Aufzeichnungen mit den GPS-Punkten, damit wir jetzt auch nicht falsch laufen.
00:00:40: Weil es gibt keinen Weg, sondern wir müssen doch einen Busch
00:00:42: durch.
00:00:42: Kleines etwas abgekämpftes Notizheftchen.
00:00:45: Uralt schon mal!
00:00:46: Ich mein das wollte sogar ein Museum in den Vereinigten Staaten
00:00:49: haben.
00:00:55: Immer wieder hebt Stefan den Arm bis über seine Schulter hält kurz inne um sicherzustellen dass er gut ausbalanciert steht und lässt den Arm mit einer plötzlichen Bewegung nach vorn schnellen.
00:01:06: Die Machete in seiner Hand durchschlägt Grüne mit kleinen Stacheln übersäte Schlingpflanzen.
00:01:11: In dichten Vorhängen baumelnde verholzte Lian, Äste und Zweige.
00:01:15: Noch ein paar rasche Schläge, dann vermag er sich einen halben Meter weiter nach vorn zu schieben.
00:01:20: Ich folge dicht auf in dem Abstand den die wild schwingende Machete gebietet.
00:01:34: Und nicht nur von Stefan und seiner Machete gilt es abstand zu halten Sondern auch von einigen der Pflanzen, die hier wuchern.
00:01:45: Das Ding mit den Stacheln, aber nicht nur weil die Stachel wie tun sondern wenn du den Abschlägst oder diese Stachel da weg tust dann kommen hunderte von Ameisen, die da drin leben.
00:01:56: In den
00:01:56: Stacheln
00:01:57: und attackieren.
00:01:58: also
00:01:59: Abstand halten abstand
00:02:00: halten
00:02:05: Wer genau Stefan ist und wonach wir hier mitten in den Wäldern Mexiko suchen.
00:02:09: dazu gleich mehr.
00:02:11: Erst einmal möchte ich euch zu dieser Folge begrüßen Und damit auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan.
00:02:18: Wir werden uns in dieser Folge auf die Spur der Maya und ihrer kolossalen Pyramiden begeben, werden Zenoten erkunden und betauchen – und zwar in meinem Fall das allererste Mal via Freediving.
00:02:33: Es geht ohne Sauerstofftank nur mit dem eigenen angehaltenen Atem hinab in die Tiefe!
00:02:40: Genau genommen geht es nicht nur mit meinem Atem in die Tiefe, sondern gemeinsam mit Roberto Guzmán.
00:02:46: Ein mexikanischer Rekordhalter im Freediving der für meine Sicherheit sorgt.
00:03:02: Über die mexikanischen Zenoten unterhalte ich mich auch mit dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Dr.
00:03:08: Florian Huber, den ich hier in Yucatán treffe.
00:03:12: Außerdem erwarten euch weitere Natur- und Kulturschätze ausflügeln die Geschichte und Kulinarik yucatans und und und – also wir haben wieder viel vor!
00:03:21: Und damit herzlich willkommen zur neuen Folge von Edelweiss Travel Tales, dem Podcast der Airline Edelweis.
00:03:28: Der führenden Schweizer Ferienfluggesellschaft in dem ich alle vierzehn Tage mit spannenden Persönlichkeiten spreche die einen besonderen Bezug zu einem Reiseziel haben.
00:03:37: Mit ihrer Hilfe versuchen wir in dieser Show euch Einblicke zu schenken, in unterschiedliche Orte und ihre Menschen.
00:03:43: Und euch Lust aufs Entdecken zu machen!
00:03:45: Ich bin Erik Lorenz, Autor & Podcaster... ...und vielleicht kennen die einen oder anderen mich auch schon als Geründer uns Stimme des Abenteuer- und Reisepodcastes Weltwach?
00:03:54: In dieser Folge nehme ich euch also mit nach Mexiko, genauer auf die Halbinsel Yucatan.
00:04:00: Los geht's!
00:04:20: Vor mir entschlossen, die Machete schwindet.
00:04:22: Stickigt ist wirklich so dicht wie man sich es überhaupt noch vorstellen kann.
00:04:28: Die Sonne brennt von oben.
00:04:31: Es ist ziemlich warm.
00:04:32: So habe ich's nur nie erlebt hier!
00:04:35: Noch immer schlagen Stefan Merck und Ich uns durch stickigt.
00:04:39: Na gut also genau genommen schlägt er eine schweißtreibende Angelegenheit und ich folge aber selbst das ist schon anstrengend genug.
00:04:46: Mittlerweile hängt mir ein halber Wald in den Haaren.
00:04:49: Also Blätter, Blüten, Rinde und Stacheln – all das klebt auf und steckt in der schweißnassen Haut meiner Arme und Beine!
00:04:56: Und Stefan, der hier also wirklich schuftet und abwechselnd seine Machete, das GPS-Gerät und den Kompass in der Hand hält, erklärt mir es habe in diesem Gebiet in letzter Zeit ziemlich stark geregnet wodurch das Dickicht nur noch üppiger geworden
00:05:10: sei.".
00:05:11: Ich probiere es mal da drüben.
00:05:16: Dichteste Vegetation, die Ranken hängen von den Bäumen eigentlich kein Durchkommen?
00:05:20: Zum Glück hast du eine Machete mitgebracht.
00:05:24: Hätte ich mal besser vorher richtig schärfen sollen!
00:05:28: Daran süßt aber auch das hier seit vielen Jahren niemand mehr war.
00:05:31: Du das letzte Mal vor ungefähr drei Jahren meintest du.
00:05:35: Warum Stefan sich dass alles nicht nur heute hier mit mir antut sondern seit Jahrzehnten mittlerweile regelmäßig?
00:05:41: Das frage ich ihn etwas später bei einer Rast.
00:05:44: Ich möchte es nicht missen.
00:05:45: Aber natürlich ist es manchmal schon so, dass man ... Du gehst in den Wald und erkämpfst dir einen Hügel oben.
00:05:51: Es ist nichts drauf.
00:05:52: Dann sagst du, warum mach ich denn das überhaupt?
00:05:54: Ist doch grausam!
00:05:55: Ich könnte jetzt irgendwo ein Cappuccino an einem Pool trinken oder sowas.
00:05:59: Warum tue ich mir das an?
00:06:00: Ich komme zurück, bin erschöpft, hab meine kleinen Wunden auch größere, kämpfe zum Teil mit Schlangen und solchen Gefahren... Und dann ist da nix, das ist doch grauzig.
00:06:10: Aber meistens ist es eben anders.
00:06:12: Meistens gibt's Grund zur Freude Und das sagt dann, mach weiter.
00:06:17: Mach weiter!
00:06:18: Diese innere Stimme vernimmt Stefan nunmehr – wie er schon angedeutet – seit mehreren Jahrzehnten.
00:06:23: Seit deutscher Journalist auf der Halbinsel Yucatan nach verschollenen Maya-Ruin hat er mittlerweile entdeckt und erstmals dokumentiert.
00:06:35: Kaum eine lebende Person dürfte mehr solcher Ruinen kennen als er... Seine Ergebnisse gibt er an mexikanische, archäologische Institute weiter und veröffentlichte sie in einer mehrbändigen Reihe über die Architektur im Pukgebiet.
00:06:49: Das ist die Gegend durch die wir uns hier gerade schlagen.
00:06:52: Eine jener unzähligen Maya-Ruin, die längst vom Wald verschluckt worden und beinah vergessen sind möchte Stefan mir heute zeigen.
00:06:59: Noch mal GPS und Kompass checken?
00:07:02: Also wir sind auf der Nordhöhe aber wir müssen jetzt nach Westen.
00:07:06: Mit seinem geübten Blick weiß er, wonach er Ausschau halten muss.
00:07:10: Diese höheren Bäume da ... Das ist meist ein Zeichen, dass es eine Landeerhebung gibt und auf denen hat man bevorzugt gebaut.
00:07:19: Okay, schauen wir weiter!
00:07:23: Hier
00:07:24: erhebt sich was aber jetzt dürfte noch nicht das Gebäude sein.
00:07:28: Da gehen wir mal rauf.
00:07:30: Für mich ist es eine wahnsinnig spannende Annäherung.
00:07:33: Der Wald ist so dicht, dass der Blick oft keine zwei Meter weit reicht und ich habe keine Vorstellung davon was mich hier genau erwartet.
00:07:41: Und wann es sich mir offenbarren wird?
00:07:44: Also wir sind jetzt auf dieser kleinen Erhebung.
00:07:47: Das war hier ein völlig zusammengefallenes Gebäude auf dem wir stehen.
00:07:51: Siehst du diesen Stein hier, diesen behaunen Rechteckigen?
00:07:54: Groß-
00:07:54: und rechteckig!
00:07:55: Das war Teil
00:07:56: eines Eingangs.
00:07:58: Es war eine Seite eines Eings.
00:08:00: So das ist aber noch nicht das was wir suchen.
00:08:04: Das liegt ...
00:08:05: Noch mal GBS-Checken.
00:08:09: Weiter nach Westen!
00:08:11: Ich sehe dort eine Struktur.
00:08:13: Die sind nah dran.
00:08:15: Sogar ein Torbogen kann das sein, große Tür und Eingang?
00:08:18: Ich glaube, wir kommen von der Seite.
00:08:23: Das ist bereits was wir suchen.
00:08:26: Wir gehen weiter vorbei am zusammengefallenen Gebäude und auf die noch stehende Fassade zu, die sich im Dickicht erahnen lässt.
00:08:48: Das ist der stehende Teil von Anja.
00:08:50: Sie sind nur zwei Räume erhalten, aber sehr gut erhalten.
00:08:54: Das Gebäude hatte ursprünglich vier Räumen.
00:08:56: Erfürchtig betrachte ich die mit Steinschnitzereien verzierte Fassade.
00:09:00: Zwei Eingänge gibt es und ein Dach auf dem beträchtliche Bäume wachsen.
00:09:05: Im Schatten der Ruine suchen wir nach einem Rastplatz, was gar nicht so einfach ist.
00:09:09: Denn beide Eingänge und mehrere Wände sind mit Nestern wilder Bienen bestückt, die wir natürlich nichts stören wollen.
00:09:17: Hier sieht es doch ganz gemütlich aus!
00:09:21: Was für ein Ort?
00:09:23: Ich muss sagen, die Anneberung macht den Moment des Entdeckens- und Ankommens noch besonderer.
00:09:29: also vielen Dank dass du diese Mühe auf dich genommen hast
00:09:32: Naja, gerne.
00:09:33: Das ist ja auch einer meiner Punkte, die mich am meisten bewegen.
00:09:36: Weißt du, wenn ich mit dem Autoklasse vorfahren kann?
00:09:39: Aussteige hundert PSO Eintritt-Zahlen und dann vor einem sehr schön hergerichteten Gebäude stehe... das ist toll!
00:09:46: Aber es ist etwas ganz anderes, wenn du etwas quasi entdeckst.
00:09:49: Auch wenn du schon da gewesen bist aber du siehst ja, du musst den Weg wieder finden.
00:09:53: Du musst dich durchschlagen.
00:09:55: Du hast eine ganz andere Annäherung und ein ganz anderes Empfinden dafür für den Zeit.
00:09:59: Seit, sagen wir immer.
00:10:00: Landläufig für eine
00:10:02: Ruine.".
00:10:03: Hier an diesem ganz besonderen Ort im Schatten einer beinahe unbekannten Maya-Ruine mitten im Dickicht möchte ich mit Stefan über seine Arbeit sprechen – seine Leidenschaft und natürlich über die Maya an sich!
00:10:17: im
00:10:29: ganz groben Zeitrahmen gesehen, früher beginnen ungefähr tausend von Christus und endklassig.
00:10:35: Und so genannter Kollaps war also kein Kollaps im klassischen Sinn aber sagen wir das relativ abrupt der Ende begannen schon in dem achten Jahrhunderts und zog sich bis ins zehnte Elftejahrhundert.
00:10:46: Da hat es also fast gut fifteen hunderte Jahre Hochkultur.
00:10:51: und was die da geleistet haben ist halt einfach faszinierend.
00:10:55: das astronomische Wissen, dass sie hatten.
00:10:57: Das mathematische Wissens.
00:10:58: Die verschiedenen Kalender.
00:11:00: Nur ein kleines Beispiel.
00:11:01: Ein Kalender bezieht sich auf den sechshundert neunzehn Tage dauernden Venuszyklus.
00:11:06: Ja, das muss erst einmal ohne Instrumente herausfinden.
00:11:09: Solche Sachen dann?
00:11:10: Sie waren die einzigen mit dem Schriftsystem oder zumindest mit einem höher entwickelten Schrift-System hochkomplexes.
00:11:18: Alles zu sprechen von der Architektur, ne?
00:11:20: Ja
00:11:20: natürlich.
00:11:20: Die Architektor.
00:11:21: aber faszinierend ist das hauptsächlich hier im Puk also auf der Halbinsel Joggertan es fast wasserlos ist.
00:11:28: Es gibt keine Flüsse, es gibt keine Seen so gut wie nicht.
00:11:30: Also in dem ganzen Gebiet hier Im ganzen Puk gibts nicht ein einzigen See und nicht einen einzigen Fluss.
00:11:36: Das heißt die lebten also vom Regenwasser Und hatten angefangen.
00:11:40: Ein komplexes System aus Regenauffanger, das soll man sagen.
00:11:44: Becken sind nicht becken, sondern eigentlich Höhlen zu schaffen, die sogenannten Tschultunis.
00:11:50: Die sie in Fels geschlagen haben und die bis zu sechzigtausend Liter Wasser fassen konnten.
00:11:55: Und die waren dann oben verschlossen mit einem Ring und einen richtigen Steinpropfen.
00:11:58: Muss man sich vorstellen wie so eine Flasche, wie so ein Reinflasch ändert.
00:12:02: Stefan war das erste Mal in threehundneinzig hier wenige Tage nach dem Mitstreiter von ihm diese Ruine entdeckt hatten.
00:12:10: Ich frage Stefan nach seinen eigenen denkwürdigsten Funden.
00:12:13: Der Eine ist hier im Pukgebiet.
00:12:15: Das war eine große Stadt Savanna Pilettas, die nur zum ganz kleinen Teil in den siebziger Jahren mal kurz erforscht wurde und nicht erforsht.
00:12:25: Die hat jemand besucht und darüber geschrieben, Archäologe.
00:12:29: Ich habe aber mit anderen Teilen, die die nicht gesehen haben, habe ich die längste Inschrift, die längsten Hieroglyphen-Inschrift von ganz Joghartan gefunden,
00:12:36: ne?
00:12:36: thirty
00:12:37: vier Meter lang.
00:12:39: Und da kam natürlich dann sofort als ihr das gemeldet habt war natürlich Halligalli.
00:12:46: Erstmal würde ich mich hinsetzen und den Pfeil verrauchen und mir das Gebäude anschauen.
00:12:50: In aller Ruhe!
00:12:51: Und dann würde ich losgehen, und würde einen groben Plan machen.
00:12:55: Also schaust du was da ist?
00:12:56: Machst deine Notizen, machst einen groben Plan vermisst des ein oder andere mit dem Maßband, nimmst GPS-Points, machst natürlich möglichst ausführliche Notizen fotografierst und schlägst das allernötigste frei, dass du brauchst um vernünftige Fotos zu machen Was du ja siehst, gar nicht so leicht ist hier.
00:13:16: Teilweise solche Bäume sind das illusorisch.
00:13:19: Aber was so ein Kleinzeug da ist, macht man dann frei.
00:13:22: Zum Beispiel Grabe auf gar keinen Fall.
00:13:24: Ich hätte schon gar nicht mal die Ausbildung dazu und ich würde hier natürlich nie irgendwo einen Spaten ansetzen oder irgendwas mitnehmen.
00:13:31: Und dann zu Hause verarbeite ich das Ganze dann, blotte das auf meine Karte.
00:13:36: und so Puzzlestein für Puzzlstein gibt sich immer mehr ein Bild.
00:13:42: Was treibt dich dazu an, das so lange und so intensiv schon zu betreiben?
00:13:47: Denn ich habe ja jetzt eine ganz kleine Kostprobe bekommen davon dass es durchaus auch mühsam sein kann.
00:13:52: Worum geht's dir?
00:13:53: Gehts dir darum eine bestimmte Art von Wissen zu mehren also zum Beispiel über die Intensität der Besiedlungen oder die Bauweisen?
00:14:01: Gehst ihr um den Moment der Freude.
00:14:03: wäre auch nicht verwerflich in dem Augenblick etwas zu entdecken.
00:14:07: oder ist was anderes?
00:14:08: Nee, es ist so eine Milange aus all dem.
00:14:11: Zunächst einmal, dass man diesen Pool an Informationen immer weiter vergrößert der uns am Ende erst erlaubt überhaupt ein richtiges Bild der Meier zu malen.
00:14:21: Da gibt's noch viele weiße Flecken nicht nur geografisch gesehen sondern in unserem Wissen und je mehr du beiträgst dazu ergibt sich dadurch ein Gesamtbild.
00:14:29: das ist so ein bisschen das Detektivische darin was ich sehe.
00:14:33: Freude natürlich wenn du was findest klar Logo Ein bisschen Abenteuer-Feeling.
00:14:40: dabei gebe ich gerne zu.
00:14:41: Dazu mag ich die Natur auch ganz gern.
00:14:43: nicht unbedingt das, wo wir jetzt hier sind oder dich so durchschlagen muss aber es gibt auch viel offene Sachen, dass zusammen Tierwelt ... man sieht ja kaum Tiere, aber wenn du welche siehst ist einfach schön.
00:14:56: Mittlerweile ist die Sonne längst weiter um die Ruine herumgewandert.
00:14:59: statt im Schatten sitzen wir längst in der prallen Sonne und deshalb ist es Zeit aufzustehen.
00:15:05: ein wenig erkunden mir noch die Städte
00:15:07: In der Mitte, die fast immer.
00:15:10: auf solchen Plätzen gibt es eine kleine Erhebung.
00:15:12: Eine kleine Plattform.
00:15:13: wie hier siehst du noch die Reste.
00:15:15: da war in der Regel vielleicht ein Altar drauf gestanden oder so etwas aber es war wichtiger Teil der gehörte immer zu einer Blasser dazu.
00:15:22: So eine kleine mittlere Plattform.
00:15:25: Nach einer Weile komme ich nochmal auf unser Gespräch zurück über Stefans allerersten Besuch Mexikos.
00:15:30: Du meintest vorhin als du das erste Mal nach Mexiko kamst damals?
00:15:36: Eine der Sites, eine der Ruinen die dich damals komplett umgehauen haben war Uschmal.
00:15:42: Ja!
00:15:43: Da sind wir ganz in der Nähe soweit ich weiß es.
00:15:44: Ja,
00:15:44: können wir hinschauen?
00:15:45: Es ist nicht so weit, sondern ungefähr Luftlinie acht Kilometer.
00:15:48: Ich habe jetzt schon gelernt, Luftlinia ist hier nicht ganz ausschlaggebend.
00:15:52: Kann man auch mal länger brauchen.
00:15:53: Naja, das heißt wir müssen uns nicht durchschlagen, sondern wir können auf der Straße fahren.
00:15:57: Hast du die Zeit noch mir das vielleicht zu zeigen?
00:15:59: Nein, machen wir.
00:16:01: Dann
00:16:01: let's go.
00:16:03: Und so machen wir uns also auf den Rückweg zum Auto, das Stefan auf einem verborgenen Waldpfad abgestellt hat.
00:16:10: Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass wir den besseren Weg gefunden haben im Vergleich zu dem Herrweg.
00:16:17: Ist ja ein kleinen Weg!
00:16:20: Stefan, wir haben es geschafft.
00:16:22: Du hast es geschafft?
00:16:23: Ich lasse jetzt in Huderung gehen... Aber es war heftig.
00:16:27: Wir steigen ins Auto, häupern über den Waldweg zurück zur nächsten offiziellen Landstraße und folgen ihr bis wir schließlich umschmalereich.
00:16:40: Hier haben wir kein Dickig zu befürchten, keine lian- und dorngespickten Zweige.
00:16:45: Dafür aber behördliche Regelwerke.
00:16:48: Eine Regel besagt offenbar dass das Anfertigen jedweder Aufnahmen mit Profi-Equipment untersagt ist.
00:16:54: Filmaufnahmen erst recht mit Drohnen sind ja vielerorts verboten.
00:16:57: Das ist mir auch nicht neu.
00:16:58: Aber dass die Aufpasser einer archäologischen Städte mich mit einem Blick auf mein Mikro auffordern dieses Nichts zu benutzen das hatte ich so noch nicht.
00:17:06: Aber gut, immerhin zwingt mich das meine Aufmerksamkeit ganz dem zu schenken was ich sehe und gemeinsam mit Stefan hier durchschreite.
00:17:14: Schmal gehört zu den eindrucksvollsten Meierstätten auf der Halbinsel Yucatan eine Stadt aus Stein die von der einstigen Größe und Raffinesse dieser Hochkultur erzählt.
00:17:24: Zwischen dem siebten und zehnten Jahrhundert entstand hier ein politisches und religiöses Zentrum mit monumentalen Palästen, Tempeln und weitläufigen Plätzen.
00:17:34: Heute liegen die kunstvoll verzierten Fassaden und mächtigen Bauwerke still in der tropischen Landschaft.
00:17:40: Doch wer durchaus mal geht, kann sich leicht vorstellen wie lebendig und bedeutend dieser Ort ja einst gewesen sein muss.
00:17:46: Besonders berühmt ist die sogenannte Pyramide des Zauberers, deren ungewöhnlich ovale Form sich deutlich von vielen anderen Maya-Pyramiden unterscheidet – mit Blick auf sie lassen Stefan und ich uns nieder und kommentieren kurz via Smartphone Sprachekorderapp!
00:18:03: Erste ist die Form schon sehr ungewöhnlich.
00:18:05: und zweitens dieser Tempel, der untere Tempel den du da ziehst.
00:18:09: Wenn du da genauer hinschaust kannst du erkennen das es wie ein großer Rachen.
00:18:13: Das nennt man einen Monster-Rachen-Eingang.
00:18:16: Das heißt wir sehen als erstes hier mal geradezu diese typischen ganz ganz ganz steilen Stufen die Hinoffe?
00:18:22: Natürlich ja!
00:18:23: Und dann oben ganz genau sehr reich verziert so eine Art... Ja,
00:18:28: und ungefähr auf zwei Drittel bis drei Viertel der Höhe.
00:18:31: Darüber kommt dann noch mal ein Tempel zum Abschluss oben.
00:18:34: Der Eingang war eben sehr wichtig, dass flankiert von zwei Schlangenrachen ein bisschen abstrakt die geöffnet sind.
00:18:41: Und du bist durch diesen Eingangs in das Innere dieses Berges gegangen, symbolisiert eine Höhle gleich zu dem Eingange zur Unterwelt.
00:18:50: Wenn sich Herrscher dort gezeigt hat seinem Volk ... Also musst du dir vorstellen, der dritt so ungefähr zwanzig Meter über die er aus diesem Raum hervor umgeben von all diesen Schlangen und all diesen Motiven.
00:19:02: Das
00:19:02: macht schon Eindruck werden?
00:19:03: Macht
00:19:03: Eindruck!
00:19:04: Macht Schwereindruck.
00:19:05: Und die haben sich ja als Gott gewählte Herrscher gesehen und das hat sich alles nochmal verstärkt.
00:19:12: Hinter diesem beeindruckenden Gebäude der Tiefblau-Himmel und der Heidmond auch sehr stummungsvoll, obwohl es erst, ich weiß gar nicht drei Uhr oder so ist.
00:19:20: Ja
00:19:20: kurz für drei.
00:19:22: Also ein stimmungsvoller, aber vor allem natürlich kulturgeschichtlich und architektonisch wahnsinnig beeindruckender Besuch den wir anschließend gemütlich ausklingen lassen.
00:19:32: Also Stefan ganz lieben Dank.
00:19:34: das war ein ganz besonderer Tag.
00:19:36: ich bin bisschen zerschrampt muss ich sagen?
00:19:37: Ich meine ich will nicht rum heulen aber... Na
00:19:40: ja zu viel ist es.
00:19:41: Jetzt ein bisschen Mitleid kannst du mir schon hier.
00:19:42: Aber ich sehe kein Blut nirgendwo.
00:19:45: Hamlos!
00:19:46: Da hast du schon mehr geredet.
00:19:47: Ich
00:19:49: wollte sagen, du hast ja die eigentliche Arbeit heute geleistet.
00:19:51: Also lieben Dank auch dafür.
00:19:53: Gerne.
00:19:54: Eine allerletzte Frage stelle ich Stefan aber noch für all diejenigen unter euch, die nun erwegen sich die Maya-Ruin Yucatans irgendwann vielleicht auch selbst einmal anzusehen.
00:20:04: Für Gäste und Besucherinnen und Besuchern, die jetzt nicht die Möglichkeit haben mit dir, sich ins absolute Dickig zu schlagen und dort ganz abseits der Pfade unterwegs zu sein... Ist Uschmal eine der Städten, die du dann empfehlen würdest?
00:20:17: Oder gibt es da eher noch andere Orte.
00:20:19: Ja, nein natürlich ist Usch mal Nummer eins zusammen mit Chichi Itze.
00:20:23: also aber wer im Bundesstaat Jogetan, wer in dieser Gegend unterwegs ist.
00:20:27: Das muss und man sieht halt einfach sehr viele sehr beeindruckend.
00:20:30: das gibt auch in der näheren Umgebung noch große Städte die touristisch zwar teilweise hergerichtet sind aber wohl kaum Touristen hinkommen nämlich Kaba zum Beispiel Sahil Labna.
00:20:44: Das sind so große Orte, sehr einfach zu erreichen und wunderschön.
00:20:49: Und man hat eigentlich viel mehr Ruhe dort.
00:20:51: Natürlich nicht so groß wie Uschmal
00:20:53: aber
00:20:54: es gibt nur zwei Topstädtes – Uschmall und Chichen Itza.
00:20:57: Und in der nächsten Stufe dann kommen die Sites, die ich gerade erwähnt habe, das sei Edelkabar oder Labnar.
00:21:03: Große wunderbare Bauten!
00:21:04: Das würde ich also empfehlen zumindest auch das noch mit dazu machen, nicht nur Uschmanl
00:21:09: Das war's von Stefan, aber das war es noch längst nicht von den und über die Maya.
00:21:15: Denn ihren Spuren begegne ich auf die eine oder andere Weise auch auf der übrigen Reise immer wieder – zum Beispiel wenn doch eher auf indirekte Weise in diesem Fall in den Zenoten, also Cast-Höhlen mit Grundwasserzugang!
00:21:28: Die Bezeichnung Zenote geht zurück auf einen Ausdruck auf Mayatan, der Sprache der Maya hier auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán und bedeutet so viel wie heiliger Quell….
00:21:48: Das ist wunderschön.
00:21:50: Was schauen wir jetzt an?
00:21:56: Wir haben nur
00:22:01: das Auto geblieben!
00:22:01: Das ist einer der schönsten Zynoten, die du je gesehen hast.
00:22:07: Crystal Clear Water, siehst du sie gut.
00:22:13: Massiv, sehr tief.
00:22:15: Es ist so wie ein großer Hohl in dem
00:22:20: Boden.
00:22:21: Mit nem Erdboden.
00:22:22: Zehn
00:22:24: Noten sind natürliche, meist kreisrunde Wasserbecken die entstehen wenn die Decke einer unterirdischen Kalksteinhöhle einstürzt und so das darunter liegende Grundwasser freilegt.
00:22:34: Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan deren Boden aus porösem Kalkstein besteht gibt es Tausende dieser natürlichen Wasserlöcher, Schätzungen sprechen von mehr als sechstausend.
00:22:45: Vielleicht sind es aber sogar auch bis zu zehntausend Zenoten!
00:22:49: Viele liegen versteckt im Dschungel oder unter der Erde und sind Teil eines riesigen unterirdischen Höhlen-und Flusssystems das die ganze Region durchzieht.
00:22:58: Für die Maya waren die Zenoten nicht nur lebenswichtige Süßwasserquellen sondern auch heilige Orte diese mit der Unterwelt verbanden.
00:23:06: Heute sind viele dieser oft türkisch schwimmernden Wasserlöcher beliebte Bade- und Tauchplätze.
00:23:12: Und aus den Wallen fangen Räume von den Türen, die immer aufgewachsen sind.
00:23:26: Die Räumen reichen bis in das Wasser zu ca.
00:23:38: fünfzehn Meter.
00:23:40: Das ist wirklich ein spektakuläres Zeichen.
00:23:42: Nur die Magik hier zu bekommen und sie zu sehen können.
00:23:46: und dann diese wunderschöne Plätze, die wir sehr glücklich haben, damit
00:23:52: wir es machen können.
00:24:02: Wir, das sind meine Wenigkeit und Roberto Guzmán.
00:24:21: Roberto ist also ein Freediving-Atlet und Lehrer.
00:24:24: Da stellt sich für einige von euch womöglich die Frage, freadiving was genau ist das?
00:24:30: Freediving, what is that?
00:24:33: Well freediving um ist diving free of gear.
00:24:36: You don't need any special device like in scuba diving where you need a tank and some other gear here in freediving you can just go on the water hold your breath.
00:24:46: Free diving oder auch ab Neue tauchen ist also das Tauchen ohne Atemgerät.
00:24:51: die Taucherinnen und Taucher nehmen nur einen einzigen Atemzug und tauchen dann so lange und so tief sie können unter Wasser.
00:24:59: Beziehungsweise manchmal kommt es nicht auf die Tiefe an, sondern dann auf die Weite des Schwimmers.
00:25:02: Da gibt's unterschiedliche Disziplinen aber grundsätzlich ist das so dass es eben weniger auf Technik oder Ausrüstung ankommt als auf Körperkontrolle Entspannung und die Fähigkeit den eigenen Atemreflex zu beherrschen.
00:25:37: In vielen Regionen der Welt hat diese Art des Tauchens eine lange Tradition.
00:25:41: Heute ist sie zugleich eine faszinierende Sportart und eine besonders stille, unmittelbare Weise die unter Wasserwelt zu erleben.
00:26:01: Und genau dafür bin ich mit Roberto heute hier, um unter seiner Anleitung meinen allerersten Versuch im Freediving zu unternehmen.
00:26:45: Das Wichtigste direkt vorab, niemand sollte jemals allein Freitauchen, sondern stets und ausschließlich in wachkundiger Begleitung bzw.
00:26:54: unter Beobachtung.
00:26:55: Und ganz am Anfang sollte in jedem Fall ein professioneller Kurs stehen – dann, so ist Roberto überzeugt gehört das Freitauch zu den sichersten Sportarten überhaupt!
00:27:05: Was für mich ehrlich gesagt ein wenig kontraintuitiv klingt….
00:27:10: Das ist counterintuitive, weil wir einen Ort gehen, in dem wir nicht wohnen können und für uns Menschen wohnend ist es so essentiell.
00:27:17: Also kann ich wirklich denken, dass manche Leute, die nicht über Freediving gedacht haben, so weit sind.
00:27:23: Es klingt erstauntlich, dass das so sicher sein
00:27:26: soll!
00:27:26: Ja, wie du sagst, wohnende ist die wichtigste Sache, was wir in unseren Lebens haben.
00:27:30: Wir wohnten nicht.
00:27:31: Dinge gehen eventuell falsch.
00:27:33: Aber glücklich können wir unsere Brötchen für eine lange Zeit halten.
00:27:37: Wir wissen es noch nicht.
00:27:38: Das ist was du heute lernen kannst.
00:27:43: Du siehst und fühlst
00:27:49: dich für das erste Mal, dass es eigentlich okay ist.
00:28:00: So ich war immer
00:28:03: so, seit ich es kann erinnern.
00:28:06: Ich habe meine ganze Leben gezwungen.
00:28:08: Er hat schon als Kind an Schwimmwettbewerben teilgenommen und sich im Luftanhalten erprobt, ursprünglich einfach so als Hobby bis er dann irgendwann so vor knapp zehn Jahren mitbekam.
00:28:18: Dass das Freitauchen ein in Anführungszeichen richtiger Sport war!
00:28:22: Was ist das, was du am meisten genießt hast?
00:28:28: Ist es zu streifen für die maximale Belastung oder
00:28:41: für die Dürre, da unten im Wasser?
00:28:45: Welche Lieferen sind das?
00:28:47: Ich liebe alle Freediving-Disziplinen.
00:28:51: Aber was ich mag, ist der Belastungs- und Freidiving-Kompetition.
00:28:56: Mein Ziel hier ist es, so tief wie möglich zu gehen.
00:29:01: Es gibt eine Sensation von supergleichen.
00:29:05: Und dann kommt es los.
00:29:08: Es ist ein Gefühl, dass es schwer zu beschreiben ist.
00:29:10: Man muss es einfach verlassen.
00:29:13: So tief wie möglich möchte er also tauchen und das hat er bei verschiedensten Wettkämpfen getan mit zum Teil beachtlichem Erfolg.
00:29:21: Der deepest dive I've ever been is one hundred and fourteen meters with a monofilm.
00:29:26: Einhundert
00:29:26: vierzehn Meter tief ist der getaucht – Mit einer sogenannten Monoflosse, mit der man sich ähnlich einem Delfin oder einem Wahlfort bewegt.
00:29:35: Mit den klassischen Taucherflossen, also wo man an jedem Fuß eine einzelne Flosse hat ist der bis auf einhundert sechs Meter Tiefe gelangt und das ist der aktuelle mexikanische Rekord.
00:29:46: Das wiederum ist einer von einer guten handvollen nationalen Rekorden.
00:29:50: die erhält's!
00:29:51: Ich habe vom Freitauchen schon gehört, ich hab auch für den Weltwach-Podcast schon mit Freedivers gesprochen.
00:29:57: Zum Beispiel in Folge drehundertfünfzig mit Anna von Bötticher der erfolgreichsten Abnoeetaucherin Deutschlands und in Folge vierhundertdreiundzwanzig mit High Forscher Lukas Müller.
00:30:07: Ich packe euch die Links zu diesen Folgen in die Show Notes falls euch das interessiert.
00:30:11: was mir bislang aber nicht bewusst war und was sich von Roberto nun lerne ist wie hervorragend sich speziell Zenoten fürs Freediven eignen.
00:30:20: Ich war nicht sicher, dass es so eine große Sache ist, Freediving in Kaffee zu machen.
00:30:25: Und v.a.
00:30:25: in Cenotes.
00:30:26: Aber jetzt habe ich gelernt, eigentlich sind Cenotes fast perfekt für Divingen überall, aber auch zum Beispiel Freidiving.
00:30:34: Warum ist
00:30:35: das?
00:30:35: Naja, basically they have the perfect conditions!
00:30:38: Roberto erklärt, in den Xenoten gäbe es keine Wellen oder Strömungen.
00:30:42: Kein Bootsverkehr und stattdessen eine komfortable Wassertemperatur von ungefähr sechsundzwanzig Grad und ein hervorragend Besicht von rund dreißig Metern.
00:30:52: Außerdem sei jede Xenote einzigartig – eine eigene Welt die man betreten bzw.
00:30:57: betauchen und bestauen könne!
00:30:59: Und es gebe ihrer auf Yucatan und ich hab's ja vorhin schon erwähnt Tausende.
00:31:04: Also das sind wirklich die Konditionen perfekt, nur die objektiven Konditionsstätten machen es leichter zu freigreifen und sicherlich.
00:31:12: Es ist die Ästhetik, sie ist einfach schön für Dive in Sinottos.
00:31:16: Und vielleicht ... ohne dass es zu leicht war, auch ein wenig speziale und spirituellen Levels wissen, dass die Sinottas einfach so spezielle Pläse sind.
00:31:26: Geologisch, auch kulturell.
00:31:28: Ich weiß, sie waren sehr wichtig für die Meier.
00:31:31: Welche Faktien haben Sie für Ihre Erleichterung?
00:31:34: Nein, natürlich!
00:31:36: Wie wir die Sinotas vorgenommen haben, wie wir alle sehr glücklich waren, weil die Sinots eigentlich Sinkholzen sind.
00:31:45: Und mit Sink-Holzen kann man In vielen Stellen in der Welt.
00:31:48: Aber hier haben wir die meisten, weil die Formation geholfen wurde durch den Meteoriten-Krasch, die uns zu einem Dinosaurer gestinkt hat.
00:31:58: Und das geschah Norddeutschen Peninsula von Yucatan und dieser Meteorite-Kasche hat
00:32:04: in einer
00:32:05: bestimmten Weise den Bereich geholft.
00:32:07: Damit spricht Roberto, wie ich finde einen wahnsinnig spannenden Zusammenhang an.
00:32:12: Daher hier noch mal kurz zur Erläuterung.
00:32:14: viele der Zenoten auf Yucatan verdanken ihre Existenz indirekt jener Katastrophe aus der Uhrzeit als hier vor rund sixundsechzig Millionen Jahren ein riesige Asthorideinschlug der Einschlag der einen gewaltigen Krater hinterließ und wahrscheinlich das Ende der Dinosaurier einleitete.
00:32:31: Die gewaltige Explosion zerbrach das Gestein in einem riesigen Ring rund um den Krater.
00:32:37: Über Millionen Jahre konnte dort Wasser besonders leicht in den porösen Kalksteinen eindringen, das Gestein weiter auflösen, Höhlen auswaschen und als deren Decken dann irgendwann einsturzten entstanden die Zenoten.
00:32:50: Noch heute bildet eine ganze Gürtel dieser Wasserlöcher einen Kreis entlang des alten Kraterrandes – eine geologische Narbe, die bis heute sichtbar ist!
00:32:59: Was soll ich heute tun?
00:33:00: Ich würde sagen, dass man nicht überdenkt wird.
00:33:06: Es wird gemütlich und leichter sein.
00:33:11: Man kann das Leben halten.
00:33:12: Und
00:33:12: ich werde dort neben dir sein, die ganze Zeit.
00:33:20: Selbst wenn du mich nicht sehen möchtest, bin ich gleich da neben dich.
00:33:29: Roberto und ich entfernen uns vom Rand der etwa fünfzehn Meter unter uns liegenden Zenote, an dem wir uns unterhalten haben.
00:33:36: Und laufen ein paar Meter in den Wald hinein.
00:33:38: Hier befindet sich ein kleines Rundesloch im Waldboden gesichert mit einem schweren verschlossenen Metallgitter.
00:33:45: Roberto hat den Schlüssel.
00:33:50: Darunter sehe ich eine beinahe senkrecht in die dunkelheitführende Metalltreppe.
00:33:57: Schlaue Menschen halten sich mit beiden Händen fest.
00:34:03: Ich habe natürlich jetzt in der einen Hand das Aufnahmengerät, aber es geht nun mal vor nicht wahr?
00:34:11: Und schon fünf Sekunden später bleibt das Tageslicht über mir zurück.
00:34:17: Es wird direkt kühler und ich bin umgeben von
00:34:23: Kalkstein.
00:34:23: zu allen Seiten steige in die Tiefe.
00:34:26: man fühlt sich wirklich als würde man In so eine Art dunklen, monströsen Schlund steigen.
00:34:33: Diese Treppe wird mich, so hat Roberto es mir beschrieben unten zu einer kleinen Plattform führen von der wir dann ins Wasser uns begeben werden geschafft und das ist tatsächlich paradiesisch!
00:34:47: Ich bin jetzt hier auf Höhe des Wassers in der Szenote.
00:34:51: ein wunderschönes Bild also.
00:34:53: zum Teil befinde ich mich in einer Höhle über mir eine Felddecke von der Stalaktiten hängen Vor mir dieser riesige Pool.
00:35:01: Von allen Seiten wird er beschattet von überhängenden Klippen, Kalksteinfelsen, von denen wie schon beschrieben Wurzeln hängen und Stallaktiten.
00:35:12: Und in der Mitte dieser Felsen kreisrund befindet sich ein großes Loch durch das die Sonne hinabscheint so dass man also sich zwar jetzt hier noch im Schatten befindet aber die ganze Szenerie auch gefüllt ist von ganz viel Tageslicht.
00:35:26: Auf der kleinen etwas Wackeligen am Ufer des natürlichen Puls treibenden Holzplattformen bereiten Robert und ich uns auf den Tauchgang vor.
00:35:35: Und springen ins Wasser!
00:35:46: Im Wasser treibend, weil es darin leichter ist als an Land ziehen wir unsere Neoprenanzüge an und schwimmen zur Mitte der kreisrunden.
00:35:53: Zenote.
00:35:55: Roberto zieht dabei eine aufblasbare Boje hinter sich her.
00:35:59: An ihr befestigt er ein Seil, am unteren Ende mit einem Gewicht beschwert und mit einem weißem Gummiball versehen.
00:36:05: Er lässt es in die Tiefe hinab.
00:36:07: Der beimarkiert jeweils diese Stelle bis zu der ich tauchen soll.
00:36:10: Roberto kann die Luft gut sechs Minuten anhalten – wie lange ich es schaffe weiss nicht aber für die fünf Meter und zurück natürlich wird es wohl hoffentlich reichen!
00:36:20: Insbesondere Kraft der Hinweise, die Roberto mir gegeben hat.
00:36:23: Er erinnert mich an die Schritte, denen ich zufolgen habe.
00:36:26: Ruhe ich atmen ganz auf mich selbst und den eigenen Körper konzentriert eine Art Minimeditation.
00:36:33: Ich atme vollständig aus dann tief ein Zuerst bewusst in den Bauch Dann weiter in die Brust bis sich die Lungen so weit füllen wie es nur geht.
00:36:44: Ich nehme den Schnäuchel aus dem Mund mache meinen ersten Druckausgleich greife das Seil unter der Boje und kippe nach vorn.
00:36:54: Kopfüber ziehe ich mich in die Tiefe.
00:36:57: Nach jedem Zug drücke ich kurz die Nase zu, gleiche den Druck aus, ziehe mich weiter hinab.
00:37:04: Roberto folgt mir, bleibt dicht bei mir.
00:37:08: Freitauchen ist ein völlig anderes Gefühl als tauchend mit Flasche.
00:37:12: Kein Tank auf dem Rücken, kein Atemgeräusch, keinen ständiger Strom aus Luftblasen Nur mein Körper, meine Lungen und die Luft, die ich mir nach unten genommen habe.
00:37:23: In diesem Einsteigerkurs sind die Tiefen überschaubar.
00:37:26: Fünf Meter, dann sieben, acht und schließlich zehn Meter.
00:37:31: Tiefer darf Roberto mich nicht führen.
00:37:34: Beim ersten Versuch auf zehn Meter hinabzutauchen, schießt mir schon nach wenigen Metern ein stechender Schmerz durch die Schläfe.
00:37:40: Ich drehe sofort um.
00:37:41: Sinus sagt Roberto später Die Nebenhöhen.
00:37:45: Und richtig ich bin etwas verschnupft habe gerade eine Erkältung so gut wie überwunden und die macht sich jetzt bemerkbar.
00:37:52: Ich versuche es noch einmal mit dem gleichen Ergebnis.
00:37:55: Erst beim dritten Anlauf klappt das!
00:37:58: Ich ziehe mich wieder am Seil hinab, Zug um Zug und mit jedem Meter scheint sich etwas zu verändern.
00:38:05: Raum und Zeit verlieren ihre Bedeutung.
00:38:11: Ich habe kein Gefühl mehr dafür wie lange ich schon unterwegs bin, wie schnell ich sinke – was ich sehr wohl spüre.
00:38:17: der Druck auf meiner Brust nimmt zu Mein Brustkorb zieht sich zusammen, während ich noch nicht einmal die Hälfte des Weges geschafft habe.
00:38:25: Das Wasser wird dunkler – kühler!
00:38:27: Die Felsen, die ich eben noch klar sehen konnte, verschwimmen langsam im Blau werden zu schämen.
00:38:33: Das Licht bleibt über mir zurück.
00:38:36: Ich ziehe mich weiter nach unten.
00:38:38: Dann erreiche ich die weiße Markierung bei zehn Metern.
00:38:42: Ich drehe mich am Seil, richte den Körper auf, halte mich fest und bleibe für einen Moment einfach dort.
00:38:49: Es ist ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, wie weit entfernt die Oberfläche ist.
00:38:56: Und gleichzeitig spüre ich dieses vertraute Signal des Körpers den Drang zu atmen – doch ich weiß dann Grobertus Erklärungen das dieses Gefühl trügerisch ist!
00:39:07: Der Körper beginnt jetzt auf seine eigene Weise zu reagieren.
00:39:11: Er spart Sauerstoff, verlangsamt den Herzschlag und irgendwann setzen die sogenannten Contractions ein kleine unwillkürliche Zuckungen im Zwerchfell Als würde der Körper versuchen, den nächsten Atemzug zu erzwingen.
00:39:25: Für viele Freitaucher ist das der Moment in dem der eigentliche Tauchgang überhaupt erst beginnt.
00:39:32: Hier unten wirkt alles unwirklich – das dunkle Wasser die wenigen mühen Lichtstrahlen, die bis hier hinunterreichen und mein Körper, der gleichzeitig protestiert und vollkommen ruhig bleibt.
00:39:45: Schließlich löse ich die Finger vom Seil und lasse mich nach oben treiben!
00:39:50: Ich halte die Luft Weiterhin in der Lunge.
00:39:52: Anders als beim Gerätetauchen darf man beim Freitauchen, beim Aufstieg nicht ausatmen Denn jede Luftblase die man verliert nimmt wertvollen Auftrieb und kostbaren Sauerstoff mit sich.
00:40:04: Also steige ich mit vollständig gefüllten Lungen auf.
00:40:08: Trotzdem entweichen kleine Bläschen Nicht aus meinem Mund sondern aus dem Neoprenanzug und der Taucherbrille.
00:40:14: Und diese Bläschern wirken fast magisch.
00:40:18: Sie steigen im exakt gleichen Tempo auf wie ich, begleiten mich nach oben.
00:40:23: Und je näher wir der Oberfläche kommen, desto heller wird das Licht über uns und um uns herum.
00:40:29: Die Sonnenstrahlen schießen in langen goldenen Linien durchs Wasser und lassen die Bläschen aufleuchten Wie kleine Lichtwesen wie weiß flimmernde Fische aus reiner Energie.
00:40:41: Dann endlich durchbricht mein Kopf die Oberflächen.
00:40:47: Ich atme aus Robert und ich treiben an seiner Boje.
00:41:13: Falls ihr oft Lust habt, bei Roberto ein Freitochkurs zu belegen und in den Zenoten zu tauchen.
00:41:18: Sein junges Unternehmen heißt Casa Abnaé und bietet über grundlegende Einsteigerkurse wie meinen hinaus auch mehrtägige Kurse & Retreats an.
00:41:27: Ich vermerke euch die Website in den Show-Nautz!
00:41:30: Auf der heubrigen Fahrt zurück von der Zenote über den Waldweg gibt mir Roberto einen Tipp für meine nächste Mahlzeit – das Restaurant Kinich in der etwa eine Fahrstunde entfernten Stadt Isamal.
00:42:08: Nach einer Stunde Fahrt von Roberto bin ich jetzt in Isamal.
00:42:12: jenem besagten Städtchen, das auch als die gelbe Stadt bezeichnet wird hat er ja erklärt und zwar völlig zu Recht.
00:42:19: Denn die aller allermeisten Fassaden sind gelb angestrichen sowohl die Mauern als auch die kleinen Häuser.
00:42:26: es ist sehr, sehr charmant alles voller kleiner Gassen hübscher Geschäften, Boutique kleine Cafés Und eben auch richtig gute Restaurants wie zum Beispiel jenes dass Roberto mir empfohlen hat restaurante Kinech.
00:42:39: und genau dort war ich gerade essen Und habe auch genau das Gericht gewählt, dass er mir vorgeschlagen hat.
00:42:45: Nämlich Pock-Chuck wobei Pock in der Sprache der Maya Grill bedeutet und Chuk so viel heißt wie Holzkohle und zusammengenommen bedeutet es also Holzkohlekrill.
00:42:55: auf dem wurde dieses Gericht nämlich zubereitet und zwar handelt es sich um Schweinellenkopf ja Verkehr gibt's ja auch Schweinellentenkopf mariniert mit bitter Orangensaft, schwarzem Pfeffer und allen möglichen lokalen Gewürzen.
00:43:10: Das alles über dem offenen Feuer gegrillt und zubereitet und dann serviert mit einer ganz leckeren Tomatensauce, geröstelten Zwiebeln und einer Bonensauße sowie angemachten Tortillas!
00:43:22: Und da habe ich es mir also gerade richtig gut gehen lassen.
00:43:24: und jetzt schlendere ich hier noch im Anschluss ein bisschen durch die Stadt vorbei an diesen ganzen niedrigen hübschen alten Gebäuden gelb angestrichen und, das ist das eigentliche Highlight hier, bin um eine einzige Ecke gebogen.
00:43:37: Jetzt eine Minute gelaufen und stehe vor einem der Highlights dieser Stadt nämlich einer und man glaubt es kommen mitten in der Stadt an so einer kleinen Seite Straße.
00:43:45: Hier gibt's nicht mal Geschäfte.
00:43:46: die meisten Gebäude die sich entlang ziehen an der Straße sind verlassen also jetzt wirklich nichts los außer dass gelähnliche Moped das vorbei fährt.
00:43:55: und wovon rede ich hier?
00:43:56: Was gibts hier?
00:43:57: Eine riesige, einfach so darliegende Ohne gewesen ohne Touristen-Shops, ohne Parkplätze, ohne Eintritt oder Zaun.
00:44:03: Ohne alles eine riesige Maya Pyramide!
00:44:06: Solche Highlights bieten sich mir am Wegesrand immer wieder und zwar nicht nur hier in Isamal sondern während meiner gesamten Reise durch Yucatan.
00:44:13: aber sowohl dem Erbe der Maya jedenfalls einigen ausgewählten Aspekten als auch dem Thema Kulinarik werden wir uns später noch etwas ausführlicher.
00:44:22: bleiben wir daher aus gegebenem Anlass noch einen Moment beim Thema Zenoten.
00:44:26: Denn ich habe das Glück, dass ein deutscher Zenotenexperte – den ich schon eine Weile kenne und schätze – zufällig zur gleichen Zeit wie ich in Yucatan unterwegs ist der Unterwasserarchäologe- und Forschungstaucher Dr.
00:44:38: Florian Huber was schnell klar wird er liebt die Zenoten.
00:44:43: Einer meiner Gründe hier zu sein, wie auch schon bei meiner letzten Yucatan-Reise sind die Xenoten und auch soweit ich weiß für dich sind die Zonoten auch dieses Mal hier einer der großen Anziehungspunkte.
00:44:53: Einer der gründlich hierzu sein!
00:44:55: Ja genau, ich arbeite ja schon seit langem immer wieder in Zenoten.
00:44:59: Als Unterwasserarchäologie kenne ich die Zenote natürlich weil sie archäologisch sehr spannend sind.
00:45:04: für die Maier waren diese Zenoten heilige Quellen der Weg in die Unterwelt.
00:45:09: wir finden dort immer wieder maierzeitliche Opfergaben tiefer in den Höhlen.
00:45:13: drin haben wir vor einigen Jahren auch prähistorische Funde gemacht, das heißt Riesenfaultier-Skelette aber auch tatsächlich menschliches Skelette aus der Zeit als diese Höhlen noch trocken waren.
00:45:22: Das heißt für uns Unterwasserarchäologen oder für mich unter Wasserarchäologe sind diese Zynoten und die Höhlensysteme ein absolutes Highlight nicht zuletzt weil das was ja einfach so schön klar ist.
00:45:32: Das wirst du ja auch gesehen haben dass Wasser warm ist es hat sechsundzwanzig siebenund zwanzig Grad.
00:45:36: also es ist nicht so wie normalerweise wenn ich in den Norden Ostern unterwegs bin.
00:45:40: da ist es dann doch deutlich kälter und weniger Sicht.
00:45:42: Also ich liebe dann einfach das ganze Surrounding.
00:45:46: Und ja, jetzt bin ich tatsächlich da mit einer Kollegin von der Uni Jena und wir planen ein neues Projekt.
00:45:53: Da geht es um Bakterien die wir erforschen wollen in der nächsten Zeit und das ist sozusagen so eine kleine Vorstudie, die wir gerade machen hier.
00:46:01: Bakterianerforschung!
00:46:03: Nach was sucht er?
00:46:04: Nach welcher Art von Bakterium und warum?
00:46:07: Genau, also ich muss dazusagen das ist nicht mein Projekt.
00:46:09: Ich bin Teil des Projekts und als Taucheinsatzleiter und Forschungstaucher mit dabei und auch als erfahrener Höhlentaucher die Uni Jena, die untersucht weltweit Bakterien oder sucht weltweit einfach nach neuen Bakterianarten, die künftig zum Beispiel für die Medizin entscheidend oder wichtig sein könnten.
00:46:25: Und ich bin selber was Bakteriens am Belag nicht wirklich sehr bewandert aber es ist ein absoluter Mikrokosmos für sich selbst.
00:46:32: Es gibt einfach Millionen von Bakterianten, die überhaupt noch nicht erforscht.
00:46:37: Man muss die erst mal isolieren, man muss sie dann vervielfältigen.
00:46:40: Das heißt auf einem Nährstoffboden setzen sich dann die DNA anschauen und dann gucken A ist das eine neue Bakterienart?
00:46:46: Und was kann die?
00:46:48: Jetzt haben wir uns überlegt diese Zynoten sind so isoliert mit dem Dschungel da könnten sich also über Jahrhunderte oder Tausende einfach ganz spannende Bakterianarten entwickelt haben, die dort leben Einfach noch kein Mensch kennt.
00:46:58: Und das ist einfach so ein Mikro-Kosmos wieder, weil du tauchst dir in diesen Zynoten, denkst aber natürlich als allerletztes erst mal an Bakterien.
00:47:07: Aber die sind da!
00:47:08: Die umgeben dich und es sind ganz viele.
00:47:10: Mittlerweile, wo ich mich so ein bisschen mit eingearbeitet habe... In diesem Projekt finde ich es auch super spannend, weil ich jetzt einfach verstehe so ja okay gut das gibt eben noch mehr wie Archäologie oder die Biologie.
00:47:19: Die tollen Fische, die Schildkröten, die in den Zenoten leben sondern da können eben auch Mikroorganismen sein, die tatsächlich für uns sehr spannend sein
00:47:27: können.".
00:47:27: Seit knapp zwanzig Jahren taucht und forscht Florian regelmäßig in den Zenoten und hat mittlerweile mehrere hundert Tauchgänger in ihnen absolviert.
00:47:36: Ja, ich habe vorhin das Leuchten in deinen Augen gesehen.
00:47:38: Wir haben vorhin zu Abend gegessen und du hast erzählt von dein aktuellen Tauchgang.
00:47:42: Du hast wieder ganz begeistert vom Tauchen ins Zenoten!
00:47:45: Und du hast es ja gerade auch schon angedeutet natürlich weil man da Ganz wunderbare Dinge findet aus archäologischer Perspektive.
00:47:51: Du hast ... Ich weiß, was hast du auf Deutsch?
00:47:53: Giant Sloth?
00:47:54: Riesige Faultiere?
00:47:55: Genau, Riesenfaultiere gab es also...
00:47:57: Aus der Eiszeit!
00:47:57: Genau, aus der Eis Zeit.
00:47:59: Die konnten so an die drei Meter groß werden, sechs Tonnen schwer sind heute ausgestorben.
00:48:04: Waren aber mit Unterhöhlen bewohnen.
00:48:06: Das sind in Höhlen immer wieder gewesen um dort nach Wasser zu suchen und dort Unterschlupfs zu finden.
00:48:11: Sind dort gestorben.
00:48:12: dann ist der Meeresspiegel gestiegen.
00:48:14: Die Höhle wurden überflutet und die Knochen haben sich eben perfekt.
00:48:18: Das ist das Spannende an der Unterwassereichologie und an der Archäologie hier in Mexiko, dass sich in den Höhlen organische Knochen sehr gut erhalten können.
00:48:27: Und wir, die jetzt studieren können – das sind Funde, die gibt es eben!
00:48:31: Die wirst du am Land nicht machen oder nur vereinzelte Knoche und da findest du also das ganze Tier.
00:48:36: Und das ist natürlich ein Check-Pot für alle, die genau diese Art von Tieren oder Knochern untersuchen wollen.
00:48:41: Von daher ist das hier schon echt dama.
00:48:43: Findest du das ganze tier?
00:48:45: Aber mitunter auch... Menschen und mit uns da sogar auch ganze Friedhöfe.
00:48:49: Einer mich so fahre, dass wir mal drüber gesprochen haben.
00:48:52: Tatsächlich ja!
00:48:53: Wir haben vor einigen Jahren Las Calaveras eine Zenote untersucht und ich war gestern tatsächlich gerade damit ums hier zu zeigen und es war ein geiler Flashback nach vielen jahren jetzt wiederzustehen.
00:49:04: Genau das ist ne kleine Zenote.
00:49:06: man muss sich da abseilen.
00:49:07: so zehn zwölf Meter geht's darunter und wir haben damals mit mexikanischen Kollegen dort hundertzwanzig Maia-Schädel gefunden bzw.
00:49:15: untersucht und versucht herauszufinden, warum da unten hundert zwanzig tote Maia liegen?
00:49:21: Und sehr wahrscheinlich ist es so dass das ein subäquatischer Friedhof war.
00:49:24: Das heißt die Menschen wurden nachdem sie eigentlich schon primär erst mal im Erdreich bestattet wurden, ein zweites Mal bestattete,
00:49:31: d.h.,
00:49:31: die Knochen wurden wieder ausgegraben Und dann wurden die Knochen in Bündeln wahrscheinlich in diese Zenote geworfen.
00:49:38: Der Eingang in die Unterwelt, das waren eben diese Zenoten... Das war die Unterwelt nennt sich Schiebalber und von daher gehen wir davon aus dass die Menschen da halt bestattet wurden.
00:49:47: Das Krassste oder das Komische ist eigentlich nur, dass man das bisher nur in einer Zenote gefunden hat.
00:49:52: also wie kamen die auf die Idee zu sagen okay jetzt schmeißen wir da hundertundzwanzig Leute rein und nirgends anders im Maar erreichen?
00:49:58: Also das verstehen wir noch nicht.
00:50:00: aber das ist auch das coole an der Archäologie.
00:50:02: Also einerseits kann man in der Archäologie immer sehr viel spekulieren, wir sind jetzt ja keine so eine Hardcore-Wissenschaft wie Physiker oder Chemiker.
00:50:09: Aber auf der anderen Seite können wir einfach nicht alle Rätsel lösen.
00:50:13: so vielleicht muss man einfach abwarten.
00:50:15: ich habe es gerade schon gesagt es gibt mindestens drei tausend bekannte Zenoten.
00:50:18: das kann also sein dass viele noch überhaupt nicht untersucht wurden und da ist dann auch viele Friedhöfe gibt da draußen im Dschungel.
00:50:24: Das bleibt abzuwarten.
00:50:25: also vielleicht in den nächsten Jahren ergibt sich dann nochmal was.
00:50:27: Es ist noch aktuell ein Rätsell warum die da liegen?
00:50:31: ältesten Knochen überhaupt, die man von Menschen auf den amerikanischen Kontinenten gefunden hat.
00:50:37: Die sind auch in der Tat in Zenoten gefunden worden.
00:50:40: Genau ja also die älterste Frau oder Mädchen, die wir kennen das ist Naya, also man hat dem Skelettennamen Naya gegeben.
00:50:48: Das ist eine zwölf-dreizehn Jahre alte Person, die wurde in Heuernegro gefunden In einer riesigen Höhle heute geflutet Und die wurde datiert mit der sogenannten Radiocarbon oder C-IV-Datierung.
00:51:01: Da ist ein Alter von um die zwölftausend Jahre herausgekommen und das ist aktuell der älteste Mensch, den man hier in Amerika hat und man konnte auch die DNA untersuchen.
00:51:10: Das heißt wir wissen dass dieses Mädchen mit ihrer Familie aus Asien eingewandert ist über die Beringstraße.
00:51:16: Das sind immer noch die Diskussionen wie wurde Amerika besiedelt?
00:51:20: Und da liegt eben dieses Mädchen seit zwölftausend Jahren in der Höhle.
00:51:24: Wir waren da selber dran tauchen irgendwie und das schon abgefahrenes Gefühl, wenn du sozusagen Auge-in-Aug mit den menschlichen Überresten da in so einer Höhlle bist per se ja eh schon mal eine völlig abgefahrene Umgebung... ...und dann aber auch noch weißt, weil zu dem Zeitpunkt wusste ich schon wie alt dieses Mädchin ist und der Schädel wurde erst einmal lange da unten liegen gelassen bevor er dann geborgen wurde.
00:51:44: Ja, spannend.
00:51:45: Weil das ist einfach unsere Geschichte die da in diesen Höhlen auch liegt und dann das finde ich halt so cool dass sich das da so unglaublich gut bewahrt hat.
00:51:53: Also man findet ganz viel potenziell jedenfalls wenn man Fachwissen hat wie du es jetzt natürlich nicht jeder oder jede die in zur Noten taucht irgendwie auf der Spur irgendwelche alte Knochen dazu finden.
00:52:04: aber ich selbst war ja nun auch schon vor zwei drei Jahren Schnorcheln in Xenoten, selbst das war schon wunderschön.
00:52:11: Zynoten haben ja oft natürlich diese eingebrochenen Decken, deswegen kommt Tageslicht rein.
00:52:15: aber es gibt dann auch Systeme, wo man weit genug reinschwimmen kann dass man das Tageslicht auch weitgehend hinter sich lässt und so was bei mir damals bei dieser Schnorchetour.
00:52:25: Wir waren da wirklich unterwegs mit Unterwasser-Taschenlampen, haben immer wieder den Kopf unter Wasser gehalten Absoluten Dunkelheit, um ringt von Stalaktiten und Stalkmieten den Lichtstrahl durch dieses luftklare Wasser gleiten zu lassen ist einfach total abgefahren.
00:52:38: Also ich glaube man kommt dem Gefühl durch den Weltraum zu schweben gar nicht mehr näher.
00:52:43: Das fand ich wunderschön!
00:52:44: Ich habe auch schon Nachtrauchgänge gemacht im Ozean aber das hier noch mal ein ganz anderes Level denn du hast eben die Stalk-Titten-Stalkmien und du hast diese Wasserqualität also einzigartig.
00:52:53: Ich will sagen, Zenoten sind glaube ich für ganz viele Menschen ein total lohnswertes Ziel um sich das einmal mal selber zu geben.
00:53:00: Selbst wenn man immer nur schwimmen geht.
00:53:01: Definitiv!
00:53:02: Also es ist wirklich eine magische Welt die einen verzaubert.
00:53:06: und wer im Mexiko ist, wer auf der Halbinsiucatanen ist... dem würde ich auch raten, egal ob man jetzt tauchen kann oder nicht.
00:53:13: Du sagst es, man kann einfach drinnen schwimmen gehen und schneucheln.
00:53:17: Man wird sicherlich ein Ort erleben, den wir so nicht nochmal auf der Welt so leicht findet.
00:53:22: Also das ist wirklich fantastisch!
00:53:24: Ich liebe diese Zenoten und freue mich jetzt auch auf die nächsten zwei bis drei Wochen wo's dann endlich wieder reingeht und dann schauen wir mal was wir da zu
00:53:32: finden.".
00:53:33: Soviel zu Florian Huber?
00:53:35: So viel zu den Zenoten aber wir bleiben beim Thema Wasser.
00:53:43: In einem kleinen Motorboot bin ich in Ciancán unterwegs.
00:53:47: Einem Biosphärenreservat und Welterbe der UNESCO im mexikanischen Bundesstaat Quintana Ro.
00:53:53: Hier möchte ich nicht nur die grandiose Natur entdecken, sondern auch eine Kooperative kennenlernen, die zeigt wie Tourismus im Idealfall funktionieren kann!
00:54:02: Die Unternehmung Community Tour Cian Khan ist zu hundert Prozent im Besitz einheimischer Majas, die sich im Jahr zweitausend zusammengeschlossen haben um zu versuchen mit Hilfe des Tourismus der in vielen Teilen des Landes gelinde gesagt nicht nur positive Auswirkungen hat ihre Natur zu schützen ihr kulturelles Erbe zu bewahren und die lokalen indigen Maya Gemeinden zu stärken.
00:54:42: Mein Begleiter und Gastgeber ist Alberto Zenzamal, der Präsident der Kooperative.
00:54:47: Ihm treffe ich vor der Boots-Tür im Palapa der Unternehmung einer mit Palmblättern bedeckten uns zu den Seiten in offenen Hütte.
00:54:54: Mir stellt er sich nicht in erster Linie als Präsident vor, sondern als Chewinga-Man.
00:54:59: Also als Kaugumimann!
00:55:01: Denn er mache Chicler... Maya Chicle, das ist ein natürlicher biologisch abbaubarer Kaugummi der aus dem weißen Saft des Breiapfelbaums gewonnen wird.
00:55:10: Der traditionell von den Maia auf der Halbinsel Yucatan geerntet wird.
00:55:15: Seit Jahrhunderten schon wird er zur Zahnreinigung zu Erfrischung des Atems und zur Stillung des Hungers verwendet und er diente als ursprüngliche organische Grundlage für die moderne Kaugumi-Industrie bevor man dann irgendwann auf synthetische Grundstoffe umstieg.
00:55:30: aber er sei auch noch viel mehr.
00:55:42: Er sei also Imker, Farmer, Fliegenfischer und vieles mehr.
00:55:49: Aufgewachsen sei er mit traditionellen Heilern Textiles, medizinische Pläne, die wir in der Jungen genutzt haben.
00:56:07: Ich habe in den Jungen gekauft, Karten zu schliessen.
00:56:13: In dem Jungen, im Wilden, um wilde Früchte zu schiessen.
00:56:16: Ich kenne alle verschiedene Techniken, wie man mit einem Reifen füttern kann, weil wir keine Reifen haben, was ich gekauft habe.
00:56:26: Ich bin ein Artisan und kann viele andere... Er kennt also alle Pflanzen im Dschungel, weiß welche sich für Medizin, Kleidung und Nahrung eignen.
00:56:40: Er wüsste auch wie man Tiere ohne Gewährjage oder wie man Möbel und Taffen aus den Materialien des Waldes herstelle?
00:56:47: Und natürlich kenne er jedes Tier dem Mann im Djungel begegnen könne!
00:56:58: Tepeer, Raccoon, Aguti, Paka, Quattimundi, Monkey, Skrull und Armadillo.
00:57:05: Ich habe sie alle gesehen.
00:57:07: Und ich habe auch Tarantula gesehen, viele Spiegel, viel Muscheln gesehen.
00:57:14: Ich kenne alle Insekten und auch snake.
00:57:18: Ich weiß alle snake Spezies in der Yucatan Peninsula.
00:57:23: Ich hab sie alle gegenseitig gesehen.
00:57:26: Siehst du?
00:57:26: Ich bin in den Jungen gekommen.
00:57:28: Ich habe nicht mit den Schuhen gearbeitet.
00:57:31: Der Grund, weshalb er die Pflanzen und Tiere des Waldes so gut kennt ist, dass er selbst im Dschungel aufgewachsen ist.
00:57:38: Später erzählt er mir, er habe vor einiger Zeit Ausschnitte von Survival-Shows im TV gesehen – da könne er nur lächeln!
00:57:45: Was dort als großes Abenteuer verkauft werde, als außergewöhnliches Skills, die nur ganz besonders mutige Tapfere und talentierte Menschen sich aneignen können.
00:57:55: das sei alles viel zu einfach um auch nur ansatzweise ernst genommen zu werden.
00:57:59: Alberto ist als traditioneller Maya aufgewachsen.
00:58:03: Er ging nie zur Schule, er lernte weder lesen noch schreiben und bis vor wenigen Jahren war Maya die einzige Sprache, die er beherrschte.
00:58:23: Umso beeindruckender, dass er mittlerweile sowohl spanisch als auch englisch spricht und sich als Präsident der erwähnten Kooperative dafür einsetzt mit Hilfe von sanftem Ökotourismus den sozialen Zusammenhalt und die natürliche Vielfalt seiner Heimat zu schützen.
00:58:38: Ich versuche zu verstehen wo der Ursprung dieser ambitionierten Idee liegt.
00:58:43: Wo kam diese Ambition und die Vision aus, um etwas so schwierig zu machen?
00:58:59: Wir kommen von original Mayan Menschen.
00:59:03: Und wir haben diesen Präparationen von unseren Vaters und Großvatern, wie man Konservation tun kann, wie sie sich an den Bereich betreffen können, wie die Leute die Natur respektieren können.
00:59:16: Das ist warum wir dieses Geschäft starteten.
00:59:19: All together with conservation and education.
00:59:23: Conservation & Education – Naturschutz und Bildung, das bedeutet die Organisation arbeitet mit wissenschaftlichen Institutionen und Behörden wie Mexikos nationaler Biodiversitätskommission zusammen um zum Beispiel Studien zur Wasserqualität und biologischen Vielfalt und gesundheit des Gebiets durchzuführen.
00:59:42: Sie organisiert darüber hinaus regelmäßig Beach und Community Cleanups, und hat eigene Programme zur Bildung einheimischer Kinder aufgesetzt.
00:59:50: Präsident Alberto Selbst arbeitet regelmäßig als freiwilliger Guide für Kindergruppen aus den lokalen Gemeinden, die er dann in die Natur hinausführt um sie dafür zu begeistern und zu sensibilisieren.
01:00:13: Es gibt wie betont viele Gründe, um von der hiesigen Natur begeistert zu sein.
01:00:44: Das, was er dazu letztes gesagt hat bedarf glaube ich einer kleinen Erläuterung.
01:00:48: Die Gegend eignet sich also für Familien und junge Menschen dazu hier ihre eigenen Aktivitäten
01:00:54: durchzuführen.".
01:00:55: Damit meint Alberto nicht nur, ihr Wandern zu gehen oder Boots zu uns unternehmen.
01:00:59: Oder auch in den Synoten zu schwimmen.
01:01:01: Sondern aus Sicht der Einheimischen meint er damit vor allem... ein Business zu starten, in und mit der Natur zu arbeiten.
01:01:08: Die örtlichen Gemeinden zu stärken und im All das zu tun statt zum Beispiel nach Kankun oder an andere Großstädte zu ziehen um dort zu arbeiten wie es aus seiner Sicht leider viel zu viele junge Menschen von hier tun die von großen Träumen fortgelockt werden und dann flussendlich Gärtner- oder Reinigungskraft in irgendeinem Hotel werden.
01:01:28: Vor Ort könne man hingegen wirklich etwas bewirken, auf das man stolz sei.
01:01:32: Auch ohne umfangreiche formelles Schulbildung via sein eigenes Beispiel Zeiger.
01:01:56: Als Alberto vor sechsundzwanzig Jahren begann, die allerersten Touren durchzuführen, sprach er wie erwähnt noch kein Wort spanisch oder englisch.
01:02:05: Sondern er verständigte sich mit seinen Gästen – mit Händen und Füßen!
01:02:08: Die Sprachen eignete er sich ohne Textbücher an, ohne Theorie sondern allein durchzuhören.
01:02:29: Seitdem ist viel passiert.
01:02:30: Alberto's Team ist gewachsen, seine Mitglieder haben sich immer wieder weitergebildet und weiter vernetzt.
01:02:35: Sie haben sich selbst zunehmend ärgerizigere Ziele dahingehend gesetzt wie sie ihre Touren durchführen und welchen Einfluss sie damit auf ihre Gemeinden nehmen wollen.
01:02:44: Eines ist aber geblieben Die tiefe Verbindung zu den Traditionen ihrer Vorfahren, wie zum Beispiel unterschiedlichen Zeremonien die bei jeder denkbaren Gelegenheit durchgeführt werden um die Götter bzw.
01:02:55: Naturgötter oder Geister wohl gesundzustimmen Bevor du in einen speziellen Bereich gehst, wie Jankan.
01:03:04: Wir machen eine Zeremonie in diesem Bereich, wo wir arbeiten.
01:03:17: Ich mache eine Zerremonie zu meinem Feld.
01:03:25: Ich fahre die Zerremone an, wenn ich den Schwingon collecte.
01:03:30: Ich habe eine Zeraemonie, als ich die Mütter sehen kann, für alles, so wie auf der Mother Earth.
01:03:39: So every activity that we do in Siankan, we do ceremony to ask permission of the nature.
01:03:47: If it's not too personal you don't have answer.
01:03:50: I see also a chain with cross so are your also Christian?
01:03:55: During the Concorde when Spain get into the Yucatan Peninsula they mixed.
01:04:01: That is why you see cross or you see church.
01:04:06: but there two things.
01:04:08: this area Unsere eigene Tradition oder Meier-Tradition ist noch leise.
01:04:14: Wir haben zwei verschiedene Serien.
01:04:17: Wir können in Spanisch und Chorch machen, aber wir können ein Serien im Jungen in der Stadt, in Meier nur machen, das ist anders.
01:04:28: Weil alle von dem Jungen Gott nicht die Weibchen sehen.
01:04:32: Nichts.
01:04:32: Wir wissen es nur.
01:04:35: Wer nicht eine Kontradiktion verpasst sich?
01:04:38: Genau!
01:04:40: Der alte Maya-Glaube besteht also parallel zum christlichen Glauben fort.
01:04:44: Bevor wir nun gleich ins Biosphärenreservat aufbrechen, gibt es eine Stärkung nach traditionellem Maya Rezept!
01:05:10: Während wir es uns schmecken lassen, grüßt uns ein kleines Geschöpf das uns beobachtet.
01:05:30: Es ist fast so, als würde der Vogel uns dazu auffordern jetzt endlich mal in Gang zu kommen und seine Artgenossen zu besuchen.
01:05:36: Und so brechen wir also kurz darauf auf.
01:05:39: Zunächst legen wir eine kurze Strecke mit dem Auto zurück dann steigen wir ins Langboto.
01:05:54: In der Sprache der Maya-Völker dieser Region bedeutet Sian Khan wie dieses Biosphärenreservat an der Ostküste der Halbinsel Yucatan ja heißt Ursprung des Himmels.
01:06:04: und bald erschließt sich mir auch warum.
01:06:06: Über uns erstrecken sich wunderschöne, weite Tiefblaue von einzelnen weißen Wolken durchsetzte Himmel.
01:06:13: Darunter um uns herum breiten sich tropische Wälder und dann Lagunen, Savannen, mangroven und Sümpfe aus die schließlich in einen großen Meeresbereich übergehen der wiederum von einem Barriereff durchzogen ist.
01:06:27: Diese Landschaft eines der größten Naturschutzgebiete Mexikos bietet Lebensraum für eine bemerkenswert ardenreiche Flora und Fauna voller Vögel-und Wildtiere wie Pumas & Jaguar.
01:06:39: Die sehen wir zwar nicht, dafür aber Krokodile, Fische und unzählige Vöge.
01:06:49: Wir durchqueren insgesamt drei große Lagunen gefüllt mit kristallklarem Süßwasser gespeist von unterirdischen Fluss- und Höhlensysteme.
01:06:58: Zwischen diesen Lagunern strecken sich üppige Manngroven.
01:07:01: Verbunden sind die Lagun durch alte Maya-Wasserstraßen, sprich zwei bis drei Meter schmale Kanäle, die die Maya einst in mühseliger Handarbeit in den lemigen Grund durch die Mangroven geschnitten gegraben haben.
01:07:14: Um zwischen dem Binnenlagun und dem Ozean hin und her zu gelangen jagen zu können und handel zu treiben.
01:07:21: Hier in jeden Kanälen drosseln wir jeweils die Geschwindigkeit!
01:07:44: Das passiert bei unserer Tour unzählige Male.
01:07:47: Alberto unterbricht seine Erläuterungen, um einen Vogel zu identifizieren den er sieht oder wie hier beim Grün-Reiher nur hört.
01:07:55: Hunderte Vogelarten erkennt er so meint er allein am Gesang und er wisse nicht nur wer da etwas sage oder singe sondern auch was er oder sie sage.
01:08:05: Eigentlich kann ich die Pferde verstehen, wenn sie sagen, komm mal hier.
01:08:11: Da ist Food!
01:08:12: Bewaret es, seht euch aus wie eine Warnung.
01:08:16: Ich kann wirklich den Pferden verstehen.
01:08:18: Weil ich in der Jungle bin, habe ich oft gesehen, was sie tun, wie sie nennen und wie sie sich helfen.
01:08:25: Das ist das gleich neben uns.
01:08:27: Oh, das ist das Tri-Color Heron.
01:08:29: Siehst du?
01:08:30: Es hat drei Farben.
01:08:31: Redisch, Bluesch und Weiß.
01:08:34: Manchmal missstelle du die Stadt und spendest mehr Zeit da?
01:08:38: Ja, natürlich.
01:08:39: Die Stadt fühle ich mich wie in meinem Zuhause immer.
01:08:43: Denn wenn ich in der Stadt komme, kommt mir jeder Knowledge zurück.
01:08:50: Ich erinnere diese Früchte, dieses Seelbein, dieses Ende... Ich erinnerte diesen Sound.
01:09:00: Das ist so toll!
01:09:09: Von dieser Leidenschaft wird offenbar nicht nur er angetrieben, sondern auch sein Team aus Indigen-Maias.
01:09:15: In Bewertungen anderer Reisender habe ich online mehrfach gelesen, wie beeindruckt sie von der Motivation und Erfurchtwaren mit der Albertus Geitz ihnen die einheimische Tierwelt und Natur näher gebracht haben.
01:09:27: Und dass hier der Schutz der Natur und der örtlichen Gemeinden im Vordergrund stehe – und eben nicht die ungebremste Maximierung von Massentourismus wie anderen Orts der Falle!
01:09:37: Den Link zu Community Tours Jan Kahn packen wir euch ebenfalls in die Show Notes.
01:09:42: Ich begebe mich in die gut dreißig Kilometer entfernte Altstadt von Merida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan.
01:09:50: Der Mann, den ich hier abends – die Dunkelheit ist bereits hereingebrochen – treffe betont dass Merida zu den kulinarischen Top-Destinationen der Welt zählt.
01:10:02: Ja,
01:10:05: und Yucatan, und besonders Merida hat eine der top drei Cuisines in Mexiko.
01:10:18: Wir sind wirklich
01:10:19: in einer der top Cuisine im ganzen Welt.
01:10:22: Das ist das eine Sache.
01:10:23: Auch
01:10:23: die historischen Pläne, da gibt es viele Historien.
01:10:26: Sie glauben,
01:10:27: dass
01:10:27: Spanier zuerst
01:10:29: hier
01:10:29: kamen.
01:10:30: Es gibt keine exakten
01:10:31: Daten darüber, aber das ist was sie sagen.
01:10:33: Wir
01:10:33: lieben die Geschichte, also lassen wir es sparen!
01:10:36: Der Herr, der hier so von Mirida schwärmt ist der einheimische Koch Alex Rosado, das sich unter dem Namen The Lost Taco Food Tours mit eigenen Futuren selbstständig gemacht hat.
01:10:47: Vielen Dank für uns, dass ihr mit uns auf den Loss-Takko-Foodtour seid.
01:10:51: Mein Name ist
01:10:51: Alex
01:10:52: und ich bin ein froh Yukateckenborn & Race Chef.
01:10:55: Wir sind currently an der Santa Ana Market in Merida, Yucatan, bei der Yucatán Peninsula.
01:11:01: Heute probieren wir einige
01:11:03: typische Räder
01:11:04: aus der Region.
01:11:06: Ich freue mich sehr, euch heute zu
01:11:07: haben!
01:11:09: Er erwähnte ja gerade, dass wir uns auf dem Marktplatz der Nachbarschaft von Santa Ana befinden.
01:11:14: Und dieser Marktplatz liegt im Randbereich der Altstadt von Merida und wird flankiert von einer historischen Kolonialkirche mit einer schlichten Steinfassade und zwei Glockentürmen und einer ziemlich interessanten Geschichte.
01:11:27: Wir sitzen auf einer Bank neben der Kirche am Rande des lebhaften und punktuell von Laternen verschiedenen Platzes.
01:11:34: Wir befinden
01:11:35: uns mit einer
01:11:35: katholischen Kirche,
01:11:37: die ein Mayan-Tempel war.
01:11:38: Sieben von ihnen
01:11:39: sind
01:11:40: in diesem
01:11:41: Bereich.
01:11:41: Also nicht der Kirchen selbst war ein mayan-tempel, sondern das Material, was du mir gesagt hast.
01:11:45: Es gab einen mayan Tempel hier und den Spanisch tooken sie ab, rippten sie ab und
01:11:50: usw.,
01:11:51: um ihre Kirche
01:11:53: zu bauen.
01:11:53: Genau, genau!
01:11:54: Das ist das, was sie gemacht haben.
01:11:55: Aber ja, wir sind an der alten Merida, die genannt wurde als Tóh, D-H-O.
01:12:00: Das ist ein Mayans Wort.
01:12:01: Die Kirche sei also aus den Steinen eines alten Maya-Tempels erbaut worden, der hier vorher gestanden habe.
01:12:08: Auch hier mitten in der Stadt reicht die Geschichte mitten hinein in die Gegenwart – das gilt für die Architektur aber auch für die Kulinarik.
01:12:17: Etwas später bestellt Alex mir einen Getränk, dass das verdeutlicht!
01:12:48: Mein überdimensioniertes Glas ist also gefüllt mit einem Mix aus Ananas und Chaya.
01:12:54: Das wird im Volksmund auch Maya-Spinat genannt.
01:12:57: Denn schon die Maya benutzen dieses Blatt für allerlei, zum Beispiel zu malen.
01:13:01: Wobei der Umgang mit diesen Blättern wenn man sie nutzen wolle hier in Yucatan so meint Alex seit jeher ein besonderer sei.
01:13:28: Man müsste das Blatt also vor dem Ernten um Erlaubnis bitten und ihm darlegen, was man mit ihm vorhabe.
01:13:34: Andernfalls Drohe bei der Berührung ein Hautausschlag.
01:13:37: Der Grund sind zahlreiche stark reizende Brennhaare noch um ein vielfaches Stärker als die von Brennesseln.
01:13:43: Alex beruhigt mich – dem Magendrohe keine Gefahr?
01:13:46: Die Reizung könne ausschließlich auf den Haut hervorgerufen werden!
01:13:50: Don't worry, nothing happens to your stomach.
01:13:52: The only thing with Chaya is that it can happen in your skin.
01:13:56: So its considered as a superfood.
01:13:58: It's good for the hair and the
01:14:00: skin.
01:14:00: Doctors actually recommend pregnant women to consume Chaya.
01:14:05: Its delicious And also a super food.
01:14:07: Ich möchte von ihm wissen, wie ernsthaft er solchen Verhaltensregeln folgt und erläutere auch ich sei mit bestimmten Traditionen und Aberglauben vertraut.
01:14:16: Wie zum Beispiel dass man sich an Freitag dem XIII jeweils besonders vor Unglückenden achtnehmen sollte.
01:14:21: Ich erkläre niemand in meiner Bekanntschaft gebe zu derlei Ernst zu nehmen aber so ein bisschen nachrichten das machen dann doch viele.
01:14:29: sicher ist sicher.
01:14:50: Er hält also durchaus Zwiegespräche mit den Chaiablettern, aber im Geheimen nun.
01:14:55: Murmeln, so dass niemand das mitbekommt.
01:14:57: Denn er hat bereits seine eigenen Erfahrungen mit ihrer Launigkeit gesammelt!
01:15:24: Weil er versäumt habe, die Blätter um Erlaubnis zu bitten, seien seine Arme also auf die dicke der von Popeye angeschwollen.
01:15:31: Bevor wir aber zutief in die Hintergründe eines einzelnen Getränks einsteigen möchte ich von Alex, der etliche Jahre als Koch im großen Hotels und Feindin Restaurants gearbeitet hat erst einmal wissen woher denn seine Leidenschaft für die Kulinarik eigentlich rührt.
01:15:50: Was
01:16:12: für eine schöne Geschichte.
01:16:14: Er habe sich ins Kochen verliebt, weil er miterlebt habe wie seine Großmutter sein grummeligen Großvater ein ums andere Mal in Verzücken versetzte wenn sie ihm ihre Speisen kredenste.
01:16:25: Dabei war sie nicht etwa eine ausgebildete Köchin sondern kochte einfach was ihr Garten und ihre Intuition hergaben from her trees and everything.
01:16:41: And that's something I love to transmit, from all of the ingredients i currently have available... ...to transmit it to you, give everyone who is visiting us
01:16:52: a try.
01:16:53: Yeah!
01:16:53: Transmitting the love for food is something I definitely love.
01:16:57: So far your food as personal because you saw with your grandma she harvested her ingredients herself form her own garden.
01:17:04: It probably tasted really good I suppose.
01:17:06: Probably you loved the flavor.
01:17:08: Aber du liebst auch, was Food hat, das Glück es hat zu bringen.
01:17:14: Ja, definitiv!
01:17:16: Ich denke,
01:17:17: Food hat
01:17:26: eine
01:17:27: starke Kraft
01:17:28: in den Leuten und ich meine, nach einem schlechten
01:17:38: Tag ist
01:17:42: es besser als... Alex erzählt mir von seinem eigenen Lieblingsgericht.
01:17:50: Ja, natürlich erkläre ich euch mein Lieblingsstück, das wir in einem
01:17:55: Moment probieren werden.
01:17:56: Das ist ein
01:17:57: Relleno Negro.
01:17:58: Rellena Negro, es wird ziemlich komplex sein, wenn du siehst.
01:18:02: Es sieht nicht
01:18:03: sehr gut aus.
01:18:04: Reelleno Negro ist Turkey.
01:18:06: Die Turkey ist marinated mit vielen Spices, Kühlen, Klubsen, Garligs, Onions und Chilis
01:18:10: etc.,
01:18:11: alles ist gebürnt, bis er
01:18:28: black aussieht!
01:18:38: Dieses und zahllose andere Gerichte wird er mir gleich credenzen.
01:18:42: bei unserem abendlichen Spaziergang durch Meridas Altstadt, von einem Street-Foodstand zum nächsten begleitet von Erläuterungen zur Zubereitung und Geschichte der Gerichte.
01:18:53: Die leckeren Details lasse ich ihr aus, sonst mache ich euch nur auf fiese Weise neidisch denn es ist verdammt lecker!
01:18:59: Zum Abschluss taumeln wir mit preilgefüllten Megen zum Dessert.
01:19:04: Das ist ein ziemlich
01:19:07: interessantes
01:19:09: Dessert.
01:19:10: Ich hoffe,
01:19:12: dass
01:19:13: ihr auf
01:19:14: der zweiten Seite seid.
01:19:16: Denn die erste Seite des
01:19:17: Markizitäts
01:19:19: ist, dass du es hast.
01:19:21: Die
01:19:22: zweite
01:19:24: Seite ist,
01:19:26: ich liebe es!
01:19:31: Wir finden einen kleinen Anhänger, auf dem die Marquesitas frisch zubereitet und verkauft werden.
01:19:36: Und hier erklärt mir Alex dann auch, worum es sich eigentlich genau handelt.
01:20:12: Dieses Gericht, so eine Art knuspriger Krepp mit Käse und Nutella erinnere ihn an seine Kindheit.
01:20:18: Für Familien seien es üblich Marquesitas Sonntag vormittags zu genießen als Belohnung für die Kinder nach dem sonntäglichen Besuch der Kirche
01:20:29: your reward for getting up on a Sunday
01:20:32: morning and go
01:20:33: to church as a kid.
01:20:36: So yeah, this definitely reminds
01:20:38: me of my
01:20:39: childhood.
01:20:39: so
01:20:41: I hope you like it!
01:20:44: It is quite good...I think its'a little bit of an acquired taste..so i would lie if i will be like immediately.
01:20:52: wow that's something i need everyday from now on?
01:20:54: That´s pretty good!
01:20:56: Great!
01:20:56: Yeah it is definetely
01:20:59: an acquired tastes.
01:21:05: Auf dieser Käsechschokoladigen Note endet mein kulinarischer Streifzug mit Alex und zugleich auch meinen Besuch Jokatans insgesamt.
01:21:19: All wants to actually learn something about food, you are the person to reach out.
01:21:27: Thank You so much!
01:21:28: No thankyou for joining us.
01:21:29: have
01:21:30: a great day
01:21:31: and I hope see you soon.
01:21:33: Wie schon bei meinen Begegnungen zuvor gilt selbstverständlich auch hier den Link zu seiner Website, packen wir euch in die Show Notes.
01:21:39: Schaut euch also nicht Kontakt zu ihm aufzunehmen, sollte euch nach einer kulinarischen Erkundung Meridas gelösten und falls ihr selbst nun Gen Yucatan aufbrechen möchtet Edelweiß fliegt das ganze Jahr über mit bis zu drei Flügen pro Woche nach Kankun.
01:21:53: alle Infos dazu findet ihr auf flyedleweis.com.
01:21:57: Mein Dank gilt aber nicht nur Alex, sondern all meinen Gastgebern dieser Reise von Maya-Ruin-Spezialist Stefan Merk über Abnoe Taucher Roberto Guzman und Unterwasserarchäologe Florian Huber bis hin zu Alberto von Community Tours Sian Kahn.
01:22:12: Und natürlich danke ich auch und vor allem euch für die Aufmerksamkeit und fürs Mitreisen!
01:22:18: Ich hoffe es hat euch gefallen.
01:22:19: Lasst uns das wie immer sehr gerne wissen zum Beispiel in einem Kommentar bei Spotify oder als Rezensionen in der Apple Podcast App.
01:22:26: Macht es gut und ciao!
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